Wie die Pressesprecherin der Veranstaltungsgesellschaft, Stephanie Schirken-Gerster, unserer Zeitung mitteilte, sind die zehn Außenstellen alle vergeben, weitere Projekte nicht mehr geplant.
Entstanden war die Idee zur Einbindung Eberns bei einem Besuch des Bamberger Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) bei einer Veranstaltung des SPD-Ortsvereins, der auch in einen Antrag der SPD-Stadtratsfraktion mündete. Der stand bei Bürgermeister Robert Herrmann (CSU) aber nie ganz oben auf der Agenda. Es bedurfte mehrmaligen Nachhakens, bis im Stadtrat darüber beraten wurde. Und vor dem Hintergrund der klammen Kasse wurde letztlich die Friedrich-Rückert-Anlage als Teilstück herausgepickt, das für die Bamberger Veranstaltung vorgeschlagen werden sollte.
Aber auch in der Rückert-Anlage passierte nichts. Die Mittel, die heuer für die Pflege des Anlagenringes im Haushalt eingeplant wurden, sind vorrangig für die Gestaltung des Wohnmobilstellplatzes umgeschichtet worden, wo aktuell der Schotterrasen angesät wird. Für das nächste Jahr wurde im Rahmen des Städtebauförderungsprogramm für den Anlagenring kein Pfennig vorgesehen. Erst ab 2013 und 2014 sind jeweils 20 000 Euro eingeplant. Dann ist die Landesgartenschau längst vorbei.