Rauhenebrach
Gemeinderatsbeschluss

Ausweichquartier für den Kindergarten Untersteinbach

Während der Generalsanierung des Altbauteils des Kindergartens Untersteinbach finden die Kinder in leer stehenden Räumen des Schulhauses Unterschlupf.
Artikel drucken Artikel einbetten
Seit es in Rauhenebrach nur noch eine Grundschule, aber keine Mittelschule mehr gibt, ist ein Teil des Schulgebäudes für andere Nutzungen frei. Den Trakt rechts des Haupteingangs (rechts) nutzt die Gemeinde für verschiedene Zwecke; hier sollen jetzt auch für die Zeit der Kindergartensanierung zwei Kindergartengruppen untergebracht werden.Sabine Weinbeer
Seit es in Rauhenebrach nur noch eine Grundschule, aber keine Mittelschule mehr gibt, ist ein Teil des Schulgebäudes für andere Nutzungen frei. Den Trakt rechts des Haupteingangs (rechts) nutzt die Gemeinde für verschiedene Zwecke; hier sollen jetzt auch für die Zeit der Kindergartensanierung zwei Kindergartengruppen untergebracht werden.Sabine Weinbeer
Etwa ein Jahr wird die Generalsanierung des Altbauteils des Kindergartens Untersteinbach dauern. Hier werden zwei Regelgruppen betreut. Außerdem umfasst der Altbau den Gymnastikraum, die Verwaltungs- und Sozialräume, Küche und Differenzierungsräume. Neu errichtet wurde im vorderen Bereich des Gebäudes vor wenigen Jahren die Kinderkrippe.
Die Kernsanierung wurde bereits zwischen Gemeinde und dem Bauträger, der katholischen Kirchenstiftung, abgestimmt. Ebenso wurde vereinbart, dass die Kindergartenkinder während des Umbaus in leer stehenden Räumen des Untersteinbacher Schulhauses ein Ausweichquartier finden.
Dem Gemeinderat lag nun am Dienstag der Antrag auf Nutzungsänderung vorhandener Schulräume durch den temporären Einbau eines Kindergartens vor. Genutzt werden sollen der frühere Handarbeitsraum und der frühere Physik-Chemieraum mit Nebenraum, die kleine Aula vor den beiden Räumen und die WC-Anlage, die im Gemeindebereich des Hauses liegt.
Eine Ortseinsicht mit allen Beteiligten, nämlich der Schul- und der Kindergartenleitung mit den jeweiligen Elternvertretern, der Kindergartenaufsicht am Landratsamt, dem zuständigen Sicherheitsbeauftragten für Kindergärten, dem Bürgermeister und dem Architekten hatte bereits stattgefunden. Auf dieser Basis waren die Planunterlagen erstellt worden, denen der Gemeinderat am Dienstag zustimmte. Ebenso wurde dem Bauantrag für die Sanierung, den die katholische Kirchenstiftung eingereicht hatte, zugestimmt.


Straßennamen für Falsbrunn

In Falsbrunn wird es künftig die St.-Wendelin-Straße (Ortsdurchfahrt) und die Talleite (davon abzweigend) geben. Nach einer Bürgerbefragung fällte der Gemeinderat Rauhenebrach am Dienstag diese Entscheidung. Bisher sind die 45 Anwesen im Gemeindeteil Falsbrunn nur mit Hausnummern versehen, was unter anderem den Rettungsdiensten die Arbeit zunehmend schwerer machte.
Aus den Reihen der Bevölkerung war die Bitte gekommen, auch in Falsbrunn Straßennamen und Hausnummern zu vergeben. Neubauten sorgten dafür, dass die Orientierung alleine nach Hausnummern immer schwieriger wurde. Aus der Bürgerversammlung hatte Bürgermeister Matthias Bäuerlein (FW) dieses Anliegen mitgenommen, dann waren Vorschläge gesammelt und im Rahmen einer Bürgerbefragung zur anonymen Abstimmung gestellt worden.
Eine Mehrheit der Falsbrunner hätte gerne ihren Ortsnamen als Straßennamen geführt, etwa "Falsbrunner Hauptstraße", aber das ist laut Landratsamt nicht möglich. Schließlich solle mehr Eindeutigkeit erreicht werden. Eine deutliche Mehrheit fand sich außerdem für Variationen mit dem Heiligen Wendelin, weshalb die Entscheidung des Gemeinderates für die Ortsdurchfahrt schließlich auf St.-Wendelin-Straße fiel. Für den Bereich ab der Alten Schule gab es ohnehin eine große Mehrheit für "Talleite". Die Umsetzung der Straßenbenennung soll baldmöglichst erfolgen.


"Fürnbach II" wird vorerst nicht geändert

Im Frühjahr nächsten Jahres soll der Geh- und Radweg von Falsbrunn nach Prölsdorf gebaut werden. Der Gemeinderat vergab jetzt die Architektenleistung und die Bauleitung.
Keine Einwände gab es zu verschiedenen Bauvorhaben, die zur Entscheidung an das Landratsamt weitergeleitet wurden.
Mehrfach hat sich der Gemeinderat in den vergangenen Monaten mit der Frage beschäftigt, ob und wie der Bebauungsplan "Fürnbach II" geändert werden sollte, zumal sich die Kosten auf über 20 000 Euro belaufen würden. Eine knappe Mehrheit von 7:6 Gemeinderatsmitgliedern entschied sich am Dienstag dafür, die Bebauungsplan-Änderung vorerst auf Eis zu legen.


Sanierungsvorschlag für Schulhausdach

Zum undichten Dach des Schulhauses in Untersteinbach informierte Bürgermeister Matthias Bäuerlein das Gremium darüber, dass eine Fachfirma, die unter anderem mit dem Dach der Realschule Hofheim Erfahrungen gesammelt hat, dabei sei, einen Sanierungsvorschlag zu erarbeiten. Dieser soll dem Gemeinderat in der Juli-Sitzung vorgestellt werden. In der Zwischenzeit ist der Bauhof damit beschäftigt, Falzen und Übergänge zu reinigen, weil auch solche Verschmutzungen das Eindringen von Wasser begünstigen können.
Wie schon bei der Bauvoranfrage signalisiert, wurde auch der Bauantrag für die Errichtung einer Tagespflege in Untersteinbach befürwortend an das Landratsamt weitergeleitet.


Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren