Stettfeld
Wald

Stettfeld liegt unter der Zuwachsrate

Der Stettfelder Gemeinderat billigte den Forstbetriebsplan für das kommende Jahr. Danach sollen nur 2800 Festmeter Holz eingeschlagen werden. 3700 Festmeter wären dem Areal angemessen.
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Der Stettfelder Wald am Deusdorfer Weg. Foto: arm
Der Stettfelder Wald am Deusdorfer Weg. Foto: arm
Das Thema Wald stand im Blickpunkt der letzten Stettfelder Gemeinderatssitzung 2012. Die Beratungen am Mittwochabend im Rathaus waren eine schnelle Angelegenheit.

Forstrat Klaus Schulz stellte dem Stettfelder Rat den Forstbetriebsplan für 2013 vor. Es ist geplant, im nächsten Jahr 2800 Festmeter Holz einzuschlagen. "Damit bleiben wir, wie von den Rechtlern gewünscht, unter 3000 Festmetern. Das ist auch ein Wert, mit dem ich noch leben kann", erklärte er.

Gleichzeitig erläuterte Schulz den Sinn des Hiebsatzes von 3700 Festmetern pro Jahr. Dies entspreche drei Prozent des Holzvorrats des Stettfelder Waldes, der bei 135 000 Festmetern liegt. "Was passiert dann? Wir haben am Ende das gleiche stehen, weil es dem Zuwachs entspricht. Allerdings wird die Qualität des Waldes dadurch besser. Wenn wir nur zwei Prozent einschlagen, liegen wir unter dem Zuwachs; das erhöht natürlich die Menge", erläuterte Schulz.
Man dürfe aber nicht vergessen, dass ein dichterer Wald anfälliger sei für Schäden. "Die Bäume werden instabiler", und auch Trockenheit könne den Bäumen mehr zusetzen. "Deshalb können wir das nicht ewig so weitermachen", betonte er.

2013 steht auch eine Zwischenrevision des Waldbewirtschaftungsplans an, der für die Zeit von 2003 bis 2022 aufgestellt wurde. "Da kann es dann durchaus heißen: Wir müssen mehr einschlagen." Der Gemeinderat stimmte dem Forstbetriebsplan einmütig zu.

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