LKR Haßberge
Ministerpräsident

Sternsinger aus Trossenfurt besuchten Horst Seehofer

Jede Menge gekrönte Häupter in der Münchner Staatskanzlei: Den Segen haben stellvertretend für die Sternsinger aller bayerischen Diözesen 16 Mädchen und Jungen aus dem Bistum Würzburg dieser Tage zum bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) gebracht. Dabei waren Sternsinger aus Trossenfurt.
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Die Sternsinger aus Trossenfurt mit dem Ministerpräsidenten Horst Seehofer (von links): Annalena Benkert, Antonia Roppelt, Miriam Scholz, Betreuer Diakon Joachim Stapf und Sabrina Schick. Foto: pow
Die Sternsinger aus Trossenfurt mit dem Ministerpräsidenten Horst Seehofer (von links): Annalena Benkert, Antonia Roppelt, Miriam Scholz, Betreuer Diakon Joachim Stapf und Sabrina Schick. Foto: pow
Im Kabinettssaal informierten die Gruppen aus Trossenfurt (Dekanat Haßberge), Eisenbach (Dekanat Obernburg), Alsleben (Dekanat Bad Neustadt) und Madenhausen (im Dekanat Schweinfurt-Nord) Seehofer über das diesjährige Schwerpunktland Bolivien und sammelten Spenden für das Kindermissionswerk "Die Sternsinger", wie die Diözese Würzburg mitteilte. Begleitet wurden sie von Karin Alletsee, der Leiterin der Regionalstelle Süd des Kindermissionswerks, BDKJ-Diözesanvorsitzendem Manuel Koch und dem Ministrantenreferenten Sebastian Volk.

"Ihr seid die Weisen aus dem Morgenland. Und Weisheit kann man hier in der Staatskanzlei gebrauchen", empfing der Ministerpräsident die Unterfranken. Die Sternsinger trugen zwei Lieder vor und berichteten über die prekäre Lage zahlreicher Jugendlicher in Bolivien, dem Beispielland der diesjährigen Sternsingeraktion. Unter anderem überreichten sie dem Ministerpräsidenten eine selbstgebastelte Wiphala, eine Fahne, die für den Zusammenhalt der indigenen Völker des Landes und den gegenseitigen Respekt steht.


Autogramme geschrieben

Nachdem zwei Sternsinger in der Zirbelstube die Segensformel "Christus Mansionem Benedicat - Christus segne dieses Haus" auf die Türe geschrieben und er selbst noch zahlreiche Autogrammwünsche erfüllt hatte, verabschiedete Ministerpräsident Seehofer die Würzburger. "Kommt gut nach Hause und bleibt der Kirche treu", sagte er.

Seit 1959 haben die Sternsinger bundesweit insgesamt 948 Millionen Euro für rund 68 600 Projekte in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gesammelt. Bei der Aktion im vergangenen Jahr kamen 45,5 Millionen Euro zusammen, davon allein in Bayern 12,5 Millionen Euro. Im Bistum Würzburg beteiligten sich rund 8500 Sternsinger in den Tagen um den 6. Januar an den Sammlungen.




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