Maroldsweisach
Altemschutzträgereinsatz

Schwelbrand in Keller in Maroldsweisach

Bei einem Schwelbrand in einem Holzspänebunker in Maroldsweisach ist es am Freitag zu starker Rauchentwicklung gekommen. Atemschutzträger der Feuerwehr waren im Einsatz.
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Am Freitag gegen 15.30 Uhr wurde im Maroldsweisacher Raum Feueralarm ausgelöst. Im Heizungsbunker des Maroldsweisacher Schlosses war bereits zum zweiten Mal ein Schwelbrand ausgebrochen. Das Schloss gehört Gerald Welz, der als Gemeinderat gerade sich beim Bauausschuss in der Marbacher Schule aufhielt.Foto: Gerhard Schmidt
Am Freitag gegen 15.30 Uhr wurde im Maroldsweisacher Raum Feueralarm ausgelöst. Im Heizungsbunker des Maroldsweisacher Schlosses war bereits zum zweiten Mal ein Schwelbrand ausgebrochen. Das Schloss gehört Gerald Welz, der als Gemeinderat gerade sich beim Bauausschuss in der Marbacher Schule aufhielt.Foto: Gerhard Schmidt
Am Freitag gegen 15.30 Uhr alarmierte eine Hausbewohnerin in Maroldsweisach die Feuerwehr. Das Kellergeschoss des Schlosses war so verraucht, dass nicht einmal die Hand vor Augen erkennbarbar war. Die Vermutung, dass es wiederholt zu einem Schwelbrand im Holzspänebunker gekommen war, wurde von den eintreffenden Feuerwehren aus Ermershausen und Maroldsweisach bestätigt, meldete die Polizei in Ebern am Samstag.

Nur für die Atemschutzträger der Wehren war ein Betreten des Kellergeschosses möglich. Mehrere Glutnester konnten hierbei lokalisiert werden. Die Einsatzleitung ordnete die umgehende Beseitigung dieser Glutnester mittels Schaufel und Schubkarren an. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Es entstand lediglich ein geringer Sachschaden. Da es in den letzten Tagen sehr starke Niederschläge gab, wird vermutet, dass in den Spänebunker Wasser eingetreten war. Hierdurch könnten sich die Schwelbrände entwickelt haben. Eine eingehende Ursachenforschung wird vom Hauseigentümer in die Wege geleitet.

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