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Haßfurt
Kommunalpolitik

Der Kreistag Haßberge startet mit 22 "Neuen"

Das Parlament des Landkreises Haßberge bestätigte bei seiner konstituierenden Sitzung die beiden Landrat-Stellvertreter Michael Ziegler und Oskar Ebert.
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Die neuen Kreistagsmitglieder wurden an ihren Plätzen von Landrat Wilhelm Schneider (rechts) vereidigt. Christian Licha
Die neuen Kreistagsmitglieder wurden an ihren Plätzen von Landrat Wilhelm Schneider (rechts) vereidigt. Christian Licha
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22 neue Kreisräte hat Landrat Wilhelm Schneider am Montag in der konstituierenden Sitzung des Kreistages Haßberge im Schulzentrum Haßfurt vereidigt. Für die CSU sitzen Alexander Bergmann (Hofheim), Claus Bittenbrünn (Königsberg), Marion Müller (Ebern), Heidi Müller-Gärtner (Maroldsweisach), Volker Ortloff (Haßfurt), Sebastian Ott (Ebern) und Cäcilie Werner (Wonfurt) neu im Gremium. Der Knetzgauer Bürgermeister Stefan Paulus zieht für die SPD neu in das Kommunalparlament ein, während bei den Freien Wählern/Wählergemeinschaft Haßberge (WG) Matthias Bäuerlein (Rauhenebrach), Ute Leyh (Rentweinsdorf), Günther Werner (Haßfurt) und Michael Zehe (Haßfurt) neu hinzukommen. Zwei neue Gesichter haben auch Bündnis 90/Die Grünen mit Anne Schneider aus Ebern und Norbert Zösch aus Zeil. Für die Junge Liste Haßberge zogen Jonathan Eller (Hofheim), Stefanie Hümpfner (Königsberg), Julian Müller (Sand) und Eva-Maria Schmitt (Neubrunn) neu in den Kreistag ein, während Bernhard Jilke (Knetzgau) und Sabine Leucht (Hofheim) die FDP/Freie-Bürger-Fraktion verstärken. Der als Kreisrat für die ÖDP gewählte Klemens Albert hat sein Mandat nicht angenommen, so dass hierfür Monika Schraut aus Zeil nachrückte und gemeinsam mit Stefan Zettelmeier aus Sand die Partei im Kreis vertritt.

"Man könnte - nach dem Wahlergebnis zu urteilen - fast meinen, unser Landkreis sei mittlerweile zu einer Einheit zusammengewachsen. Der Riss, von dem zum Start der vergangenen Amtsperiode in den Medien immer die Rede war, scheint nicht mehr vorhanden zu sein", freute sich Landrat Wilhelm Schneider (CSU). Gleichzeitig rief Schneider aber dazu auf, weiterhin gemeinsam daran zu arbeiten, die drei Regionen Haßberge, Maintal und Steigerwald noch enger zusammenzuführen und zusammenzuhalten.

Nach dem Beschluss der neuen Geschäftsordnung stand die Wahl der Stellvertreter des Landrats auf der Tagesordnung. Von den 60 anwesenden Stimmberechtigten votierten 54 für den bisherigen ersten Stellvertreter Michael Ziegler (CSU) und 56 für den weiteren Stellvertreter Oskar Ebert (WG). Bei der geheimen Wahl Zieglers waren zwei Stimmen ungültig und vier Stimmzettel trugen Namen anderer Kreisräte. Ebert, der per Akklamation gewählt wurde, erhielt dagegen vier Nein-Stimmen aus der SPD-Fraktion.

Die bisherigen Regelungen zur Entschädigung der Gremiumsmitglieder wurden beibehalten. Für die Teilnahme an einer Sitzung bekommt ein Kreisrat jeweils 70 Euro. Die Fraktionsvorsitzenden erhalten eine monatliche Entschädigung in Höhe von 60 Euro, die sich für jedes Mitglied in der jeweiligen Fraktion um zwölf Euro erhöht.

Landrat Wilhelm Schneider ist als Beamter auf Zeit der Besoldungsgruppe B6 zugeordnet, die für Landräte in einem Landkreis mit 75 001 bis zu 150 000 Einwohnern üblich ist und momentan 9895,05 Euro entspricht. Darüber hinaus wird dem Kreisoberhaupt eine Dienstaufwandsentschädigung gewährt, mit der die zustehende Reisekostenvergütung für Reisen innerhalb des Landkreises abgegolten ist. Diese betrug zuletzt 1225,90 Euro und liegt damit innerhalb des Rahmensatzes von 982 bis 1352 Euro.

Michael Ziegler, der erste Stellvertreter des Landrats, erhält eine monatliche Vergütung von 1225,90 Euro brutto. Der weitere Stellvertreter Oskar Ebert bekommt 739,05 Euro monatlich. Für jeden Tag der Vertretung des Landrats im Amt wird dem jeweiligen Stellvertreter zusätzlich wie bisher eine Bruttovergütung in Höhe von 109,83 Euro gewährt.