Haßfurt
Solidarität

Der BDKJ im Kreis Haßberge plant für nächstes Jahr wieder eine große Sozialaktion

620 Jugendliche in 19 Gruppen waren vor fünf Jahren drei Tage im Dekanat Haßberge ehrenamtlich im Einsatz. Nun wird die "72-Stunden-Aktion" neu aufgelegt.
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Bei der letzten 72-Stunden-Aktion des BDKJ Haßberge waren auch die Zeiler "Bolzplatzhelden" (von links Luca, Saskia, Mara, Franka, Hannah, Sophia, Sarah und Anna) tatkräftig im Einsatz. Im kommenden Jahr findet vom 23. bis zum 26. Mai nun wieder eine Sozialaktion in ganz Deutschland statt. Foto: Ralf Naumann
Bei der letzten 72-Stunden-Aktion des BDKJ Haßberge waren auch die Zeiler "Bolzplatzhelden" (von links Luca, Saskia, Mara, Franka, Hannah, Sophia, Sarah und Anna) tatkräftig im Einsatz. Im kommenden Jahr findet vom 23. bis zum 26. Mai nun wieder eine Sozialaktion in ganz Deutschland statt. Foto: Ralf Naumann
Die erste deutschlandweite "72-Stunden-Aktion" des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) war 2013 einfach ein großartiger Erfolg. Bei der Regionalversammlung des BDKJ Haßberge stand unter anderem die Planung für eine zweite Auflage auf der Tagesordnung, nachdem vor zwei Jahren auch die kleine eigene "Landkreis"-Sozialaktion bestens gelungen ist.
Die "Große" soll vom 23. bis zum 26. Mai 2019 stattfinden, wie den Delegierten der katholischen Jugendverbände im Eltmanner Kolpingheim mitgeteilt wurde. Und weil der Antrag zur Bildung eines Koordinierungskreises einstimmig angenommen wurde, war die Freude beim Vorstandsgremium mit Sherry Zipperer (Haßfurt), Sabrina Piermeier (Haßfurt), Johannes Lang (Gochsheim) und Regionaljugendseelsorger Matthias Vetter (Haßfurt) groß. "Der Vorstand hofft nun, dass wieder viele Gruppen aus dem Dekanat Haßberge teilnehmen und die Welt ein kleines bisschen besser machen", sagte Vetter.
Bei der 72-Stunden-Aktion würden junge Menschen "eigenverantwortlich und selbst organisiert" in drei Tagen einen "Einsatz für das bürgerschaftliche Engagement in Deutschland" leisten. Der Grundgedanke der Solidarität im Einsatz für andere und mit anderen stehe dabei im Mittelpunkt. "Die Projekte sind lebensweltorientiert, greifen aktuelle politische und gesellschaftliche Themen auf, geben dem Ausdruck des Glaubens Hand und Fuß und beinhalten Raum zur individuellen Umsetzungsgestaltung der Gruppen", heißt es weiter in der Begründung.
Die "Pastoral der Zukunft" stand ebenfalls im Fokus der Versammlung. Es wurde deutlich, dass der BDKJ an diesem Prozess intensiv mitarbeite, wie Sherry Zipperer betonte. Da der neue Bischof Franz Jung erst im Juni sein Amt antritt, ruht der Zukunftsprozess der Diözese mit der Hauptfrage "Wie kann Kirche künftig funktionieren?" vorerst.


Pastorale Räume werden größer

Sicher ist aber, dass die neuen pastoralen Räume deutlich größer sein werden, als die Pfarreien oder Pfarreiengemeinschaften. Dabei ist auch noch offen, wie Jugendarbeit in Zukunft organisiert sein kann. Diesbezüglich gibt es auch seitens des BDKJ Überlegungen, wie Matthias Vetter sagte. Gerade ist die "mittlere Ebene", die Ebene der Regionalverbände, an der Reihe. Auch bei der Diözesanversammlung werde dies ein Thema sein.
Am Ende gab es einen Dank an den BDKJ-Vorstand, der einen guten Kontakt nach Würzburg pflege. "Der Vorstand lebt das, was BDKJ bedeutet: Vertretung und Vernetzung der katholischen Jugend(verbands)arbeit", lobte Vetter.
Weitere Themen in der Versammlung waren noch die Aktion Friedenslicht, das Pfingstzeltlager, die Paddelbootwallfahrt, die letztjährigen Spieletage (der BDKJ war einer der Kooperationspartner) oder die Diözesanversammlung. Zu guter Letzt wurde über die Möglichkeit diskutiert, die Vertreter der Vollversammlung der Ministranten im Dekanat als beratendes Mitglied in den BDKJ aufzunehmen. Dies wurde als sehr sinnvoll angesehen, weil es im Dekanat Haßberge sehr viele Ministranten gibt, die durch den BDKJ vertreten werden. Die Verbände und die Ministranten beraten dieses Thema zunächst in ihren Gruppen. Im nächsten Jahr soll dann über die Aufnahme entschieden werden.
Als neue Kassenprüfer wurden derweil Dominic Meinhof (Baunach) sowie Ina-Sofie Müller (Ottendorf) gewählt, da Wolfgang Winter (Ottendorf) und Katja Müller (Eltmann) nicht mehr zur Verfügung standen.

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