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Breitbrunn
Hobbydichter

Das Dichten liegt ihm im Blut

Der Breitbrunner Georg Buder, genannt Koall, verfasst Gedichte über Gott und die Welt. Im Moment schreibt er auch an einem Fantasy-Roman. Eines seiner aktuellen lyrischen Werke befasst sich mit den europäischen Rettungsschirmen und beweist augenzwinkernden Humor.
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Zurzeit schreibt Georg Buder an seinem Roman, der bis zu 700 Seiten lang werden und bis Ende des Jahre fertig sein soll. Foto: Theresa Thein
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Georg Buder ist ein Poet von der Schulbank an. Seine künstlerische Ader bewies er schon während seiner Schulzeit, denn da entstanden seine ersten Gedichte und Gemälde. "Ein Lehrer von mir hat mich sehr inspiriert und imponiert", erinnert sich der 73-Jährige. Nach einer Ausbildung bei der Post ließ er sich freiwillig bei der Bundeswehr verpflichten. Das viele Reisen brachte ihn allerdings nicht dazu, mit dem Schreiben aufzuhören. Im Gegenteil: Das Reisen beeinflusst sein literarisches Schaffen auch heute noch positiv.
In seine Verse packt er die Natur, seine Heimat, den Weltraum und Kosmos, aber auch aktuelle Themen. Seine Werke verfasst der Breitbrunner ausschließlich mit der Hand, denn "ich hab' was gegen Technik."
Auch sein aktuellstes und bis jetzt größtes Projekt schreibt er mit der Hand: einen Roman. "Es geht um eine vierköpfige Crew, die durch verschiedene Eingriffe und durch Zusammenarbeit mit Aliens versucht, die ungerechte Verteilung des Reichtums auf der Erde zu beseitigen", gibt Buder einen kleinen Vorgeschmack. Doch mehr wird noch nicht verraten.
Nicht nur mit einer Feder, sondern auch mit einem Pinsel bringt der Hobbykünstler seine kreativen Einfälle zu Papier. Viele selbst gemalte Bilder schmücken sein Haus.


Den vollständigen Artikel finden Sie in unserer Printausgabe. Fränkischer Tag, Ausgabe Landkreis Haßberge, vom Donnerstag, 19. Januar 2012.



Noch eine kleine Kostprobe von Georg Buders Werk "Satire: Ausblick 2012":


Die "Rettungsschirme" - weit gespannt,
bedecken nun das ganze Land,
Politiker - sie sind wie immer -
manchmal schlauer, meistens dümmer.
Der "Teufel" hat genügend Kohlen,
drüm könnt' er sich die meisten holen,
eh' es uns noch schlechter geht,
und die "Weiße-Fahne" weht!
Zurück zur "D-Mark" die Devise,
was schert uns nur, die "Euro-Wiese"!

von Georg Buder, gen. Koall

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