Diese Information kommt vom Betriebsratsvorsitzenden Artur Sperber. Nach dessen Worten gibt es zwei neue Entwicklungen, die das Vetter-Team in Eltmann ein wenig zuversichtlicher in die Zukunft schauen lassen als noch vor vier Wochen. Anfang März musste die Belegschaft des Natursteinwerks wie aus heiterem Himmel erfahren, dass die englische Konzernmutter O'Rourke die Niederlassung in Eltmann zum 1. Juni schließen will.


Sozialplan



Inzwischen steht laut Sperber der Sozialplan für die 62 Vetterianer. Damit sei gewährleistet, dass "keiner in ein Loch fällt", wenn es am Ende doch zum Schlimmsten, der Schließung des Betriebes, kommen sollte, sagt Sperber.
"Wir haben ganz gute Konditionen ausgehandelt, eigentlich all das erreicht, was wir wollten", erklärt der Betriebsratsvorsitzende.

Zeitgleich hat es offenbar eine Bewegung bei O'Rourke gegeben. Zunächst hieß es, die Konzernleitung in England habe kein Interesse an einem Verkauf von Vetter, was O'Rourke so nicht stehen lassen wollte: Man würde schon verkaufen, aber es gebe keine Interessenten für das Werk in Eltmann, hieß es aus England.


Hilft der Bürgermeister?



In Eltmann sah man derlei Einlassungen kritisch, da von Verkaufsverhandlungen oder Kontakten mit potenziellen Käufern nie etwas bekannt wurde.
Jetzt ist ein Verkauf des Vetter-Werkes in Eltmann, möglicherweise auch in Teilen (Maschinenhallen), für O'Rourke durchaus denkbar, sagt Sperber. Auch die Politik soll jetzt mit eingeschaltet werden. Am Dienstag trifft sich der Vetter-Betriebsrat mit dem Bürgermeister Michael Ziegler (CSU).