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Eltmann
Jubiläum

Weisbrunner feiern fünf Jahrzehnte Kirche

In dem Eltmanner Stadtteil Weisbrunn feierte Domkapitular Dietrich Seidel den Festgottesdienst zum Kirchenjubiläum.
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Die Kindergartenkinder hatten musikalische Glückwünsche zum Kirchenjubiläum dabei. Fotos: Sabine Weinbeer
Die Kindergartenkinder hatten musikalische Glückwünsche zum Kirchenjubiläum dabei. Fotos: Sabine Weinbeer
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"Wir wollen heute auf diese Kirche schauen und auf die Menschen, die hier miteinander Kirche sind." Mit dieser Aufforderung eröffnete Domkapitular Dietrich Seidel den Festgottesdienst zum 50. Weihetag der Weisbrunner Kirche St. Johannes der Täufer. Der Domkapitular zelebrierte in dem Eltmanner Stadtteil den Gottesdienst mit Stadtpfarrer Thomas Klemm und dessen Vorgänger Siegfried Vogt und weiteren Seelsorgern.

Mit Freude habe er im Internet gelesen, dass die Weisbrunner stolz seien auf ihre Kirche, erzählte Seidel. Das könnten sie auch auf diese schmucke, immer blitzsaubere und liebevoll geschmückte Kirche. Solch ein Haus sei wichtig zum Atemholen, zum Ruhefinden, aber auch, um die Feste des Lebens zu feiern bis hin zum Trauergottesdienst.


Keine Fluchtburg

Ein Gotteshaus dürfe "aber keine Fluchtburg sein, in der wir uns abschotten, denn wir begegnen Gott in den Menschen.
Die Mauern der Kirche müssen sich öffnen auf den Menschen hin", appellierte der Domkapitular. Denn wer die Botschaft Christi lebe, der müsse selbst Kirche sein.

Beispiele für diese gelebte Kirche seien die vielen Ehrenamtlichen und Laien, "die Zeugnis geben von Christi Liebe" in allen Diensten der Kirche, ob rund um den Gottesdienst, die Seelsorge, oder in der Caritas. Sie alle forderte er auf, sich nicht entmutigen zu lassen von denen, die der Kirche den Rücken kehren, sondern durch ihr Beispiel zu zeigen, was gelebtes Christentum bedeutet und dem Einzelnen geben kann. Er gab den Festgottesdienstbesuchern eine Aussage von Papst Benedikt mit: "Das Programm der Christen ist das sehende Herz. Seht, wo Liebe Not tut und handelt danach."

Der scheidende Pfarrer Thomas Klemm nutzte den Jubiläumsgottesdienst zu einem Dank für alle, die sich in Weisbrunn in der Kirchengmeinde engagieren, besonders dem Mesner-Ehepaar Hornung, aber auch der Vereinsgemeinschaft.


Motoren in der Kirchengemeinde

Kirchenpfleger Martin Christa erinnerte in seiner kurzen Ansprache besonders an die Motoren des Kirchenbaus in den 1960er Jahren, Karl und Baptist Hornung. Mesner Ernst Aumüller diene als Zeitzeuge und kümmere sich bis heute mit seiner ganzen Familie um das Gotteshaus. Er dankte allen, die das Fest um das Kirchenjubiläum gestalteten, den Vereinen, der Musikkapelle, die den feierlichen Kirchenzug anführte, dem Frauenchor Eltmann, der den Gottesdienst mitgestaltete, und allen fleißigen Helfern.

Auf dem Kirchenvorplatz war dann für das leibliche Wohl bestens gesorgt und viel Raum zum Gespräch mit den Gästen, die zum Jubiläum angereist waren.

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