Gereuth
Namenssuche

Alpaka-Baby lockt in den Gereuther Biergarten

Der Schlosspark und Biergarten in Gereuth hat einen neuen Besuchermagneten: ein Alpaka-Baby. Das ist noch namenslos. Jetzt wird ein Pate gesucht.
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Rupert Fechner mit der Alpaka-Familie. Für den Spross (links) wird noch ein Namen gesucht.
Rupert Fechner mit der Alpaka-Familie. Für den Spross (links) wird noch ein Namen gesucht.
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Der Zuwachs kam unverhofft, aber zum rechten Zeitpunkt: Exakt zum Gartenfest in seinem Schlosspark hatte Rupert Fechner eine neue Attraktion, ein Alpaka-Junges. "Wir haben von der Schwangerschaft gar nichts mitbekommen." Und der Junghengst sei "ganz normal" zur Welt gekommen, und gleich Star geworden.

Ganz normal? Wer - bitte schön - hält denn schon Alpakas in seinem Garten, die "ganz schön Auslauf" benötigen, wie es Fechner selbst beschreibt. Fünf dieser Mini-Kamele hatte er seit 2011 schon.

Gekauft nördlich von Bielefeld, nahe der holländischen Grenzen. Jetzt der Nachwuchs. Aber in seinem Schlosspark ist Platz genug.

"Ich hab' die mal im Fernsehen gesehen und die haben mir sofort gefallen - mit ihrem treuherzigen Blick, und ich dachte mir, das könnte auch den Besuchern unseres Biergartens gefallen."

Tut es. Und die Biergarten-Besucher dürfen auch über den Namen des Babys mitbestimmen.
"Wir haben noch keine Idee, es soll schon etwas Besonders sein." Deswegen lobt Fechner auch einen Wettbewerb unter den Biergarten-Besuchern aus, die alle ihre Vorschläge einbringen dürfen. "Alpaky" wär' da so ein Gedanke. Oder die Kurzform: Alpi.

Und Fechner (60) hofft auf noch mehr Zuwachs. Seine Emus, die ihm im Vorjahr Ärger bereiteten, und bis nach Kloster Banz ausbüxten, hatten 15 Eier gelegt, gebrütet. "Aber nix kam dabei heraus."

Derzeit brütet das Pfauen-Pärchen seit drei Wochen über sieben Eiern. "Mal schauen, was dabei herauskommt", meint der Schlossherr und gibt sich zuversichtlich, weil "ein Pfau schon hier geboren wurde". Die eigentlich exotischen Tiere haben mit einheimischen Kollegen zu kämpfen - Fuchs und Marder.

Die Alpakas kommen bei den Besuchern des Biergartens gut an, hat der findige Gastronom, der mit so vielen Schwierigkeiten seit Kauf der repräsentativen Immobilie zu kämpfen hat(te), festgestellt. "Wenn die Futter holen, ist das nicht für Kinder etwas Besonderes."

Der Tier- und Naturfreund bleibt dabei seiner Linie treu: Katzen, Hunde, Hühner und bald auch wieder Gänse bevölkern sein Areal. Ein echter Streichelzoo.

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