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Burgpreppach
Ehrenabend

TSV Burgpreppach würdigt ehrenamtliche Mitglieder

Ehrenamtliche Mitstreiter würdigte der TSV Burgpreppach bei einem Ehrenabend, allen voran Gerhard Flachsenberger und Heribert Jäger, die "ihr Lebenswerk dem Verein gewidmet haben". Vorsitzender Michael Busch und sein Vorstandsteam begleiteten durch den Abend, bei dem Personen hervorgehoben wurden, die uneigennützig für ein soziales Umfeld für die Gemeinschaft und für das Wohl des TSV sorgen.
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Diese Frauen und Männer beim TSV Burgpreppach wurden für 25, 40, 50, 60 und 80 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Fotos: Schmidt
Diese Frauen und Männer beim TSV Burgpreppach wurden für 25, 40, 50, 60 und 80 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Fotos: Schmidt
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Vorsitzender Busch meinte, soziales Engagement sei heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Immer schwieriger würde es, sich den Mühlen des Alltags zu entziehen und sich seinem Hobby, dem TSV, zu widmen.
Ein Aushängeschild sei Tom Schütz, heute Profifußballer, der "ein echter Fuchs mit Leib und Seele geblieben ist", wie Busch betonte (Fuchs ist ein Spitzname der Burgpreppacher). Über den TSV und den 1. FC Haßfurt war der heute 25-jährige Schütz zur Regionalliga-Mannschaft des FC Bayern München gekommen und weiter über den SV Babelsberg zum Zweitliga-Absteiger Arminia Bielefeld. Das Mittelfeldass spielte auch schon in der U-20-Nationalmannschaft.

Die Laudatio auf Tom Schütz hielt der DFB-Koordinator Michael Kotterba, ein Wegbegleiter Schützs. Er hob Ehrgeiz, Willen und die Bodenständigkeit des jungen Fußballers hervor. "Ohne diese Eigenschaften, hätte er nie den Sprung in die DFB-Mannschaften und in den Profifußball geschafft", meinte er.
Busch betonte aber auch: "Es ist nicht selbstverständlich, dass du dich immer wieder gerne an deine Wurzeln erinnerst.".

Theo Kaffer gehört dem TSV 80 Jahre an. Er hat, wie es hieß, fast die gesamte Geschichte des 94 Jahre alten TSV miterlebt.

Ute Schramm
und Sonja Sichler zeichnen schon 25 Jahre verantwortlich für das Kinderturnen und 20 Jahre für den Kinderfasching. In dieser Zeit kümmerten sich beide auch um Prunksitzungen, Gardetänze, Theatergruppe und vieles mehr. Ihnen sei es zu verdanken, dass der TSV eine intakte Gardeabteilung hat, lobte Busch.

Eine weitere Ehrung ging an Gerhard Huyer, der seit elf Jahren als Vereinsehrenamtsbeauftragter tätig ist. In dieser Zeit erhielt der TSV die Silberne, Goldene und die Goldenen Raute mit Ähre des Bayerischen Fußballverbands.

Fritz Hofmann wurde gewürdigt, weil er immer seine Hände im Spiel habe, wenn es um praktische Arbeit beim TSV geht.

Nicole Fry und Christine Kaffer wurden als Paradebeispiel dafür bezeichnet, wie man Familie, Beruf und Vereinsarbeit unter einen Hut bringen kann.

Für Klaus Wichler gab es Lob, weil er immer wieder ein offenes Ohr für den TSV hat. Sei es die Zurverfügungstellung von Bussen oder Vermittlung von Veranstaltungen.

Max Herold
und Yannick Jäger wurden herausgestellt, weil sie sich im Jugendbereich hervorgetan haben.

Zu einer wichtigen Stütze des Vereins wurde Günter Henig dank seiner Vielseitigkeit. Er sei Platzwart, Hausmeister und ein Allrounder, sagte Busch.

Zu den Ausgezeichneten gehörte auch Richard Wichler, der den TSV in allen Belangen unterstütze. Bestes Beispiel sei die neue Treppe am Sportplatz. "Von der Planung bis zur Fertigstellung lag alles in seinen Händen", lobte Busch.

Uwe Hartmann, der ehemalige Trainer des TSV Burgpreppach, sagt von sich, "einmal Fuchs, immer Fuchs". Sein Bruder Horst Hartmann brachte sich als Co-Trainer ein und beide bildenden ein sehr gutes Team, hieß es.

Vom Fußballrasen zur Theaterbühne kam man mit Manfred Büttner, der seit 1984 der Theatergruppe "Wer ko, der ko" angehört und mit seinem komödiantischen Talent schon vielen Tränen in die Augen jage. Weitere hochverdiente Kräfte seien Willi Arnold und Ulli Kaffer.

Eine Sonderehrung bekam Heribert Jäger, der 21 Jahre lang mit an vorderster Front stand. Von 1991 bis 1999 war er zweiter Vorsitzender und dann noch 13 Jahre Vorsitzender des TSV. Die konsequente Haltung des "Machers" wurde hervorgehoben.

Als besonderer Mensch und großes Vorbild wurde Ehrenschriftführer Gerhard Flachsenberger bezeichnet. Ihm sei es mit zu verdanken, dass vor 30 Jahren das Sportheim, "sein Lebenswerk", gebaut wurde. Als Flachsenberger zur Ehrung auf die Bühne kam, erhoben sich alle von ihren Plätzen und dankten ihm mit "Standing Ovations".

Ehrungen vom Verband

Der Landessportverband (BLSV) war durch stellvertretenden Kreisvorsitzenden Thomas Stubenrauch vertreten, der Ehrungen des Verbands zusammen mit dem Kreisspielleiter des BFV-Kreis Schweinfurt, Gottfried Bindrim, durchführte. Für acht Jahre Jugendarbeit im Fußball wurde Markus Rappelt, Bernd Pohley, Andreas Frey und Günther Stottele geehrt. Für zehn Jahre Leitung der zweiten Mannschaft erhielt Roland Neuhöfer eine Ehrung, die auch an den Vereinsehrenamtsbeauftragten Gerhard Huyer ging.

Für 20 Jahre Arbeit in der Vorstandschaft wurde Heribert Jäger ausgezeichnet. Günther Stottele wurde für 30 Jahre in der Vorstandschaft vom BLSV ausgezeichnet. Sonja Wichler und Ute Schramm ehrte der BLSV für 25 Jahre Aktivität in der Jugendarbeit. Musikalisch umrahmte Leon Busch die Ehrungsfeier.

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