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Maroldsweisach
Verkehr

Die Fahrzeuge rollen wieder durch Maroldsweisach

Nach umfangreichen Baumaßnahmen wurde die Ortsdurchfahrt in Maroldsweisach wieder freigegeben. Es soll leiser werden.
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Vertreter des Bauamtes, der Gemeinde und der Baufirma bei der Freigabe der Ortsdurchfahrt von Maroldsweisach Helmut Will
Vertreter des Bauamtes, der Gemeinde und der Baufirma bei der Freigabe der Ortsdurchfahrt von Maroldsweisach Helmut Will
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Freude beim Staatlichen Bauamt Schweinfurt, bei der Marktgemeinde Maroldsweisach und wohl auch bei den Bürgern des Ortes. Seit Montag ist die Ortsdurchfahrt im Zuge der Bundesstraße 279 in der Marktgemeinde nach knapp acht Wochen Bauzeit offiziell für den Verkehr frei gegeben worden. 500 000 Euro hat der Bund für die Sanierung ausgegeben. Die Gemeinde beteiligte sich an den Arbeiten.

Am Montagvormittag versammelten sich alle am Bau beteiligten Personen verschiedener Behörden, der Marktgemeinde Maroldsweisach und Vertreter der Baufirma Stolz, um einen Rückblick auf die Baumaßnahmen zu halten. Dringend war die Maßnahme allemal, wie Manfred Rott vom Bauamt in Schweinfurt und Bürgermeister Wolfram Thein (SPD) übereinstimmend sagten. "Es handelt sich um eine erforderliche Lärmsanierung", sagte der Abteilungsleiter des Staatlichen Bauamtes. Die Maßnahme war schon länger angedacht und konnte nun realisiert werden. "778 Meter beträgt die ausgebaute Strecke durch Maroldsweisach mit einer Fläche von etwa 5000 Quadratmetern", erläuterte Manfred Rott.

Die Bauzeit sei ursprünglich etwas kürzer geplant gewesen, aber verschiedene Faktoren hätten eine Verlängerung um zwei Wochen nötig gemacht. "Auf der Straße in Maroldsweisach hat es heftig gescheppert, wenn Fahrzeuge, vor allem Schwerverkehr, gefahren sind, wie ich von vielen Menschen gehört habe", sagte Rott. Er meinte, dass sich die knapp acht Wochen Bauzeit rentiert hätten, da nun ein sogenannter Dünnschichtbelag zur Lärmminderung aufgebracht wurde. Außerdem wurden Schieberkappen und Schachtabdeckungen ausgetauscht, Straßeneinläufe neu hergestellt und durch den Markt Maroldsweisach Gehwege, Bordsteine, Abwasser- und Wasserversorgung saniert und verbessert.

"Ich weiß, dass es für den Anlieger- und Zuliefererverkehr, Bus- und Berufsverkehr Probleme gegeben hat, aber es war meist möglich, reinfahren zu können", so der Abteilungsleiter. Selbst der Schwerlastverkehr zum Steinbruch am Zeilberg sei Richtung Norden jederzeit möglich gewesen. Rott würdigte die gute Zusammenarbeit der aller Beteiligter.

Bürgermeister Wolfram Thein ergänzte: "Die Firma hat einen prima Job gemacht." Eine Bitte gab er dem Abteilungsleiter an der Behörde in Schweinfurt noch mit: "Wir haben den Wunsch, dass auch die Allertshäuser Straße möglichst bald eine Verbesserung erfahren wird", sagte Thein.

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