Ebern
Malheur

Das Kreuz mit der Wahl-Fahrt in Ebern

Seinen ersten Wahl-Gang, der eigentlich eine Wahl-Fahrt war, wird ein 18-Jähriger aus einem Eberner Ortsteil wohl so schnell nicht vergessen. Der Erstwähler kam zwar seiner Bürgerpflicht vorbildlich nach; nicht jedoch der Sicherungspflicht für sein Auto.
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Symbolbild
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Ob er seine Kreuzchen bei der CSU gemacht hat, ist nicht bekannt. Das fiele auch unter das Wahlgeheimnis und hätte im Polizeibericht rein gar nichts zu suchen. Dennoch erlebte ein Erstwähler aus einem Eberner Stadtteil einen schwarzen Wahlsonntag. Dabei hatte der 18-Jährige laut Angaben der Ordnungshüter seiner Bürgerpflicht vorbildlich nachkommen wollen. Vielleicht war er ein wenig aufgeregt, vielleicht lag es daran, dass nicht nur sein Wahlschein, sondern auch der Führerschein für ihn noch keine Selbstverständlichkeit sind.

Das Auto rollte los

Jedenfalls stellte er seinen Wagen vor dem Wahllokal in Heubach ab, um seine Stimme abzugeben und hatte dabei die Handbremse nicht angezogen. Während er so hinter vier Wänden seine Kreuzchen malte, machte sich draußen sein Auto selbstständig.
Das Kreuz mit der Schwerkraft im Gefälle, Sie wissen schon!

Der ungesicherte Wagen rollte zum Glück nur gegen die Hausecke eines nebenan stehenden Anwesens. Da die Kante des Gebäudes mit Metall verkleidet ist, blieb sie unversehrt. Aber die Frontschürze des Autos knickte beim Aufprall leicht ein. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 400 Euro.

Ob der junge Mann nach seiner Rückkehr auf die Straße rot sah, ist nicht überliefert. Dabei hätte dies nun wieder gar nichts mit dem Wahlgeheimnis zu tun.
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