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Drei Jahre nach der Flüchtlingskrise: Gelingt die Integration im Landkreis?

Im Herbst 2015 erreichte die Flüchtlingswelle ihren Höhepunkt. Das Landratsamt Haßberge musste damals schnell handeln - wie ist die Situation heute?
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Vor drei Jahren kamen in Haßfurt regelmäßig Busse mit jeweils  50 Hilfesuchenden an. Uwe anspach /dpa
Vor drei Jahren kamen in Haßfurt regelmäßig Busse mit jeweils 50 Hilfesuchenden an. Uwe anspach /dpa

Dieter Sauer vom Landratsamt Haßberge und seine Kollegin Siza Zaby, die heute als Integrationslotsin für den Landkreis tätig ist, erinnern sich noch genau an die Flüchtlingswelle vor drei Jahren. Innerhalb kürzester Zeit mussten die Mitarbeiter des Landratsamtes organisatorische Herausforderungen meisten. Wo sollten die Flüchtlinge schlafen? Wie wird das Zusammentreffen sein? Werden wir uns überhaupt gut verständigen können? Was muss beim Thema Sicherheit bedacht werden?

"Wenn ein Sachbearbeiter im Sozialamt gleichzeitig für das Geld, die Unterbringung und die sozialen Probleme von Neuankömmlingen zuständig sein soll, geht das bei einem großen Andrang nicht lange gut", erzählt Dieter Sauer. Vor allem nicht, wenn noch die Sprachbarriere dazu kommt.

Deshalb hat das Landratsamt eng mit den sozialen Beratungsstellen im Landkreis und den Ehrenamtlichen zusammengearbeitet. "Ich glaube, viele Ehrenamtliche könnten ein kleines Buch über ihre positiven und negativen Erlebnisse bei der Flüchtlingsbetreuung schreiben." Siza Zaby war eine von ihnen. Sie stimmt Sauer zu: "Von rührenden Ereignissen bis hin zu erschreckenden Geschichten war alles dabei."

Welche Erfahrungen sie gemacht haben, wie die Integration mittlerweile läuft und die damaligen und aktuellen Zahlen im Landkreis finden Sie hier im Premiumbereich infrankenPLUS.

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