Königsberg in Bayern

Wolfstour des Haßbergvereins Königsberg eröffnet

"Wolfstour" heißt der neue Rundwanderweg des Haßbergvereins Königsberg. Er führt an drei historischen Wolfsgruben vorbei, mit denen im Mittelalter Wölfe und Bären gefangen wurden.
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Rudi Bätz erklärt Bürgermeister Claus Bittenbrünn, Landrat Wilhelm Schneider, Gerlinde Bittenbrünn, Klaus Freter vom HBV Altershausen und Andrea Reinhard eine der drei Wolfsgruben, die auf der "Wolfstour" zu sehen sind (von links). Foto: Gerald Snater
Rudi Bätz erklärt Bürgermeister Claus Bittenbrünn, Landrat Wilhelm Schneider, Gerlinde Bittenbrünn, Klaus Freter vom HBV Altershausen und Andrea Reinhard eine der drei Wolfsgruben, die auf der "Wolfstour" zu sehen sind (von links). Foto: Gerald Snater
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Der neue Rundwanderweg des Haßbergvereins Königsberg mit der Bezeichnung "Wolfstour", der mit einem Wolfskopf markiert ist, ist ein besonderes "Alleinstellungsmerkmal" im Naturpark Haßberge. Der Weg führt den Wanderer an drei historischen Wolfsgruben, die als Bodendenkmäler offiziell anerkannt sind, sowie an einem rekonstruierten Eingang eines ehemaligen Kohlenmeilers vorbei.

Wolfsgruben sind Tierfallen und wurden im Mittelalter angelegt, um Wölfe oder Bären zu jagen. Da der Wolf weltweit in der Mythologie eine faszinierende Rolle spielt, wurden an den Wolfgruben auch Tierattrappen aufgestellt, die die Fantasie von Besuchern anregen sollen.

Die Markierung "Wolfskopf", die die "Wolfstour" kennzeichnet, beginnt bereits in der Ortsmitte von Altershausen. Von dort aus geht es über einen rund zwei Kilometer langen Betonweg zum Parkplatz am Seidenhäuser See.
Dort befindet sich eine Infotafel des Naturparks Haßberge, welche zugleich der Ausgangs- und Endpunkt des Rundwanderweges ist. Die Wanderstrecke beträgt rund 5,5 Kilometer, bei einer möglichen Abkürzung rund 4,5 Kilometer. Der Wanderweg kann in rund zwei Stunden absolviert werden.

Diesen neuen Rundwanderweg stellte Rudi Bätz, der Kultur- und Naturschutzwart des HBV Königsberg bei einer Begehung Landrat Wilhelm Schneider, dessen Vorgänger Landrat a. D. Rudi Handwerker, Bürgermeister Claus Bittenbrünn, dem Geschäftsführer des Naturparks Haßberge Winfried Seufert und Vertretern des HBV Altershausen und Königsberg vor. Förster Roland Henfling, Revierleiter vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, gab bei der Wanderung Erklärungen zum Naturschutz und Klima im Hinblilck auf die Folgen für die Waldbewirtschaftung ab.

Die Teilnehmer stuften den Rundwanderweg "Wolfstour" als einen neuen Anziehungspunkt im Landkreis Haßberge für naturverbundene und historisch interessierte Wanderer ein.
Der Haßbergverein Königsberg hat die "Wolfstour" in sein Faltblatt "Königsberger Rundwanderwege" mit aufgenommen. Es ist bei der Gästeinformation der Stadt Königsberg, unter der Telefonnummer 09525/922211 erhältlich.

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