Baunach
Baustelle

Ab Freitag in Baunach kein Durchkommen mehr

Vom Freitag an gibt es bis zum 20. September in Baunach kein Durchkommen mehr. Verkehrsteilnehmer in und aus Richtung Ebern müssen auf die Itzgrund-Bundesstraße B4 ausweichen. Die B279 bleibt auch im nördlichen und unterfränkischen Richtung eine Dauerbaustelle.
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Ein Bautrupp der Straßenmeisterei Zeil führte die Vorarbeiten in der Rentweinsdorfer Ortsdurchfahrt durch. Foto: Ralf Kestel
Ein Bautrupp der Straßenmeisterei Zeil führte die Vorarbeiten in der Rentweinsdorfer Ortsdurchfahrt durch. Foto: Ralf Kestel
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Sie gehören in diesen Ferientagen zu den vertrauten Anblicken: Warnbaken und Baumaschinen. Überall werden Fahrbahnen ausgebessert. So auch entlang der B279. Weitere Großbaustellen kündigen sich schon an: Ab Freitag kommen Autofahrer in Baunach nicht mehr durch. Bis 20. September wird die Ortsdurchfahrt hergerichtet, wie das Staatliche Bauamt in Bamberg mitteilte. Wie in anderen Ortsdurchfahrten (Pfarrweisach und Pfaffendorf) auch wird Flüsterasphalt aufgebracht.

Nicht weniger eifrig sind die Kollegen in Schweinfurt: Am Montag beginnen im unterfränkischen Abschnitt die Arbeiten im Streckenabschnitt zischen Voccawind und Todtenweisach, weswegen die Abfahrt nach Geroldswind bis Ende Oktober gesperrt werden muss.

Weiträumige Umleitung

Die entsprechenden Umleitung werden von den Bautrupps zwar ausgeschildert, sind aber gerade im Fall Baunach so weiträumig - über die
Itzgrund-Bundesstraße B4 bis nach Mürsbach und Rentweinsdorf - dass es zu manchen Irritationen kommen wird.

230.000 Euro kostet diese Maßnahme, die belegt, dass es bis zur Realisierung einer Umgehungstrasse noch viele Jahr dauern wird. So sie denn überhaupt kommt. Im neuen Bundesverkehrswegeplan steht das Projekt zwar, aber noch immer scheiden sich die Geister daran, ob dies auf einer West- oder Osttrasse passieren soll. Und Papier ist - anders als so mancher Anlieger - geduldig.

"Das ist schon ein rechter Flickerlteppich", bekannte der einstige Chef Dietrich Trammer, schon vor Jahrzehnten, als seine Behörde in Bamberg noch Straßenbauamt hieß. Und damit meinte er die B 279, die so manches Auto in Richtung Mainbrücke, nicht nur bei Regen, regelrecht ins Schwimmen bringt.

Die Abhilfe in diesem Bereich in Richtung Autobahn - bis zum Kieswerk Schor - soll frühestens ab dem nächsten Jahr erfolgen. Lange auf dem Wunschzettel vieler Verkehrsteilnehmer steht dabei auch der Lückenschluss für Radfahrer in Richtung Baggerseen, die im Brückenbereich noch immer auf die viel befahrene Bundesstraße wechseln müssen.

Heubacher Kreuz: Ampel statt Kreisel

Etwas schneller soll es mit einem anderen umstrittenen Vorhaben gehen, das im Kommunalwahlkampf in Ebern heiß diskutiert wurde: die Entschärfung des Heubacher Kreuzes. Die Entscheidung ist Ende Juli im Innenministerium in München gefallen. Statt des (SPD-)Kreisels kommt nun doch die (CSU-)Ampel. Und zwar noch in diesem Herbst. Noch eine Baustelle also.
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