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Ehrenbürgerschaft kommt nicht in Frage - Tatjana Gsell kein Aushängeschild für Ebern

Tatjana Gsell ist in Ebern geboren - das war's aber auch. Die Millionärswitwe, die aus verschiedenen Trash-Sendungen bekannt ist, ist kein Aushängeschild.
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Model Tatjana Gsell im Dirndl. Archivbild, Foto: Felix Hörhager/dpa
Model Tatjana Gsell im Dirndl. Archivbild, Foto: Felix Hörhager/dpa

Auftritte vor Millionenpublikum hatte sie wiederholt. Laut eigener Darstellung ist Tatjana Gsell überall im deutschsprachigen Raum ein Begriff, habe einen Bekanntheitsgrad von 80 Prozent. Eberns bekannteste Tochter also, mit allen Licht- und Schattenseiten.
 

 


Doch wie beurteilt die Heimatstadt den Bezug zu der eher peinlichen Berühmtheit? "Tatjana Gsell ist keine Repräsentantin der Stadt", urteilt Bürgermeister Jürgen Hennemann, von unserer Zeitung auf das Thema angesprochen. "Zufällig hat sie mal in einem Stadtteil von Ebern gewohnt. Sie hat hierher aber keine Verbindung und wird auch nicht mit unserer Stadt in Verbindung gebracht."

Damit sei eigentlich alles gesagt. Es gebe sie, wie die vielen anderen Menschen auf der Welt. "Ein Eintrag ins goldene Buch oder gar eine Ehrenbürgerschaft ist total abwegig und kommt nicht in Frage", ist sich der SPD-Politiker sicher. "Das hätten vielmehr viele Eberner verdient, die sich ehrenamtlich in unserer Stadt engagieren oder unsere Stadt nach außen vertreten (Sportler, Musiker...)".

Doch ganz so kategorisch bleibt sein Nein am Ende nicht: "Sollte sie hier mal auftauchen und sich an Ebern erinnern, könnten wir sie in unser Gästebuch eintragen lassen. Das wäre aber das Äußerste, und wir werden von uns aus nicht aktiv."

 

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