Untersteinbach

Aufwendige Sanierung am Berg

Zwei Bauämter haben 1,5 Kilometer sanierte Straße bei Untersteinbach freigegeben.
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Das sanierte Teilstück der Staatsstraße 2258 südlich von Untersteinbach wurde nach viermonatiger Bauzeit  für den Verkehr freigegeben. Im Bild von links: Harald Thiele (Staatliches Bauamt Bamberg), Joscha Reisenleiter, Robert Streit, Baudirektor Manfred Rott (alle Staatliches Bauamt Schweinfurt), Robert Stolz (Bauunternehmen Stolz), Bürgermeister Matthias Bäuerlein, Roland Heim (Bauaufsicht), Landtagsabgeordneter Steffen Vogel, Karl-Heinz Milbord und Patrick Heilmann (beide Bauunternehmen Sto...
Das sanierte Teilstück der Staatsstraße 2258 südlich von Untersteinbach wurde nach viermonatiger Bauzeit für den Verkehr freigegeben. Im Bild von links: Harald Thiele (Staatliches Bauamt Bamberg), Joscha Reisenleiter, Robert Streit, Baudirektor Manfred Rott (alle Staatliches Bauamt Schweinfurt), Robert Stolz (Bauunternehmen Stolz), Bürgermeister Matthias Bäuerlein, Roland Heim (Bauaufsicht), Landtagsabgeordneter Steffen Vogel, Karl-Heinz Milbord und Patrick Heilmann (beide Bauunternehmen Stolz) sowie Oliver Hahn (Staatliches Bauamt Schweinfurt). Christian Licha

"Lieber eine Million Euro in den Steigerwald investiert als in Konzertsäle in München." Mit dieser Aussage unterstrich der Landtagsabgeordnete Steffen Vogel (CSU), der den größten ländlichen Stimmbezirk aller Abgeordneten hat, die Wichtigkeit der Straßen als Lebensadern. Anlass dafür war die Fertigstellung der Staatsstraße 2258 südlich von Untersteinbach nach ihrer Instandsetzung.

Bei einer kleinen Feierstunde hob Baudirektor Manfred Rott vom Staatlichen Bauamt Schweinfurt hervor, dass eine von Steffen Vogel initiierte Straßenbereisung im Jahr 2015 den Ausschlag für die Sanierung gab. Auf Anregung von Rauhenebrachs Bürgermeister Matthias Bäuerlein (FW) wurde nicht stur bis zur Grenze nach Oberfranken gebaut, sondern noch ein Stück weiter bis zur Einmündung nach Koppenwind. Mit Vogels Unterstützung wurden auch diese zusätzlichen Mittel bereitgestellt.

Die insgesamt rund 1,5 Kilometer lange Strecke instandzusetzen sei sehr aufwendig gewesen, betonte Rott. Entwässerungen und größere Aushebungen forderten genauso Zeit wie die Deckenerneuerung und die seitliche Verbreiterung der Straße. Außerdem wurden Bankette und Schutzplanken erneuert und ein vorhandener Weg entlang der Fahrbahn nahe Untersteinbach asphaltiert. Unter Vollsperrung wurden die Maßnahmen von August bis Dezember ausgeführt.

Die Kosten für den unterfränkischen Teilbereich mit rund 900 Metern Länge belaufen sich auf 710 000 Euro, während die weiteren 600 Meter in Oberfranken mit 240 000 Euro zu Buche schlagen. Die insgesamt knapp eine Million Euro seien jedoch gut investiert, sagte Rott, erwarte man doch nun eine lange Haltbarkeit der nach modernen Maßstäben in Schuss gebrachten Straße.

Besonders bedankte sich der leitende Beamte für die unkomplizierte Zusammenarbeit mit allen Partnern, wie der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt in Haßfurt, dem Staatlichen Bauamt Bamberg und der ausführenden Baufirma Stolz aus Hammelburg.

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