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Austausch

Ebelsbach und Ebern sprechen in Berlin vor: Digitalschule braucht Geld

An einem Gespräch über Schulprobleme bei der Digitalisierung waren mit Philipp Arnold und Gerlinde Schmitt auch Rektoren aus dem Landkreis beteiligt.
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Im Berliner Kanzleramt trugen Lehrer aus dem Bundesgebiet Beispiele für gelungene Digitalisierung an Schulen vor, es ging auch um Bremsklötze. Im Bild Dorothee Bär, links daneben Philipp Arnold. Foto: Bundesregierung
Im Berliner Kanzleramt trugen Lehrer aus dem Bundesgebiet Beispiele für gelungene Digitalisierung an Schulen vor, es ging auch um Bremsklötze. Im Bild Dorothee Bär, links daneben Philipp Arnold. Foto: Bundesregierung
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Sehr positiv wertet der Rektor der Mittelschule Ebern Philipp Arnold einen Besuch in Berlin bei Digitalministerin Dorothee Bär: Schulvertreter wurden gefragt, was an den Schulen nötig ist.

Treffen im Kanzleramt

Gerlinde Schmitt (Rektorin Schule Ebelsbach) und Philipp Arnold waren mit anderen Vertretern der Schulen aus der Bundesrepublik zum Treffen im Kanzleramt in Berlin. Sie erörterten Möglichkeiten, Grenzen, Erfordernisse und Hindernisse des Digitalisierungsprozesses der Schulen; auch Praxisbeispiele gab es.

Die Schulvertreter besprachen mit der Ministerin Themen wie schnelles Internet (Glasfaser) an Schulen, WLan und mögliche Serverstrukturen sowie Mindestaustattungsmerkmale für Schulen. Laut Arnold wurde deutlich: Es geht nicht mehr ums das "Ob", sondern vielmehr um das "Wie" und die nun daraus folgende Geschwindigkeit des Prozesses, sowie die politische Hilfe zur Umsetzung (staatliche Förderung) in den Bundesländern.

Laut Arnold wurde ferner deutlich, dass es keinen einheitlichen Fortschritt in dieser Sache gibt, sondern alle Schulen unterschiedlich weit sind. Ihm persönlich und auch den Kollegen gefiel es sehr gut, dass die Schulen auf Bundesebene gehört werden und man die Möglichkeit hat seine Bedürfnisse auf Ministerialebene zu formulieren. Auch Dorothee Bär bilanzierte: "Ich bin begeistert über die Vielzahl der Konzepte und Ideen, die mir heute vorgestellt wurden. Das waren hervorragende Beispiele, wie die Digitalisierung auch in die Klassenräume kommen kann."

Zukunftskompetenzen sind wichtig

Digitales Verständnis und Umgang mit neuen Medien seien Zukunftskompetenzen, die bisher an vielen Schulen noch zu wenig vorkämen. "Daher werde ich mich dafür einsetzen, eine Online-Plattform zu schaffen, über die diese guten Beispiele verbreitet werden können." Man brauche nicht überall das Rad neu erfinden, sondern könne Dinge, die gut funktionieren, von anderen übernehmen.

"Das kann ein kleiner Beitrag sein, um unsere Schulen schneller zukunftsfähig zu machen", so Bär. Rund 30 Lehrer waren zu Gast und berichteten beispielsweise von Computer-AGs, Laptops für alle Berufsschüler oder den Einstieg in die digitale Zukunft an einem altsprachlichen Gymnasium.



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