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Lungenkrankheit

Coronavirus im Landkreis Haßberge: Weiterer Todesfall - der aktuelle Stand

Im Landkreis Haßberge gibt es den fünften Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Alle Informationen im Live-Ticker von inFranken.de.
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So wie in ganz Deutschland steigt die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten auch in der Region Haßberge.

Hotspots in Franken sind aktuell Fürth, Nürnberg, Würzburg und Bamberg. Dort wurden besonders viele Todesopfer registriert.

Den aktuellen Stand der COVID-19-Fälle finden Sie in unserer interaktiven Karte - inklusive dem letzten Stand der Aktualisierung.

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 02.05.2020, 11.15 Uhr: Fünfter Todesfall in den Haßbergen

Traurige Nachrichten vermeldet das Landratsamt Haßberge: "Im Landkreis Haßberge gibt es einen weiteren Todesfall durch das Coronavirus. Ein 80-jähriger Mann mit Vorerkrankung ist am Freitag in den Haßberg-Kliniken verstorben." Dadurch erhöht sich die Zahl der Todesopfer auf fünf.

„Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden der Verstobenen“, so Landrat Wilhelm Schneider. 

Aktuell gibt es im Landkreis Haßberge 153 bestätigte Fälle einer Coronaviren-Infektion (Stand: 02. Mai 2020, 11.00 Uhr).  109 Bürgerinnen und Bürger sind nach Angebaben des Landratsamtes mittlerweile wieder gesund. 88 Personen befinden sich in häuslicher Isolation.

Wer grippeähnliche Symptome hat und meint, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben, sollte den Hausarzt telefonisch kontaktieren.

Das Bürgertelefon des Landkreises Haßberge ist weiterhin unter der Rufnummer 09521 27-600 zu erreichen – werktags von Montag bis Freitag von 08.00 bis 16.00 Uhr.

Update vom 26.04.2020, 12.15 Uhr: Aktueller Stand in den Haßbergen

Das Landratsamt hat aktuelle Zahlen veröffentlicht: Aktuell sind im Raum Haßberge 146 Corona-Infektionen gmeldet, wovon 95 als geheilt gelten. 

Allerdings steigt die Zahl der Menschen, die an den Folgen einer Coronavirus-Ansteckung gestorben sind. Am Samstag starb ein 81-jähriger Mann. Er hatte Vorerkrankungen. Somit sind es mittlerweile vier Tote in den Haßbergen. 

Update vom 25.04.2020, 15.00 Uhr: Dritter Todesfall im Kreis Haßberge

Wie das Landratsamt Haßberge am Samstag (25. April 2020) mitteilt, gibt es leider den dritten Todesfall im Kreis Haßberge durch das Coronavirus. Eine 88-jährige Frau mit Vorerkrankung ist am Donnerstag in den Haßberg-Kliniken gestorben. Dadurch erhöht sich die Zahl der Todesopfer auf drei. „Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden der Verstorbenen“, wird Landrat Wilhelm Schneider in der Mitteilung des Landratsamtes zitiert. Derzeit gibt es im Landkreis insgesamt 146 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion (Stand: 25. April 2020, 11 Uhr). 85 Menschen gelten als genesen, 58 Personen sind immer noch an Covid-19 erkrankt. 195 Personen sind weiterhin in häuslicher Quarantäne. 

Das Landratsamt weist in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass ab Montag (27. April 2020) die Maskenpflicht in Bayern in Kraft tritt. Einen entsprechenden Bußgeldkatalog zur Ahndung von Verstößen gibt es inzwischen auch. 

Update vom 20.04.2020, 16.40 Uhr: Corona-Lage in den Haßbergen stabil

Das Landratsamt meldet am Montag nahezu identische Zahlen zum Vortag: Demnach gibt es im Landkreis Haßberge aktuell 136 bestätigte Coronavirus-Fälle (Stand: 20.04.2020, 14.30 Uhr).  75 Bürgerinnen und Bürgerinnen sind mittlerweile wieder gesund. Damit sind aktuell noch 59 Personen an dem neuartigen Corona-Virus erkrankt. Zwei Menschen sind bislang an den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 gestorben. 

Die einzige Veränderung im Vergleich zum 19. April gab es bei den Menschen in häuslicher Isolation: Deren Zahl stieg von 144 auf 171.

Update vom 19.04.2020, 14.00 Uhr: Zweiter Corona-Todesfall in den Haßbergen

Im Landkreis Haßberge gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Eine 71-jährige Frau ist am Freitag (17. April 2020) im Leopoldina-Krankenhaus in Schweinfurt gestorben, wie das Landratsamt Haßberge mitteilt. Ob die Frau Vorerkrankungen hatte, ist nicht bekannt. „Leider müssen wir den zweiten Todesfall durch das Coronavirus in unserem Kreis beklagen. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden der Verstorbenen“, äußerte sich Landrat Wilhelm Schneider in der Pressemitteilung des Landratsamts.

Aktuell gibt es im Landkreis Haßberge, wie das Landratsamt weiter mitteilt, 136 bestätigte Fälle einer Coronaviren-Infektion (Stand: 19. April 2020, 13.30 Uhr). Zwei Menschen sind bislang an den Folgen der Infektion verstorben. 75 Personen sind mittlerweile wieder gesund. Demnach sind aktuell im Landkreis noch 59 Patienten an Corona erkrankt. 144 Personen befinden sich in häuslicher Isolation.

Update vom 15.04.2020, 15.49 Uhr: Zahl der Corona-Fälle steigt nur leicht

Die Gesamtzahl der auf das Coronavirus positiv getesteten Personen liegt im Landkreis Haßberge bei 113 (Stand: 15.04.2020, 15 Uhr), wie das Landratsamt berichtet. Als gesund entlassen wurden mittlerweile 54 ehemals Infizierte. Demnach sind im Landkreis aktuell 59 Patienten an Corona erkrankt. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 127 Menschen. 

Update vom 14.04.2020, 15.13 Uhr: Coronavirus fordert erstes Todesopfer im Landkreis Haßberge 

Im Landkreis Haßberge gibt es leider den ersten Corona-Toten: Ein 83-jähriger Mann mit Vorerkrankungen ist am Ostermontag (13.04.2020) in den Haßberg-Kliniken verstorben. Vor wenigen Tagen war bei dem Senior eine Corona-Infektion festgestellt worden.

„Dass das Corona-Virus nun auch in unserem Landkreis ein erstes Todesopfer gefordert hat, macht mich tief betroffen. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen des Verstorbenen“, so Landrat Wilhelm Schneider. 

Aktuell gibt es im Landkreis Haßberge 110 bestätigte Fälle einer Coronaviren-Infektion (Stand: 14. April 2020, 13.00 Uhr). 50 Bürger sind mittlerweile gesund. 125 Personen befinden sich in häuslicher Isolation.

Update vom 13.04.2020, 16.05 Uhr: 50 Infizierte gelten mittlerweile als gesund

Die Gesamtzahl der auf das Coronavirus positiv getesteten Personen liegt im Landkreis Haßberge weiter bei 107 (Stand: Montag, 13. 04.2020, 11.30 Uhr). Als gesund entlassen wurden mittlerweile 50 Bürger. Demnach sind aktuell im Landkreis noch 57 Patienten an Corona erkrankt. In häuslicher Quarantäne befinden sich aktuell 131 Bürger.

Update vom 12.04.2020, 14.10 Uhr: Zahl der Corona-Fälle steigt auf 107

Das Gesundheitsamt Haßberge bestätigt am Ostersonntag vier weitere auf das Corona-Virus positiv getestete Personen. Damit erhöht sich die Zahl der  Corona-Fälle auf insgesamt 107 (Stand: Sonntag, 12.04.2020, Stand 11.00 Uhr). Als gesund entlassen wurden mittlerweile 38 Bürger. Demnach sind aktuell im Landkreis 69 Patienten an Corona erkrankt. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 134 Bürger. 

Das Landratsamt weißt darauf hin, dass das Bürgertelefon am Ostersonntag ausnahmsweise nicht besetzt ist. Am Ostermontag, 13. April, ist das Bürgertelefon von 9.00 bis 14.00 Uhr besetzt und unter der Rufnummer 09521 27600 zu erreichen. 

Update vom 11.04.2020, 14.26 Uhr: Corona-Gesamtzahl im Landkreis bleibt gleich

Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten liegt im Landkreis Haßberge - wie schon am Vortag - bei 103 (Stand: 11.04.2020, 11.30 Uhr). Als gesund entlassen wurden mittlerweile 38 Bürgerinnen und Bürger. Demnach sind aktuell im Landkreis 65 Patienten an Corona erkrankt. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 150 Bürgerinnen und Bürger. 

Update vom 10.04.2020, 11.30 Uhr: 103 Corona-Fälle im Landkreis Haßberge

Drei neue Infizierte im Landkreis Haßberge meldet am Freitag (10.04.2020) das örtliche Gesundheitsamt. Damit erhöht sich die Zahl der Corona-Fälle auf insgesamt 103.

Als gesund entlassen wurden mittlerweile 38 Bürger. Demnach sind aktuell im Landkreis 65 Patienten an Corona erkrankt. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 173 Bürger.

Update vom 09.04.2020, 14.45 Uhr: Zwei neue Infizierte - Appell vor den Ostertagen

Am Gründonnerstag (9. April,) meldet das Gesundheitsamt Haßfurt zwei neue Infizierte. Jetzt steht die Zahl bei 100 Fällen.

Kurz vor Ostern appelliert Landrat Wilhelm Schneider andie Bürger: Er bittet alle Bürgerinnen und Bürger, das bestehende Kontaktverbot trotz des schönen Wetters weiterhin zu beachten, soziale Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren und auf Ausflüge zu verzichten. „Nur so können Infektionsketten unterbrochen, das Infektionsgeschehen verlangsamt und die besonders gefährdeten Menschen geschützt werden.“, wird Schneider in einer Meldung des Landratsamtes zitiert.

Update vom 08.04.2020, 15.44 Uhr: Sechs neue Corona-Ansteckungen 

Das Gesundheitsamt Haßberge bestätigt sechs weitere auf das Coronavirus positiv getestete Personen (Stand: 08.04.20, 15 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der Corona-Fälle auf insgesamt 98. Als gesund entlassen wurden mittlerweile 23 Bürgerinnen und Bürger. Demnach sind aktuell im Landkreis 75 Patienten an Corona erkrankt. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 147 Bürgerinnen und Bürger. 

Wer grippeähnliche Symptome hat und meint, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, sollte den Hausarzt telefonisch kontaktieren, wie das Landratsamt Haßberge mitteilt. Sofern der Hausarzt den Patienten als begründeten Verdachtsfall einstuft, meldet dieser die Daten an das Landratsamt weiter. Die Betroffenen erhalten dann einen Termin für einen Abstrich. 

Das Bürgertelefon ist weiterhin unter der Rufnummer 09521 27-600 zu erreichen. Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 8 bis 14 Uhr. Ausnahme sind der Karfreitag, 10. April, und der Ostersonntag, 12. April: an diesen beiden Feiertagen ist das Bürgertelefon ausnahmsweise nicht besetzt. Am Samstag, 11. April, wie auch Ostermontag, 13. April, ist das Bürgertelefon von 9 bis 14 Uhr besetzt.

Der Landkreis Haßberge bittet weiterhin seine Firmen und Unternehmen um Unterstützung: Wer Schutzanzüge, Masken, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel hat, die zurzeit nicht benötigt werden, möge bitte ein Angebot per E-Mail an psa-bedarf-corona@hassberge.de senden. Gleichzeitig bedankt sich Landrat Wilhelm Schneider bei allen Betrieben, Unternehmen und Privatpersonen, die den Landkreis bereits mit Sachspenden und diversen Hilfsmitteln unterstützt haben. „Die Spenden sind für uns eine großartige Hilfe“, so der Landrat. 

Update vom 07.04.2020, 16.02 Uhr: 92 Infizierte - das ist die Stabsstelle Infektionsschutz

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Kreis Haßberge ist auf 92 gestiegen.

Nach wie vor unternehme das Gesundheitsamt Haßberge alle Anstrengungen, die Weiterverbreitung des neuartigen Coronavirus im Landkreis zu minimieren. Das meldet das Landratsamt am Dienstag in einer Pressemitteilung. Die Strategie sei es, einzelne Infektionen so früh wie möglich zu erkennen und die weitere Ausbreitung des Virus durch die Nachverfolgung der Infektionsketten so weit wie möglich zu verzögern. „Der Schutz unserer Bevölkerung hat oberste Priorität“, betont Landrat Wilhelm Schneider.

Im Gesundheitsamt laufen in der Stabsstelle Infektionsschutz alle Fäden im Kampf gegen Corona zusammen. Von präventiven Maßnahmen zur Hygiene und zur Eindämmung des Virus, über das Eintreffen aller Infektionsmeldungen, der Ermittlung und Betreuung von Kontaktpersonen, der Betreuung und Versorgung von Quarantäne-Fällen bis hin zum Krisenmanagement in pflegerischen und medizinischen Einrichtungen.

Peter Friedrich ist Leiter der Stabsstelle. Er steht in engem Austausch sowohl mit den übergeordneten Behörden, wie der Regierung von Unterfranken und den zuständigen Ministerien, als auch mit dem medizinischen Fachpersonal des Gesundheitsamtes,  mit den Einrichtungen der Gesundheitsversorgung, den niedergelassenen Ärzten, den Haßberg-Kliniken, den Pflegeeinrichtungen und der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK). 

„Unser Schwerpunkt liegt in der unmittelbaren und schnellen Information und Isolierung von Infizierten und deren Kontaktpersonen, dabei ist uns die tägliche Kontaktaufnahme zu den in Isolation befindlichen Bürgern sehr wichtig. Der Bürger muss spüren, dass er in dieser schwierigen Zeit nicht allein gelassen wird. Bei Verdachtsfällen in stationären Einrichtungen für Pflegebedürftige und behinderte Menschen ist besonders schnelles, konsequentes und praxisorientiertes Handeln unabdingbar, betont der Leiter der Stabsstelle Infektionsschutz. 

Peter Friedrich und sein  65-köpfiges Team betreuen aktuell 71 positive Coronafälle   -  21 Personen sind mittlerweile wieder gesund - und 170 Kontaktpersonen der Kategorie I (enger Kontakt mit erkrankter Person), die häuslich isoliert sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleiben täglich bis spät abends im Büro und arbeiten natürlich auch am Wochenende. „Unser Gesundheitsamt leistet in dieser für uns alle sehr schwierigen Zeit ausgezeichnete Arbeit“, lobt Landrat Wilhelm Schneider. Dies belegen insbesondere viele Rückmeldungen, in denen Bürgerinnen und Bürger spiegeln, dass sie gerade den persönlichen Kontakt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als sehr unterstützend und menschlich erleben. Gut beraten fühlen sich insbesondere die Personen, die sich in einer häuslichen Quarantäne befinden und diese schwierige Situation meistern müssen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stabsstelle arbeiten im Drei-Schichtbetrieb. Eine der Hauptaufgaben ist es zum Beispiel, bei einem positiv getesteten Corona-Fall die direkten Kontaktpersonen zu ermitteln. „Das geschieht oft in mühseliger Detailarbeit, um Infektionsketten möglichst ohne jede Lücke rekonstruieren zu können“, berichtet Peter Friedrich.  Entscheidend ist der Tag, an dem die ersten Symptome aufgetreten sind. Von da an berechnen die Mitarbeiter die Inkubationszeiten, den mögliche Zeitpunkt zur Virusübertragung und versuchen zu recherchieren, wer mit dem Erkrankten in diesem Zeitraum Kontakt hatte. 

Wer als Kontaktperson ermittelt wurde, wird unmittelbar durch das Gesundheitsamt informiert und häuslich isoliert. „Diese Telefongespräche sind oft sehr zeitaufwändig, weil eben auch viele Fragen auftauchen und Unsicherheit herrscht“,  so die Erfahrung von Peter Friedrich. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen des Rückruftelefons, das von Melanie Hofmann geleitet wird, haben alle Hände voll zu tun. Täglich werden alle Personen angerufen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden. Das Team erkundigt sich nach dem Gesundheitszustand und berät auch bei Bedarf. Zudem werden die getesteten Personen telefonisch über die hereingekommenen Testergebnisse (positive wie negative) informiert. 

Gut bewährt hat sich die Diagnosestelle des Gesundheitsamtes. Medizinisches Fachpersonal ist dort im Einsatz, um bei Kontaktpersonen der Kategorie I Abstriche für entsprechende Labortests abzunehmen. Getestet werden dort nur diejenigen, die die notwendigen Kriterien erfüllen und vom Gesundheitsamt entsprechend eingestuft und angemeldet wurden. Auch dies wird von der Stabsstelle Infektionsschutz koordiniert. 

Daneben gibt es noch die neu eingerichtete Teststation für die niedergelassenen Hausärzte. „Leider mussten die Bürger lange auf Testungen warten oder kamen bei der Hotline der kassenärztlichen Vereinigung nicht durch. Deshalb haben wir uns entschieden für unsere Hausärzte und Bürgerinnen und Bürger eine funktionierende Teststation zu organisieren. Diese ist seit vergangener Woche in Betrieb und muss nun von den Hausärzten angenommen werden“, begründet Friedrich die Entstehung der zweiten Teststation. Fünf Tage die Woche steht ein Team zur Verfügung, das die Abstriche bei betroffenen Bürgerinnen und Bürger bei Verdacht auf Corona durchführt.  Getestet werden dort ausschließlich Personen, die vom Hausarzt überwiesen wurden und einen Termin erhalten haben. Betrieben wird diese Teststation vom Landratsamt mit Unterstützung von Ärzten der Kassenärztlichen Vereinigung. Wer meint, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, sollte den Hausarzt telefonisch kontaktieren. Stuft der Mediziner den Patienten als Verdachtsfall ein, meldet dieser die Daten an das Landratsamt weiter. Die Betroffenen erhalten dann unmittelbar einen Termin vom Landratsamt für einen Testabstrich. „Nur wer von einem Arzt geschickt wird, wird auch getestet. Wer ohne Termin kommt, muss abgewiesen werden“, so Peter Friedrich. 

Seit Ausbruch der Pandemie stehen im Gesundheitsamt die Telefone nicht mehr still. Die Themen der Anrufer reichen von Fragen wie, was man bei einer Infektion tun soll bis hin zu allgemeinen Beschwerden über die aktuellen Umstände oder Nachfragen, wie lange es noch dauert, bis ein Testergebnis vorliegt.

„Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die seit Beginn der Corona-Pandemie über die Maßen engagiert im Gesundheitsamt arbeiten. Dazu gehören insbesondere die Kolleginnen und Kollegen, die an der Hotline oder per E-Mail Fragen beantworten, die Kontaktpersonen ermitteln und die Bürgerinnen und Bürger in Quarantäne täglich anrufen und mit ihnen sprechen. Durch diese Flexibilität und Ausdauer, durch die Geduld und Kraft haben die Kolleginnen und Kollegen das Gesundheitsamt zu unserem Lagezentrum für die Corona-Abwehr in unserem Landkreis gemacht“, so Landrat Wilhelm Schneider. 

Update vom 06.04.2020, 14.20 Uhr: 90 Menschen im Landkreis Haßberge infiziert

Das Gesundheitsamt Haßberge bestätigt drei weitere auf das Coronavirus positiv getestete Personen (Stand 6. April 2020, 14 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der Corona-Fälle auf insgesamt 90. Als gesund entlassen wurden mittlerweile 21 Bürgerinnen und Bürger, heißt es in der Mitteilung. 167 Personen befinden sich weiterhin in häuslicher Quarantäne. 

Update vom 05.04.2020, 12.40 Uhr: 87 Infektionen, 21 Patienten wieder gesund

Das Gesundheitsamt Haßberge bestätigt fünf weitere auf das Corona-Virus positiv getestete Personen (Stand: Sonntag, 05.04.2020, 11.30 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der Corona-Fälle auf insgesamt 87. Als gesund entlassen wurden mittlerweile 21 Bürgerinnen und Bürger. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 160 Bürgerinnen und Bürger, schreibt das Landratsamt in einer Pressemitteilung.

Update vom 04.04.2020, 11.35 Uhr: 82 Infektionen, zehn Patienten wieder gesund

Das Landratsamt Haßberge meldet am Samstag insgesamt 82 Infektionen mit dem Coronavirus. Zehn Patienten seien bereits wieder genesen. 164 Menschen befinden sich in der Region derzeit in häuslicher Isolation.

Update vom 03.04.2020, 17.25 Uhr: "Tag der Franken" in Haßfurt abgesagt

Der „Tag der Franken“ fällt wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr aus und wird auf 2021 verschoben. Das teilte der Bezirk Unterfranken laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) am Freitag (03.04.2020) mit. Ursprünglich hätte der fränkische Festtag am 5. Juli 2020 in Haßfurt stattfinden sollen.

„Aufgrund der Corona-Krise ist dieser Termin weder plan- noch durchführbar“, sagte Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel. Auch die vom 24. Juni bis 5. Juli in Haßfurt geplanten unterfränkischen Kulturtage werden verschoben.

Der „Tag der Franken“ findet eigentlich stets am ersten Juli-Wochenende statt. Damit erinnern die fränkischen Regierungsbezirke an die Gründung des fränkischen Reichskreises im Jahr 1500. Im vergangenen Jahr war der Tag erstmals länderübergreifend im oberfränkischen Coburg und dem thüringischen Sonneberg ausgerichtet worden.

Update vom 03.04.2020, 14.45 Uhr: Zahl der Corona-Fälle steigt auf 80 - Direktvermarkter in der Übersicht 

Das Gesundheitsamt Haßberge bestätigt zwei weitere auf das Corona-Virus positiv getestet Personen (Stand: 03.04.2020, 14.00 Uhr. Damit erhöht sich die Zahl der Corona-Fälle auf insgesamt 80. Als gesund entlassen wurden mittlerweile zehn Bürger. Demnach sind aktuell im Landkreis 70 Patienten an Corona erkrankt. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 149 Bürger. 

Zudem weist das Landratsamt auf die neue Direktvermarktungsübersicht zur Unterstützung regionaler Betriebe und Erzeuger hin. Landrat Wilhelm Schneider ruft die  Bürger im Landkreis auf: „Nutzen Sie die Angebote unserer Gastronomie- und Lebensmittelbetriebe sowie unserer Direktvermarkter von Lieferservice und Abo-Kiste bis hin zu Milch- und Hofautomaten. Konsumieren Sie regionale Erzeugnisse. Sie erhalten damit zum einen qualitativ hochwertige, frische Produkte und können zum anderen dadurch einen Beitrag zum Erhalt der regionalen Betriebe leisten.“ 

Einen Überblick über Direktvermarkter und regionale Erzeuger bietet die kürzlich erschienene und durch das Regionalmanagement des Landkreises Haßberge initiierte Broschüre „Regional gut“. Diese listet nach Kommunen geordnet Erzeuger und landwirtschaftliche Betriebe aus der Region auf und präsentiert die wichtigsten Informationen zu Produktangebot und Kontaktmöglichkeiten. Auch die Dorfläden im Landkreis Haßberge sind in der Broschüre zu finden. Ergänzend zur Broschüre gibt es auch eine handliche Übersichtskarte. Diese und weitere Informationen rund um das Thema Direktvermarktung im Landkreis Haßberge sind jetzt auch unter www.hassberge.de unter dem Stichwort Direktvermarkterverzeichnis verfügbar. Die gedruckten Exemplare sind kostenlos bei den Gemeinden und den Anbietern, die in der Broschüre gelistet sind, erhältlich.

Auf Anfrage verschickt das Regionalmanagement auch gerne kostenfrei weitere „Regional gut“ Broschüren und Karten (E-Mail: regionalmanagement@hassberge.de; Tel.: 09521/27-344). Direktvermarkter und landwirtschaftliche Betriebe aus dem Landkreis Haßberge, die gerne noch in das Direktvermarktungsverzeichnis aufgenommen werden möchten, können sich an das Regionalmanagement wenden oder direkt den unter https://www.hassberge.de/topmenu/startseite/direktvermarkterverzeichnis.html eingestellten Fragebogen ausfüllen und an regionalmanagement@hassberge.de schicken. 

Update vom 03.04.2020, 14.00 Uhr: Erste Patientin des Landkreises ist wieder gesund

Die erste Corona-Patientin im Landkreis Haßberge ist mittlerweile wieder gesund und wurde aus der häuslichen Quarantäne entlassen. Das teilt das Landratsamt am Freitag (03.04.2020) mit. „Ich und meine Familie haben eine schwere Zeit hinter uns“, berichtet die 16-jährige Schülerin und ist heilfroh, nun alles gut überstanden zu haben.  Insbesondere fällt ihr ein Stein vom Herzen, das im Nachhinein festgestellt wurde, dass sie niemanden mit dem Virus angesteckt hat. Alle 250 getesteten Personen (Lehrer, Mitfahrer des Busses, Gäste der Geburtstagsfeier wie auch die Familie und enge Freunden) haben einen negativen Befund erhalten. 

Die 16-Jährige war zusammen mit ihrer Familie im Urlaub in Südtirol. Über einen Telefonanruf des Hotels hatte die Familie von einem positiven Erkrankungsfall eines deutschen Touristen erfahren. Daraufhin hatte sich die Familie beim Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst gemeldet;  bei allen Familienmitgliedern wurde ein  Rachenabstrich genommen. Weil die Proben der Rachenabstriche verwechselt wurden, hatte Landrat Wilhelm Schneider eine Nachuntersuchung angeordnet, so dass die Schülerin zweimal getestet wurde – das Laborergebnis lautete: zweimal positiv. Das Mädchen hatte keine Symptome, sie war nicht schwer erkrankt. „Mir ging es gut“, sagt die 16-Jährige. 

Das Gesundheitsamt hatte dann für die Schülerin und ihre Familie eine 14-tägige häusliche Quarantäne angeordnet. Nach 14-tägiger Quarantäne und 48 Stunden Symptomfreiheit wurde die Familie aus der häuslichen Isolation entlassen. Ein durchgeführter Bluttest bei der Schülerin zeigt, dass ihr Körper bereits Immunität aufgebaut hat. „Ich kann niemanden mehr anstecken und bin auf einen bestimmten Zeitraum selbst gegen den Virus geschützt“, sagt die 16-Jährige.

Großes Lob spricht die betroffene Familie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des staatlichen Gesundheitsamtes Haßberge aus. „Die Hygieniker Stephan Leitschuh und Lydia Lang haben sich täglich nach unserem Wohlbefinden erkundigt und haben uns immer positiv zugesprochen. Das hat uns sehr geholfen", erzählt die Mutter dankbar. „Das Gesundheitsamt hat sich großartig um uns gekümmert und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten immer ein offenes Ohr für uns – auch in den Abendstunden.“

Update vom 01.04.2020, 16.30 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten steigt auf 70

Das Landratsamt meldet einen weiteren Anstieg der Coronafälle im Landkreis Haßberge. Demnach sind aktuell 70 Personen positiv auf das neuartige Coronavirus SARS-CoV2 getestet worden (Stand: 01.04.2020, 15.00 Uhr). Acht von ihnen befänden sich in stationärer Behandlung.

Zehn Bürgerinnen und Bürger sind inzwischen wieder vollkommen gesund. „Die Zahl der Gesundeten steigt langsam an, was äußerst erfreulich ist. Insgesamt sind wir mit unseren Maßnahmen auf einem guten Weg“, so Landrat Wilhelm Schneider. Den meisten Corona-Patienten geht es nach wie vor soweit gut, so das Landratsamt. Derzeit befinden sich 162 Bürgerinnen und Bürger in häuslicher Quarantäne.

Wie die Behörde außerdem mitteilt, ist im Landkreis Haßberge am Montag (30.03.2020) eine neue Teststation für die Hausärzte in Betrieb genommen. Fünf Tage die Woche steht ein Team zur Verfügung, welches die Abstriche für die Arztpraxen durchführt. Betrieben wird die Teststation vom Landratsamt mit Unterstützung von Ärzten der Kassenärztlichen Vereinigung. Getestet werden dort ausschließlich Personen, die vom Arzt überwiesen wurden und einen Termin erhalten haben.

Wer meint, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, sollte den Hausarzt telefonisch kontaktieren. Sofern der Hausarzt den Patienten als begründeten Verdachtsfall einstuft, meldet dieser die Daten an das Landratsamt weiter. Die Betroffenen erhalten dann einen Termin für einen Testabstrich. Selbst wenn der Hausarzt bereits die Notwendigkeit eines Tests bejaht, reicht dies nicht für einen unangemeldeten Besuch einer Verdachtsperson bei der Teststelle aus.

„Wir können die Unsicherheit der Bevölkerung nachvollziehen“, betont Landrat Wilhelm Schneider. „Aber bitte kommen Sie nur mit einem Termin zum Testzentrum. Nur so ist ein geordneter Ablauf an der Teststation möglich“, bittet der Kreischef um Verständnis. Die entnommenen Proben werden im Anschluss an ein Labor geschickt. Die getesteten Personen werden über ihre Ergebnisse informiert. 

 

Update vom 31.03.2020, 15.35 Uhr: Weiterer Anstieg an Corona-Infizierten

Wie das Landratsamt Haßberge am Dienstag (31. März 2020) mitteilt, ist die Fallzahl der Corona-Infizierten im Landkreis Haßberge inzwischen auf 62 gestiegen. Davon befinden sich 54 Menschen in Isolation, sechs von ihnen in stationärer Behandlung in einem Krankenhaus.

Ein Patient wird intensivmedizinisch betreut. "Alle anderen Erkrankten zeigten bislang entweder keine oder nur milde Symptome in Form grippeähnlicher Beschwerden", heißt es in der Mitteilung. Acht Patienten konnten bereits gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Derzeit befinden sich noch 177 Bürgerinnen und Bürger in häuslicher Isolation. 

Update vom 30.03.2020, 17.00 Uhr: Zahl der Infektionen im Landkreis auf 50 gestiegen

Im Landkreis Haßberge gibt es aktuell 50 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Stand: Montag, 30.03.2020, 16.00 Uhr). Dies geht es ein Mitteilung des Landratsamts hervor. Demnach befinden sich 169 Personen in häuslicher Quarantäne. 

Zudem weist das Landratsamt darauf hin, dass der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege den für Sonntag, 28. Juni, in Ebelsbach geplanten „Tag der offenen Gartentüre“  auf Grund der Corona-Pandemie abgesagt hat. 

Update vom 29.03.2020, 13.00 Uhr: Fünf neue Fälle, jetzt 47 Corona-Positive im Landkreis

Die Zahl der bestätigten Corona-Erkrankten steigt im Landkreis Haßberge auf 47. Das Gesundheitsamt hat am Sonntag fünf neue Covid-19-Fälle im Kreis bestätigt (Stand: 29. 03.2020, 12.00 Uhr). Rund 160 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne, das sind etwas mehr als am Vortag.

Weiterhin gilt: Wer sich krank fühlt und grippeähnliche Symptome hat und nicht direkten Kontakt mit einer Person hatte, bei der der Corona-Virus nachgewiesen wurde, soll sich telefonisch bei seinem Hausarzt melden. Dieser entscheidet dann über eine Krankschreibung. Patienten mit begründetem Verdacht sollen dringend den Fahrdienst beziehungsweise den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung kontaktieren. Die Nummer ist 116 117.

Update vom 28.03.2020, 13.15 Uhr: Jetzt 42 Fälle im Landkreis Haßberge - Genussfestival in Oberschwappach abgesagt

Die Zahl der bestätigten Corona-Erkrankten steigt im Landkreis Haßberge auf 42. Das Gesundheitsamt hat am Samstag acht neue Covid-19-Fälle im Kreis bestätigt (Stand 28. März, 12.00 Uhr). Die Zahl der Personen, die sich derzeit in häuslicher  Quarantäne befinden, ist hingegen weiter gesunken - auf 154 Personen. 

Das Landratsamt weist zudem mit Mitteilung vom Samstag auf die Regelungen für die Notfallbetreuung der Kinder in den Osterferien hin: Die Notfallbetreuung werde im Bedarfsfall von der Schule in der ersten Ferienwoche von Montag bis Donnerstag und in der zweiten Ferienwoche von Dienstag bis Freitag aufrechterhalten. Sie erstreckt sich bedarfsgerecht auf den Zeitraum von 8 bis 16 Uhr. Ganztags- und Mittagsbetreuungsangebote stehen in diesem Zeitraum nicht zur Verfügung.

Aufgrund der Corona-Krise wird  auch das für Samstag  (18. April) geplante Genussfestival rund ums heimische Bier in Oberschwappach abgesagt. Die Veranstaltung der Brauereien von „Natürlich von hier“ findet dann erst im nächsten Jahr am Samstag, 17. April 2021 in Eltmann statt. 

Das Landratsamt appelliert nochmals an die Bevölkerung, die in Bayern geltenden Ausgangsbeschränkung ernst zu nehmen. Verstöße von Unbelehrbaren werden laut Innenminister Joachim Herrmann (CSU) konsequent sanktioniert. Bayern hat am Freitag einen neuen Corona-Bußgeldkatalog erlassen.

Update vom 27.03.2020, 13.25 Uhr: Zwei weitere Corona-Fälle - Quarantäne-Zahlen fallen

Im Landkreis Haßberge sind zwei weitere Personen positiv auf das neuartige Cornavirus SARS-CoV-2 getestet worden. Dies teilte das zuständige Landratasamt am Freitag (27.03.2020) mit. Damit liegt die Gesamtzahl bei derzeit 36 Fällen (Stand 27.03.2020, 13 Uhr). 257 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 

Das Bürgertelefon ist nach wie vor unter der Telefonnummer 09521/27-600 erreichbar - an Wochentagen von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 9 bis 14 Uhr. Es wird um Verständnis gebeten, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu medizinischen Fragen keine Auskunft geben können. 

Im Kampf gegen die Corona-Epidemie ist eine geeignete Schutzausrüstung das Allerwichtigste, um zu vermeiden, dass Ärzte, Pfleger, Sanitäter und Rettungskräfte selbst zu Überträgern des Virus werden. Leider sind Schutzanzüge, Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel und Masken FFP 1, 2 oder 3, Gesichtsschutz in Form von Brillen oder ganzheitlicher Gesichtsschutz und immer noch Mangelware.

Der Landkreis Haßberge ruft deshalb ihre Firmen und Unternehmen auf: Wer dringend benötigte Schutzanzüge, Masken, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel hat, die zurzeit nicht benötigt werden, möge bitte ein Angebot per E-Mail an fuegk-material@landratsamt-hassberge.de senden. 

 

Update vom 26.03.2020, 16.30 Uhr: Vier neue Corona-Fälle

Insgesamt sind nun 34 Menschen aus den Haßbergen mit dem Coronavirus infiziert. 282 befinden sich aktuell in häuslicher Quarantäne.

Update vom 26.03.2020, 10.00 Uhr: 30 Infizierte in den Haßbergen

Im Landkreis Haßberge gibt es einen neuen Stand der Entwicklungen rund um das Coronavirus: Mittlerweile gibt es 30 Infizierte dort. Insgesamt befinden laut Angaben des Landratsamtes 271 Menschen in häuslicher Isolation beziehungsweise Quarantäne. 

Ein Infizierter wird demnach aktuell in einer Klinik betreut. Das örtliche Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen der Betroffenen. 

Update vom 24.03.2020, 16.05 Uhr: Vier neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Haßberge bestätigt vier weitere Fälle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus. Damit erhöht sich die Gesamtzahl auf 24 erkrankte Personen (Stand: 24. März, 14.30 Uhr). Insgesamt 280 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Qua-rantäne.

Update vom 22.03.2020, 12.00 Uhr: Zwei neue Corona-Fälle

In den Haßbergen gibt es neue Coronavirus-Infektionen. Das bestätigte das Gesundheitsamt am Montag (23. März 2020).

Aktuell befinden sich rund 240 Menschen aus dem Landkreis in Quarantäne. 20 Infizierte gibt es insgesamt in der Region. 

Auch ein Arzt der Haßberg-Kliniken, Haus Ebern, wurde positiv getestet. Die Klinik hat sofort alle nötigen Vorkehrungen getroffen. Der Mediziner befindet sich in häuslicher Isolation

Bei Fragen stehen Beamte über  das Bürgertelefon unter 09521/27600 zur Verfügung.  

Update vom 21.03.2020, 10.45 Uhr: Jetzt 16 Coronavirus-Infektionen in den Haßbergen

Mittlerweile gibt es 16 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Haßberge. Das gab das Landratsamt am Samstagmorgen (21. März 2020) bekannt. 

Zum Wochenende wurden rund 230 Menschen aus der häuslichen Quarantäne entlassen. Somit befinden sich aktuell noch 220 Menschen in Isolation. 

Update vom 20.03.2020, 15.35 Uhr: Zahl der bestätigten Fälle steigt auf 15 - Teststation "überrannt"

Im Landkreis Haßberge sind vier weitere Personen positiv auf das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 getestet worden. Dies teilt das Landratsamt am Freitagnachmittag (20.03.2020) mit. Damit liegt die Gesamtzahl kreisweit bei insgesamt 15 bestätigten Fällen. Das Gesundheitsamt Haßberge ermittelt wie gewohnt routiniert mögliche Kontaktpersonen und Infektionsquellen. Aktuell werden weitere begründete Verdachtsfälle überprüft. Rund 450 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Isolierung.

Wie das Landratsamt außerdem berichtet, ist die für den KVB in Haßfurt neu eingerichtete zentrale Teststation am Donnerstag förmlich überrannt worden. Was eigentlich als Ergänzung und zur Entlastung der mobilen Testteams, die mutmaßlich Erkrankte zu Hause besuchen, und der Hausärzte gedacht war, sah sich mit einem nicht zu bewältigenden Andrang konfrontiert. Hauptgrund sei gewesen, dass die KVB ein neues elektronisches System zur Terminvergabe getestet habe. Leider sei der zugeteilte Code sowie der Standort der Teststation innerhalb weniger Minuten über Facebook, Whatsapp und sonstige soziale Medien weiter verbreitet worden. Binnen einer Stunde war der Ansturm enorm. Zudem fuhren zahlreiche Bürger aus eigener Initiative zur Screening-Station – auch aus benachbarten Landkreisen.

Der hohe Andrang – rund 350 Personen waren vor Ort - führte zu langen Rückstaus und Wartezeiten über mehrere Stunden. Landrat Wilhelm Schneider appelliert eindringlich an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger: „Wir befinden uns in einer Krise, hier sind alle gefordert.“  Personen, die keinen Termin für die Abstrichentnahme über die Telefonnummer 116 117 vereinbart haben, haben an der Teststation nichts zu suchen.“ Der Landkreis Haßberge trifft verschiedene Vorkehrungen, damit der Betrieb auch an der zweiten Teststation ordnungsgemäß ablaufen kann. Die Probenahme-Einrichtung, die vom KVB genutzt wird, wird an einem anderen Standort aufgebaut.

Es wird noch einmal eindringlich darauf hingewiesen, dass an den zentralen Teststationen nur Rachenabstriche von Personen genommen werden, die vorher einen Termin erhalten, aus dem Landkreis Haßberge kommen und Symptome haben.

Update vom 19.03.2020, 19.00 Uhr: Zwei neue Coronavirus-Fälle in den Haßbergen

Mittlerweile gibt es elf bestätigte Coronavirus-Infektionen im Kreis Haßberge: Alle Informationen dazu finden Sie hier.

Update vom 19.03.2020, 10.45 Uhr: So verfahren wir mit Aktualisierungen

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen aktualisieren wir die Fallzahlen nicht mehr mehrmals am Tag. Daher kann es vorkommen, dass die letzten Zahlen von Angaben an anderer Stelle abweichen. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier in unserer Frankenkarte. Sollte es besondere Entwicklungen geben wie etwa Maßnahmen, die speziell den Landkreis betreffen oder andere Informationen, die über das Vermelden von Fallzahlen hinausgehen, aktualisieren wir den Artikel. 

Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 19.03.2020, 08.00 Uhr: Neun Fälle von Coronavirus in den Haßbergen

Im Landkreis Haßberge gibt es einen weiteren neuen Corona-Fall. Die Gesamtzahl liegt bis zum Stand Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, bei neun Fällen. Ein Patient wird nach wie vor in einer Klinik betreut und versorgt. Die acht weiteren Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne; ihnen geht es gut, sie sind nicht schwer erkrankt.

Für rund 470 Bürger wurde mittlerweile die häusliche Isolation angeordnet. Aktuell werden begründete Verdachtsfälle überprüft. Die Auswertung der Rachenabstriche kann bis zu zwei Wochen dauern. Das Ergebnis wird dem Betroffenen auf alle Fälle mitgeteilt.

Update vom 16.03.2020, 17.15 Uhr: Zahl der Infizierten steigt auf acht

Im Landkreis Haßberge sind zwei weitere Personen positiv auf das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 getestet worden. Damit liegt die Gesamtzahl kreisweit bei derzeit acht Fällen. Bei den neuen Fällen ermittelt das Gesundheitsamt aktuell mögliche Kontaktpersonen.

 

Das Virus wurde bei einer Schülerin des Regiomontanus-Gymnasiums Haßfurt festgestellt. Sie besucht dort die Klasse Q12. Den Lehrern und Schülern dieser Klasse wird empfohlen sich für 14 Tage häuslich zu isolieren und den Kontakt zu weiteren Personen zu minimieren. Wer Symptome aufweist, bitte den Hausarzt oder den Bereitschaftsdienst unter 116117 kontaktieren.

Die direkten Kontaktpersonen der Schülerin wurden dem Landratsamt übermittelt und werden nun durch das Gesundheitsamt kontaktiert.

Der zweite neue Fall betrifft einen Mann aus der Gemeinde Aidhausen.

Für über 400 Bürgerinnen und Bürger wurde mittlerweile die häusliche Isolation angeordnet. Diese werden täglich angerufen und bei Bedarf beraten. Mittlerweile sind im Landratsamt Haßberge rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter damit beschäftigt, die aktuelle Corona-Situation zu bewältigen. Unter anderem trifft sich der Krisenstab täglich, in dem das weitere Vorgehen besprochen wird, um die Bevölkerung bestmöglich zu schützen und zu betreuen.

Update vom 15.03.2020, 16.30 Uhr: 350 Menschen in Isolation

Im Landkreis Haßberge gibt es aktuell (Sonntag, 15.03.20, 13.30 Uhr) keinen weiteren neuen Coronafall. Die Gesamtzahl liegt damit kreisweit bei derzeit sechs Fällen. Bei allen positiv getesteten Patientinnen und Patienten hat das Gesundheitsamt Haßberge mittlerweile alle Kontaktpersonen ermittelt und telefonisch informiert.

Für über 350 Bürgerinnen und Bürger wurde die häusliche Isolation angeordnet. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass diese Personen auch mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die Quarantäne ist eine Präventionsmaßnahme, um die Ausbreitung der Infektion möglichst zu verlangsamen.

Die Quarantäne ist wichtig. Sie dient dem eigenen Schutz und dem Schutz von uns allen vor Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus und soll die Verbreitung der Erkrankung verhindern. "Es ist wichtig, dass die Quarantäne auch eingehalten wird", betont Landrat Wilhelm Schneider. Dies gilt auch für Betroffene, die keine Beschwerden haben sollten. Zu beachten ist: Verstöße gegen eine angeordnete Quarantäne können mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden.

Die häusliche Quarantäne wird überwacht, das heißt konkret: die über 350 Personen, die sich in häuslicher Isolation befinden, werden täglich vom Gesundheitsamt angerufen. Neben der Abfrage des gesundheitlichen Zustands dient der Anruf auch der Kontrolle, ob die angeordnete Quarantäne eingehalten wird. Bestehen Zweifel, dass sich die betroffene Person nicht an die Quarantänevorgaben hält, kann die Einhaltung der Vorgaben von der Polizei überprüft werden.

Erst das Gesundheitsamt hebt die Quarantäne auf - auch bei einem negativen Testergebnis.

Die Labors arbeiten mit Hochdruck, dennoch kann es bis zu 14 Tage dauern, bis den Betroffenen das Testergebnis mitgeteilt werden kann. Vorrangig werden die Personen telefonisch informiert, deren Test ein positives Ergebnis ergab.

Landrat Wilhelm Schneider bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis, die sich vorbildlich verhalten, die Lage ernst nehmen, aber nicht in Panik verfallen und vor allem ein enormes Engagement in der Nachbarschaft an den Tag legen.

 

 

Update vom 13. März, 18.10 Uhr:

Das Haßfurter Landratsamt bestätigte am Freitagnachmittag, dass sich drei weitere Personen aus dem Landkreis Haßberge mit dem Coronavirus infiziert haben. Betroffen sind ein ein Ehepaar aus Haßfurt sowie ein Patient aus Riedbach. Welche Auswirkungen die Ansteckungsgefahr auf den Schul- und Kindergartenbetrieb im Landkreis Haßberge hat und welche Veranstaltungen bereits abgesagt wurden, lesen Sie hier.

Außerdem: Das ärztliche Rettungssystem ist mit Corona am Limit angekommen. Ein Insider erzählt, warum das KVB-Bereitschaftstelefon ständig besetzt ist, warum der Bereitschaftsarzt über das Ergebnis der Abstriche nicht Bescheid sagen kann und warum die Leute einfach mehr Geduld haben müssen.

Update vom 13. März 2020, 12:45 Uhr:

Momentan erreichen die Redaktion im Minutentakt Absagen von Veranstaltungen. So wird zum Beispiel die Auftaktveranstaltung zum 900. Jubiläum des Königsberger Stadtteils Altershausen, die am Samstag, 14. März in der dortigen Haßberghalle mit der Charity Band der Realschule Hofheim stattfinden sollte, auf Grund der neuen Situation abgesagt.

In den Schulen des Landkreises herrscht noch Hochbetrieb. Die Leitungen beraten über Maßnahmen für die nächste Woche, am Nachmittag sind erste Informationen zu erwarten.

Um 14 Uhr findet im Landratsamt ein Treffen der Bürgermeister aus dem Landkreis beim Landrat Wilhelm Schneider statt. Die Gemeinde- und Stadtchefs werden über den aktuellen Stand informiert. Eine Pressemitteilung kündigte für den späten Nachmittag die Pressesprecherin des Landratsamtes Monika Göhr an.

Im Kreis Haßberge hat am Dienstag (10. März 2020) große Aufregung geherrscht. Der erste Corona-Fall des Landkreises sorgte buchstäblich für Chaos. Zunächst ging man davon aus, dass ein 16-jähriges Mädchen, eine Schülerin in Eltmann, sich mit dem Coronavirus infiziert hatte. Kurze Zeit später wurde revidiert: Die Proben seien vertauscht worden. Am Mittwochnachmittag, die Nachricht aus dem Landratsamt: Der erste bestätigte Corona-Fall im Landkreis kommt doch aus Eltmann! Der Nachtest hat ergeben, das Mädchen aus der Realschule Eltmann ist infiziert. Das Ergebnis ihrer Schwester in Hofheim steht noch aus.

Update vom 11.03.2020, 16.16 Uhr: Zentrale Anlaufstelle vor Eltmanner Freibad errichtet

Um von den Kontaktpersonen der Schülerin aus Eltmann Abstriche entnehmen zu können, wurde am Mittwochnachmittag eine zentrale Anlaufstelle vor dem Eltmanner Freibad aufgebaut. Mit Hilfe des THW Haßfurt wurden dort Stromleitungen verlegt und ein Anhänger aufgestellt. Die betroffenen Personen wurden durch das Gesundheitsamt informiert. Es werden "dort nach Terminplan ausschließlich die als Kontaktpersonen ermittelten Personen getestet, die einen direkten Bezug zu dem aktuellen Fall haben", ließ Landrat Schneider verlauten.

Ein Teil der Dr.-Georg-Schäfer-Straße wurde halbseitig gesperrt, um einen Parkplatz für die zu testenden Personen zu improvisieren.

Update vom 11.03.2020, 15.37 Uhr: Landratsamt gibt Entwarnung für Hofheim

Für "die Realschule Hofheim kann Entwarnung gegeben werden. Der Unterricht läuft dort am Donnerstag wie gewohnt weiter.", heißt es vom Landratsamt Haßberge. Damit findet der Unterricht in Eltmann und Hofheim am Donnerstag wieder statt. Ausnahme ist die Wallburg-Realschule Eltmann, diese bleibt bis mindestens 20. März geschlossen.

Update vom 11.03.2020, 14.44 Uhr: Erster bestätigter Corona-Fall ist aus Eltmann, erklärt das Landratsamt

Das 16-jährige Mädchen aus der Wallburg-Realschule Eltmann wurde positiv auf Corvid-19 getestet, informierte am Mittwochnachmittag das Landratsamt Haßberge. Gestern hatte es Verwirrung darüber gegeben, ob die Probe von ihr und der 13-jährigen Schwester aus Hofheim vertauscht worden sind. Am Mittwochnachmittag bestätigte ein zweiter Test den ersten Verdacht. Das Mädchen aus Sand, das in Eltmann zur Schule geht, ist der erste bestätigte Corona-Fall im Landkreis Haßberge. Sie zeigt keine Symptome und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Jetzt ermittelt das Gesundheitsamt Kontaktpersonen, die mit der Schülerin in engerem Kontakt standen. Das Testergebnis ihrer Schwester steht noch aus, wird aber im Laufe des Nachmittags erwartet.

Das Landratsamt bittet um Mithilfe:

"Um den Kreis der Kontaktpersonen der erkrankten Schülerin einzugrenzen, wird darum gebeten, dass sich alle Gäste, die am Freitag, 6. März, bei einer Geburtstagsfeier im Anglerheim in Sand waren, sich an das Bürgertelefon wenden sollen, um sich registrieren zu lassen, Telefon 09521/27-600. Unter der gleichen Rufnummer sollen sich bitte auch alle Personen melden, die vom 2. bis 6. März, mit dem Bus mitgefahren sind, der morgens um 7.30 Uhr am Kriegerdenkmal in Sand und am Nachmittag um 13.12 Uhr an der Haltestelle, Limbacher Straße in Eltmann, abfährt."

In Eltmann wird eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet, um bei Betroffenen mit Symptomen Rachenabstriche zu nehmen. "Landrat Wilhelm Schneider weist ausdrücklich darauf hin, dass dort nach Terminplan ausschließlich die als Kontaktpersonen ermittelten Personen getestet werden, die einen direkten Bezug zu dem aktuellen Fall haben. ", heißt es in der Pressemitteilung.

Information zur Schließung der Schulen

Die Wallburg-Realschule Eltmann bleibt bis mindestens 20. März geschlossen. "In der Grund- und Mittelschule Eltmann läuft der Unterricht ab Donnerstag wie gewohnt weiter. Dies gilt auch für die Grund- und Mittelschule in Hofheim.", teilt das Landratsamt mit. Informationen zur Realschule Hofheim stehen noch aus.

Update vom 10.03.2020, 15.22 Uhr: Realschule Eltmann hat morgen geschlossen, Landrat ordnet Nachuntersuchung an

Es gibt bislang keinen nachgewiesenen Fall von Corona an der Wallburg-Realschule. Dennoch entschloss Schulleiterin Manuela Küfner zu einer Vorsichtsmaßnahme, die die Schule um 14.50 Uhr auf ihrer Internetseite vermeldete: So fällt der Unterricht für alle Schüler am Mittwoch, 11. März, aus.

Praktikanten sollten eine selbstständige Krankmeldung beim Arbeitgeber abgeben und am Mittwoch auch daheim bleiben. Die Wallburg-Realschule bittet Kinder, Jugendliche und Eltern, regelmäßig die Homepage zu besuchen und nach aktuellen Meldungen zu schauen.

Als Vorsichtsmaßnahme empfahl das Landratsamt Haßberge am späten Dienstagnachmittag, dass am Mittwoch folgende Schulen nicht für den Betrieb geöffnet sind: In Hofheim: die Mittelschule, die Realschule und die Grundschule. In Eltmann: die Realschule, die Mittelschule und die Grundschule. Eltern ist an diesem Tag somit gestattet, auch ohne Rücksprache mit den Schulen ihre Kinder daheim zu lassen und eigenständig zu betreuen.

Das Landratsamt Haßberge meldete am Dienstagnachmittag, dass auf Grund der vertauschten Proben, immer noch Unsicherheit über das tatsächliche Ergebnis bestehe. Um Klarheit zu schaffen, ordnete Landrat Wilhelm Schneider eine Nachuntersuchung an, teilte Pressesprecherin Monika Göhr mit. Sobald das Ergebnis feststeht, informiere das Landratsamt unmittelbar.

Update vom 10.03.2020, 12.30 Uhr: Kommt jetzt Quarantäne in Hofheim?

Bis zur Stunde weiß der Direktor der Jacob-Curio-Realschule Hofheim, Stefan Wittmann, noch nichts von seinem "Glück", das ergab ein Anruf der Redaktion an der Schule. Gleichwohl wird hier aber dann genauso gehandelt wie in solchen Fällen vorgesehen. Die Schüler der betroffenen Klassen bleiben mindestens bis zum Wochenende zuhause, auch die Lehrer bleiben in Quarantäne. Was an der Hofheimer Realschule sicherlich nicht einfach ist. Hier werden 260 Schüler in elf Klassen durch 25 Lehrer (auch in Teilzeit) unterrichtet.

Schon seit Inkrafttreten der Allgemeinverfügung des bayerischen Gesundheitsministeriums vom 6. März 2020 hat die Realschule Hofheim sich an die dort beschriebenen Maßnahmen gehalten. Realschuldirektor Wittmann spricht von zwei bis drei Eltern, die sich nach der Rückkehr aus Risikogebieten gemeldet haben. Dementsprechend bekamen die Kinder 14 Tage schulfrei, um eventuelle Ansteckungen zu verhindern.

Update vom 10. März 2020, 12.15 Uhr: Schule in Eltmann doch nicht geschlossen

Die Eltmanner Realschule plus Mittel- und Grundschule müssen doch nicht geschlossen werden. Auch die 60 Schüler und elf Lehrer, die gestern noch in Quarantäne geschickt wurden, dürfen morgen wieder in die Schule.

Bei der ersten Corona-Infizierten im Landkreis handelt es sich um ein 13-jähriges Mädchen aus Hofheim, sie besucht dort die 7. Klasse der Realschule.

Update vom 10. März 2020, 11 Uhr: Pressekonferenz zum ersten Corona-Fall im Kreis Haßberge

Die mit dem Corona-Virus infizierte Schülerin kommt aus Hofheim und ist die Schwester der ursprünglich für infiziert gehaltenen 16-jährigen Schülerin aus Eltmann. Die Proben wurden vertauscht. Bisher zeigt die Infizierte nur sehr leichte Symptome. Zusammen mit ihrer Familie hatte sie in den Faschingsferien einen Skiurlaub in Südtirol verbracht. Die anderen vier Familienmitglieder wurden negativ getestet. Außerdem gibt es fünf weitere Verdachtsfälle im Landkreis.

Das Landratsamt bittet um Mithilfe, um alle Kontaktpersonen der Hofheimerin ausfindig zu machen, um damit eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Dazu sollen in Eltmann und Haßfurt zwei Testzentren eingerichtet werden (Details, Adressen, etc. folgen).

Die Familie der infizierten 13-Jährigen hat am 6. März eine Geburtstagsfeier im Anglerheim in Sand besucht. Dazu wird in Kürze eine Bürgerhotline geschalten.

Ursprünglicher Artikel zur Wallburg-Realschule Eltmann (Dienstag Vormittag)

Die Aufregung im Schulsekretariat der Wallburg-Realschule Eltmann war groß: Das Telefon klingelte Sturm, nachdem Radio Bamberg die Nachricht vom Corona-Verdachtsfall an der Schule verbreitet hatte. Die Sekretärin wiederholte gebetsmühlenartig die wenigen Informationen, die ihr zur Verfügung stehen:

Die 60 Schüler der beiden zehnten Klassen bleiben bis auf weiteres daheim. Ja, auch ihre Geschwisterkinder. Elf Lehrer, die mit dem Infizierten Kontakt hatten, wurden nach Hause geschickt. Für die restlichen Schüler und Lehrer gehe der Unterricht am Dienstag (10. März 2020) bis 13 Uhr wie gewohnt weiter.

Im Risikogebiet angesteckt

Schulleiterin Manuela Küfner sagt: "Wir warten auf die Anweisungen des Gesundheitsamt. Das wurde vom Kultusministerium so geregelt und daran müssen wir uns halten." Klar sei nur, dass sich der vermutlich infizierte Schüler in einem Risikogebiet aufgehalten habe. Auch, wenn die Stimmung angespannt ist, hieß es erst einmal warten: Warten, ob es sich um einen tatsächlich bestätigten Corona-Fall oder einen Verdachtsfall handelt. Warten, wie man sich weiter verhalten soll.

Bei einer Pressekonferenz soll es dann weitere Informationen zu dem Fall geben. Die Schule will die Eltern über das weitere Vorgehen auf Ihrer Homepage auf dem Laufenden halten.

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