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Untersteinbach
Wettbewerb

Untersteinbach: Das Fernsehen in der Backstube

Michael Oppel und sein Team werden in der nächsten Staffel von "Deutschlands bester Bäcker" im Fernsehen zu sehen sein. Gestern waren die Juroren in der Untersteinbacher Bäckerei.
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Dem Fernseh-Wettbewerb "Deutschlands bester Bäcker" stellen sich Michael und Sandra Oppel (von links) aus Untersteinbach. Gestern empfingen sie die Juroren und das Fernsehteam. Getestet wurden sie von der Konditoren-Weltmeisterin Andrea Schirmaier-Huber und dem mehrfachen Deutschen Meister der Bäcker und Konditoren Jochen Baier. Foto: Sabine Weinbeer
Dem Fernseh-Wettbewerb "Deutschlands bester Bäcker" stellen sich Michael und Sandra Oppel (von links) aus Untersteinbach. Gestern empfingen sie die Juroren und das Fernsehteam. Getestet wurden sie von der Konditoren-Weltmeisterin Andrea Schirmaier-Huber und dem mehrfachen Deutschen Meister der Bäcker und Konditoren Jochen Baier. Foto: Sabine Weinbeer
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Eine besonders spannende Woche begann gestern für Michael Oppel und sein gesamtes Bäckerei-Team. Sie sind dabei in der nächsten Staffel "Deutschlands bester Bäcker" mit Sternekoch Johann Lafer, die im Herbst im ZDF läuft. Gestern besuchten die beiden Juroren Jochen Baier und Andrea Schirmaier-Huber die Bäckerei in Untersteinbach, am Samstag werden Michael Oppel, seine beiden Bäckermeister Markus Schneider und Michael Karbacher in Dresden auf Johann Lafer und ihre beiden direkten Konkurrenten treffen.

Stolz auf Produkte

"Wir sind schon sehr stolz, dabei zu sein", erklärt Michael Oppel - aber natürlich will er beweisen, was eine kleine Handwerksbäckerei aus dem Steigerwald leisten kann und dass sein vor einigen Jahren eingeschlagener Weg der richtige ist. Seine Entwicklung zum "Naturbäcker" erläuterte er auch im Interview.
Er ist stolz auf seine Produkte, die ganz ohne Zusatzstoffe und Backmischungen auskommen, allein von Handwerkskunst und guten Zutaten leben.

Wichtig sind Meister und das Handwerk

Echtes Handwerk und Kreativität, das sind auch wichtige Auswahlkriterien für diese Fernsehsendung, die im vergangenen Winter erstmals ausgestrahlt wurde. Johann Lafers Team legt Wert auf Betriebe, in denen der Meister und sein Handwerk die entscheidende Rolle spielen. 96 solcher Betriebe wurden aus den eingegangenen Vorschlägen für die neue Staffel ausgewählt. Immer drei aus einer Region treten gegeneinander an, um am Ende "Deutschlands besten Bäcker" zu küren. Zwei Juroren-Teams reisen dafür durch die ganze Republik.
Die erste "Etappe" brachten Michael und Sandra Oppel mit ihrem Team gestern hinter sich. Sie sind durchaus selbstbewusst und stolz auf ihre Produkte, aber wenn der zweimalige Deutsche Meister der Bäcker und Konditoren und die Weltmeisterin der Konditoren in den Laden kommen, darf man durchaus aufgeregt sein.
Nachdem die Interviews in der Backstube abgedreht waren, wurde es im Laden ernst, die Juroren wählten die beiden Produkte aus, die sie probieren wollten - unter absolutem Ausschluss der Öffentlichkeit. Was da verkostet wurde zwischen Brötchen und Schwarzwälder Kirschtorte, bleibt bis zur Ausstrahlung geheim.

Empfehlung des Bäckers

Das dritte Produkt, das gekostet wird, ist die Empfehlung des Bäckers. Michael Oppel wählte das Power-Ballast-Brot "weil es am deutlichsten unsere Betriebsphilosophie verkörpert", so seine Frau Sandra. Dann noch die letzte Herausforderung: das Team Oppel erfuhr die Tagesaufgabe. Die wurde vor der Kamera direkt vor Ort umgesetzt - und wird am Samstag frisch dem ganzen Jurorenteam einschließlich Johann Lafer präsentiert. Dort erfährt Michael Oppel auch, welche Kollegen aus der Region mit ihm am Start sind.
Die Finalisten treten dann im August in Berlin gegeneinander an. Die zweite Staffel von "Deutschlands beste Bäcker" wird ab 14. September nachmittags im ZDF ausgestrahlt.





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