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Kirchlauter
Bestattungen

Würdige Gräber auf kleiner Fläche

In Neubrunn und Kirchlauter entstehen zurzeit die ersten Urnengrabstellen. Die Umbauarbeiten an den Friedhöfen gehen mit neuen Anpflanzungen einher. Bei Bedarf können weitere Urnengräber bereitgehalten werden.
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So sollen die Büsche hin. Kreisgartenfachberater Guntram Ulsamer (von links) zeigt Bürgermeister Karl-Heinz Kandler und Bauhofleiter Thomas Kempf wie der Pflanzenschmuck aussehen soll. Foto: Claudia Baumgärtner
So sollen die Büsche hin. Kreisgartenfachberater Guntram Ulsamer (von links) zeigt Bürgermeister Karl-Heinz Kandler und Bauhofleiter Thomas Kempf wie der Pflanzenschmuck aussehen soll. Foto: Claudia Baumgärtner
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Die geplanten Urnengräber auf den Friedhöfen in der Gemeinde Kirchlauter nehmen derzeit Gestalt an. Gerade laufen die Arbeiten in Neubrunn. Im nordwestlichen Teil, direkt neben dem Eingang und unterhalb des Friedhofskreuzes, werden zwei Reihen angelegt.

Die obere Reihe entsteht an einem kleinen Hang und bietet Platz für zehn individuell gestaltbare Gräber. Die Grabfläche wird je 80 mal 80 Zentimeter betragen und kann mit bis zu vier Urnen bestückt werden. Als Abschluss darf ein kleiner Grabstein angebracht werden. Das quadratische Feld kann dann je nach Jahreszeit bepflanzt werden.

Einheimische Pflanzen

Der Bauhof setzt gerade die Bäumchen und Büsche dahinter am Hang. Kreisgartenfachberater Guntram Ulsamer kam eigens zum Beginn der Maßnahme in die Gemeinde. Gemeinsam mit Bürgermeister Karl-Heinz Kandler und Bauhofleiter Thomas Kempf sah er sich das vorbereitete Gelände und die ausgewählten Gehölze an. "Wir haben hauptsächlich Flieder, Zierkirsche und Bauernjasmin genommen", erklärt er. Einheimische Pflanzen, die farbenfroh blühen, und so einen würdigen Rahmen schaffen.

Zunächst 20 Gräber

Insgesamt zwanzig Urnengräber werden zunächst in Neubrunn angelegt, so wie es der Gemeinderat in seiner Novembersitzung beschlossen hat. Gegenüber den kleinen Gräbern mit Grabsteinen werden ebenso viele schlichte, nur mit einem in der Erde versenkten, rund 40 Zentimeter großen einheitlichen Gedenkstein angelegt.
Diese sind vor allem geeignet, "wenn niemand mehr vor Ort da ist, der die Grabpflege übernehmen könnte", sagt Kandler. Diese Gräber sind ebenerdig mit der umliegenden Wiese und werden einfach nur mit Rasen besäht. Dann kann man ganz normal mit dem Rasenmäher darüber fahren.

Auch in Kirchlauter werden die geplanten Urnengräber in den nächsten Tagen angelegt. Hier sollen auf der Freifläche neben der Aussegnungshalle acht Urnengräber mit Grabsteinen und acht mit kleinen, in die Erde eingelassenen Gedenksteinen. Ab Anfang Juni können die Gräber in beiden Gemeindeteilen erworben und belegt werden. Sollte sich heraus stellen, dass der Bedarf noch größer ist, sind auf beiden Friedhöfen noch genügend freie Flächen in unmittelbarer Nähe vorhanden und das Angebot kann ausgeweitet werden.

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