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Haßfurt
Coronavirus in Unterfranken

Der Landkreis Haßberge hält sich an die strengen Beschränkungen - 100 Einsätze in Unterfranken

Die Bürger im Landkreis Haßberge halten sich an die Ausgangsbeschränkungen, die der Freistaat Bayern in der Nacht zum Samstag in Kraft gesetzt hat. Mit den Vorgaben soll die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden.
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Fast ausgestorben wirkt die Haßfurter Hauptstraße am Samstagnachmittag.  Ganz wenige Personen und nur einige Autos sind unterwegs. Fotos: Klaus Schmitt
Fast ausgestorben wirkt die Haßfurter Hauptstraße am Samstagnachmittag. Ganz wenige Personen und nur einige Autos sind unterwegs. Fotos: Klaus Schmitt
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Laut Polizeiangaben werden in Unterfranken die Regelungen beachtet. Das gilt auch für den Landkreis Haßberge, in dem die beiden Inspektionen Haßfurt und Ebern für die Kontrollen und für die Sicherheit zuständig sind.

Im Bereich der Polizei Haßfurt "halten sich die Bürger sehr gut und ordentlich" an die strengen Vorgaben, erklärte Daniel Seeburg, der Leiter der Inspektion, am Samstagnachmittag auf Anfrage. Es sei "alles im grünen Bereich", sagte er. Ähnlich ist die Situation im Raum Ebern.

100 Einsätze seit Freitagmittag in Unterfanken

Seit Mitternacht gilt in Bayern die vorläufige Ausgangsbeschränkung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Die unterfränkische Polizei ist nach eigenen Angaben mit starken Kräften im Einsatz, um Kontrollen durchzuführen und ihren Beitrag zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus zu leisten.

Seit Freitagnachmittag, als die strengen Vorgaben noch nicht galten, ist es in ganz Unterfranken zu rund 100 Einsätzen mit Bezug zum Coronavirus beziehungsweise der Ausgangsbeschränkung gekommen. Bereits ab Freitagnachmittag hatte die Polizei nach dem Eingang von Hinweisen in ganz Unterfranken immer wieder Personengruppen beispielsweise auf Spielplätzen oder Parkplätzen angetroffen und zahlreiche Platzverweise ausgesprochen.

Seit Mitternacht gelten die strengen Beschränkungen, die von der unterfränkischen Polizei mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei gezielt überwacht werden. Bei Kontrollen in der Nacht mussten bereits die ersten Anzeigen wegen Verstößen gegen die Allgemeinverfügung aufgenommen werden. Insbesondere im Raum Bad Neustadt (Landkreis Rhön-Grabfeld) hatten sich junge Menschen im Bereich des Busbahnhofs und von Schulen in Kleingruppen getroffen und damit gegen die Allgemeinverfügung verstoßen.

Appell: soziale Kontakte reduzieren

Die unterfränkische Polizei appelliert an die Vernunft der Bürger: "Bitte, bleiben Sie zu Hause! Reduzieren Sie jetzt Ihre sozialen Kontakte. Es ist zwingend notwendig zum Schutz der Gesundheit aller."

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