Wonfurt

Wonfurter Bürgerinitiative wählte Vorstand

Die Bürgerinitiative "Lebenswertes Wonfurt" hat einen neuen Vorstand gewählt. Ziel der Initiative ist es, die Heimatgemeinde vor möglichen Gesundheitsgefahren zu bewahren.
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Für ein "Lebenswertes Wonfurt" mach sich diese schlagkräftige Gruppe, der Vorstand der Bürgerinitiative, zukünftig mit neuem Logo stark: Waltraud Strauß, Thomas Reinhard, Helma Vollert, Peter Werner, Simone Wagenhäuser und Manuela Rapmund (von links).  Foto: cr
Für ein "Lebenswertes Wonfurt" mach sich diese schlagkräftige Gruppe, der Vorstand der Bürgerinitiative, zukünftig mit neuem Logo stark: Waltraud Strauß, Thomas Reinhard, Helma Vollert, Peter Werner, Simone Wagenhäuser und Manuela Rapmund (von links). Foto: cr
Dafür haben Simone Wagenhäuser, Waltraud Strauß, Manuela Rapmund, Helma Vollert, Thomas Reinhard und Peter Werner das volle Vertrauen der Mitglieder im Pfarrzentrum von Wonfurt erhalten.

Eingangs ging Sprecher Peter Werner auf das Mediationsverfahren ein, auf das sich jetzt die Bürgerinitiative, das Landratsamt Haßberge und die Firma Loacker verständigt haben. Dabei erhalten alle Beteiligten die Möglichkeit, sich an einen runden Tisch zu setzen.

Werner bekräftigte, dass nicht die Bürgerinitiative (BI) die Ursache sei, dass in Wonfurt Plakate hängen. Die BI kämpfe vor allem für ein lebenswertes Wonfurt. Sie hatte sich gebildet, um die Umweltbelastungen aus der Welt zu schaffen, die vom Recyclingbetrieb Loacker (Elektro- und Kabelschrott-Aufbereitung, derzeit nur Kabelschrottverarbeitung) ausgehen.

Großer Erfolg

Rechtsbeistand Steffen Vogel sprach von einem großen Erfolg, dass die BI auf Rat des Richters am Verwaltungsgericht Würzburg hingewirkt habe, über eine Mediation einen Konsens zu finden. Vogel sprach von einer "Goodwill"-Situation, bei der das Mediationsverfahren auf die Sympathie des Gerichtes hoffen müsse und keine absolute Sicherheit biete. So sei die Bürgerinitiative nach wie vor wichtig für Wonfurt.

Werner verwies auf ein geplantes Magazin der Bürgerinitiative mit dem Namen "Lebenswerter Landkreis", in dem sich der Landkreis von seiner schönen Seite präsentiert. Es werde getragen durch Anzeigen von Firmen.

Beitrag wird erhöht

Ein weiterer Themenschwerpunkt in der Jahresversammlung war die Erhebung des Jahresbeitrages. Momentan sind 535 Mitglieder bei der Bürgerinitiative registriert, die einen symbolischen Beitrag von einem Euro im Jahr bezahlen. Der eine Euro soll jetzt pro Monat bezahlt werden. Überlegungen, den Beitrag auf 120 oder 48 oder 36 Euro im Jahr anzuheben, wurden abgelehnt.

Die Mitglieder halten

Einigkeit herrschte bei den Mitgliedern darin, dass man mit einer drastischen Anhebung viele Mitglieder verprellt hätte. Es sei wichtiger, hieß es, die Anzahl der Mitglieder zu halten, als den Mitgliedsbeitrag erheblich zu erhöhen. Die Mitglieder einigten sich, den Beitrag bei einem Euro zu belassen, diesen aber pro Monat zu erheben. cr

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