Zeil am Main
Vereinjubiläum

Besser als momentan kann es beim FSV Krum gar nicht laufen

Der FSV Krum feierte sein 70-jähriges Bestehen. Dazu erhielt der Verein erneut die Goldenen Raute des Bayerischen Fußballverbands verliehen.
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Diese langjährigen Vereinsfunktionäre wurden geehrt (von links) mit BLSV-Vertreter Günther Jackl Thomas Mantel, Marco Schorr, Bürgermeister Thomas Stadelmann (im Hintergrund), Bernd Ebert und Michael Pfaff sowie mit Gerald Makowski. Fotos: Wolfgang Dietz
Diese langjährigen Vereinsfunktionäre wurden geehrt (von links) mit BLSV-Vertreter Günther Jackl Thomas Mantel, Marco Schorr, Bürgermeister Thomas Stadelmann (im Hintergrund), Bernd Ebert und Michael Pfaff sowie mit Gerald Makowski. Fotos: Wolfgang Dietz
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Emil Hüller wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Viele weitere Mitglieder wurden geehrt, die dem FSV 25 bis 60 Jahre und länger die Treue gehalten haben. FSV-Sportvorsitzender Marco Schorr freute sich über große Resonanz beim Festkommers. Wirtschaftsvorstand Matthias Schuler und Kerstin Ebert meisterten mit ihrem Helferstab die Festivität mit über 100 Gästen.


2500 Zuschauer beim ersten Spiel

Beim Rückblick auf das Gründungsjahr 1948 plauderten Zeitzeugen einige "Geheimnisse" aus. Der aus Aschaffenburg kommende Pfarrer Dr. Anton Kehl hatte den FSV angeregt: Das Eröffnungsspiel in Krum zwischen der Viktoria Aschaffenburg und einer kombinierten Mannschaft des FC 08 Zeil und des FC Sand lief vor 2500 Zuschauern ab. Natürlich gewannen die Aschaffenburger mit 3:2. Der FSV hielt sich rund 50 Jahre in der C-Klasse.

Erster Höhepunkt des Festabends war die Verleihung der Goldenen Raute mit Ähre an den FSV Krum durch den Kreisehrenamtsbeauftragten Edgar Hedrich. Die Singgruppe Krum unter Leitung von Petra Herlein, die sich im Trikot des FSV präsentierte, lockerten den Abend musikalisch auf.

Der Zeiler Bürgermeister Thomas Stadelmann würdigte den rührigen Verein im Zeiler Stadtteil Krum, die Funktionäre und die Mannschaft, die sich seit Jahren in der Bezirksliga hält. Sportheimneubau und Sportplatzvergrößerung seien, dank dem guten Zusammengehörigkeitsgefühl geschafft worden. Krum habe sich einen Namen errungen, auf den der FSV stolz sein könne.

BLSV-Bezirksvorsitzender Günter Jackl meint, beim FSV passe zurzeit einfach alles. Als vorbildlich bezeichnete er die Ausarbeitung der neuen Vereinssatzung; das FSV-Sportheim sei eines der schönsten in Unterfranken. BLSV-Kreisvorsitzender und Spielgruppenleiter Gerald Makowski stellte den Verein als ein echtes Vorbild heraus. BFV-Kreisspielleiter Gottfried Bindrim, Schiedsrichter-Obmann Josef Raab sprachen Lob aus.

Grußworte sprachen der Patenverein Spfr. Unterhohenried (Vorsitzender Sven Schnös), der FC Zeil (Artur Babosa), FC Ziegelanger (Jürgen Hauck), FC Sand (Egbert Mahr), TSV Prappach (Oliver Beuchert), Kindergartenverein Krum (Josh Mahr).


Verdientes Mitglied

Besonders gewürdigt wurde Erwin Krumholz als Trainer und Spielleiter. Drei Aufstiege unter seiner Regie führten den Verein 2001, 2003 und 2014 in die Bezirksliga, wo er bis heute ist. Günther Jackl ehrte die Vereinsfunktionäre: Michael Pfaff erhielt die Verdienstnadel in Silber für über 15 Jahre Liegenschaften-Verwaltung, ebenso Sport-Vorstand Marco Schorr. Die Verdienstnadel in Gold ging an Bernd Ebert (über 25 Jahre Finanzen) sowie Thomas Mantel (Öffentlichkeitsarbeit).

Zu den Ehrenmitgliedern Eduard Hüller, Helmut Geheeb, Roland Fritzmann und Hans Schumm kommt ein neues hinzu: Die Ehrenmitgliedschaft wurde verliehen an Emil Hüller, der seit 1948 dem FSV die Treue hält und bei der Gründung dabei war.


Ehrungen

Für 25- bis 39-jährige Treue geehrt wurden: Michael Ankenbrand, Georg Biertempfel, Bernd Ebert, Kerstin Ebert, Adolf Fritzmann, Jirina Fritzmann, Ulrike Fritzmann, Klaus Helmerich, Hannelore Hüller, Ralf Hüller,Marco Langmeier, Josh Mahr, Thomas Mantel, Alexander Pfaff, Matthias Pfaff, Winfied (Anton) Popp, Georg Rambacher, Klaus Reuss, Martina Reuss, Dieter Schneider, Helga Schneider, Harald Schorr, Marco Schorr, Claudia Stark, Magdalene Stutzke, Herbert Werner, Reiner Ankenbrand, Stefan Ankenbrand, Brigitte Denk, Margot Fösel, Wolfgang Gebhardt, Oliver Gräf,, Rainer Herlein, Dieter Hümmer, Frank Hümmer, Sabine Hümmer, Thomas Jäger, Norbert Keil, Matthias Kirchner, Konrad Lutz, Berthold Mäder,Gerhard März, Gertrud Müler, Wolfgang Ortloff, Uwe Peichel, Thomas Rebhan, Heinz Reuss, Christine Rippstein, Michael Roth, Christian Schaaf, Jürgen Schneider, Alexandra Schuler, Elke Schuler, Volker Schuler, Gerhard Stark, Wolfgang Stark und Alexander Zösch.

Für 40 bis 49 Jahre geehrt wurden: Manfred Hüller, Richard Popp, Hubert Stutzke, Heinz Watzka, Philipp Zösch, Fränklin Denk, Willi Dösch, Gerhard Hofmann, Toni Hüller, Franz Kolb, Alexander Popp, Heinz Rippstein, Norbert Schmitt.

Ausgezeichnet wurden ferner für 50- bis 59-jährige Zugehörigkeit: Roland Fritzmann, Gerhard Herlein, Eduard Hüller, Bernhard Mahr, Wolfgang Mantel, Edgar Popp, Hilmar Schmitt, Roland Schneiderbanger, Paul Schuler, Theo Schuler, Hans Schumm, Winfried Will, Norbert Herlein, Kurt Hümmer, Werner Rahm. Auf über 60 Jahre kann Horst Pfaff zurückblicken.

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