Breitbrunn
Entscheidung

Breitbrunn gewinnt den Wettbewerb der Dörfer

Im Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" holt Breitbrunn den Sieg auf Kreisebene und steht nun in der Konkurrenz auf Bezirksebene.
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Die Kommission mit Guntram Ulsamer, Johannes Bayer, Bernhard Joos, Dieter Möhring und Ursula Saalberg (von links) vor den Sandsteinen in Breitbrunn: Auch mit diesem Projekt konnte Breitbrunn punkten - und gewinnen.  Günther Geiling
Die Kommission mit Guntram Ulsamer, Johannes Bayer, Bernhard Joos, Dieter Möhring und Ursula Saalberg (von links) vor den Sandsteinen in Breitbrunn: Auch mit diesem Projekt konnte Breitbrunn punkten - und gewinnen. Günther Geiling

Insgesamt drei Dörfer aus dem Landkreis Haßberge haben am Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" teilgenommen und präsentierten sich der Kommission. "Die Entscheidung, wer neuer Kreissieger wird und wer ein aussichtsreicher Repräsentant des Landkreises im nächsten Jahr auf Bezirksebene sein wird, wurde von der Jury intensiv diskutiert und abgewogen", berichtet der Kommissionsleiter, der Gartenbau-Kreisfachberater Guntram Ulsamer. Letztendlich fiel die Entscheidung deutlich für Breitbrunn aus. Das Dorf überzeugte in allen Bewertungsbereichen, die für die Entscheidung relevant waren, wie das Landratsamt mitteilte. Sonderpreise gingen an die beiden unterlegenen Konkurernten Hellingen und Sulzbach-Erlsdorf.

Das Motto des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" wurde von allen Teilnehmern sehr individuell dargestellt. Alle Gemeinden präsentierten dabei ihr Dorf in herausragender Weise mit einer beeindruckenden Bürgerbeteiligung. Die Dorfgemeinschaften begründeten dabei ihre Stärken, machten Aussagen zu Defiziten und formulierten eigene Lösungsansätze. Die Kommission konnte dabei bei allen teilnehmenden Dörfern große soziale und gemeinschaftliche Aktivitäten und ein außergewöhnliches bürgerschaftliches Engagement feststellen.

Ausschlaggebende Argumente der Kommission für den Kreissieger Breitbrunn waren: die frühzeitige Nutzung der staatlichen Förderungsmöglichkeiten und deren vorbildliche Umsetzung; die Entwicklung eines "Steinhauerdorfes" zum Wohndorf und die Neubesinnung auf alte Traditionen und Ursprünge, die im Sandsteinvorkommen begründet sind; herausragend initiierte Projekte wie Kreuzweg und "Erlebniswelt Fränkischer Sandstein"; die große soziale Kompetenz mit Bürgerdiensten und sozialen Aktivitäten, die das Dorf hervorragend für die Zukunft rüsten; Kultureinrichtungen wie alte Schule, alter Kindergarten und Gemeindezentrum; eine attraktive Ortsmitte, die zum Verweilen einlädt; eine idyllische Lage in der Kulturlandschaft mit zahlreichen Biotopstrukturen; ökologisch orientierte Landwirtschaft und die Bemühungen um den Natur- und Artenschutz.

Für das engagierte Auftreten beim Wettbewerb hat sich die Jury dazu entschlossenm die beiden weiteren Teilnehmer mit Sonderpreisen auszuzeichnen. Das "Mühlendorf" Sulzbach-Erlsdorf (Stadt Hofheim) erhält einen Sonderpreis für die große Anzahl an Arbeitsplätzen im Dorf, die im Verhältnis zur Einwohnerzahl besonders bemerkenswert ist. Der Königsberger Stadtteil Hellingen erhält einen Sonderpreis für die gelungene Sanierung des Freizeitbereiches am Bechenweg mit Schwimmbad und Kneippbecken und der naturnahen Neugestaltung des Spiel- und Festplatzes.

Die Kommission bedankte sich bei den teilnehmenden Dörfern für ihr engagiertes Auftreten und die gelungenen Präsentationen des eigenen Dorfes im Dorfwettbewerb. Aufgrund des gezeigten Engagements und der herausragenden Ideen und Projekte sind sich die Jurymitglieder sicher, dass in den Teilnehmerdörfern eine zukunftsfähige Entwicklung gegeben ist.

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