Rentweinsdorf

Schon 205.000 Euro auf Spendenkonto für Linus

205.000 Euro verzeichnete das Spendenkonto für den an Leukämie erkrankten, achtjährigen Linus aus Rentweinsdorf zu Beginn der Karwoche. Und die Hilfsbereitschaft reißt nicht ab.
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Der kleine Linus aus Rentweinsdorf leidet an Leukämie. Die Hilfs- und Spendenbereitschaft der Franken kennt keine Grenzen, um den Jungen zu unterstützen. Foto: FT-Archiv
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Erst am Sonntag kam es beim Heimspiel der Brose Baskets gegen Hagen zu einer weiteren Scheckübergabe. Ein Verein aus Mittelfranken zeigte Solidarität, wie Linus' Lehrerin Petra Haubner, eine der Initiatorinnen der Hilfsaktion, mitteilte.

Anfang März hatten sich die Basketballer der Rother Spielvereinigung (SpVgg) mit ihrem Schulprogramm an einer großen Hilfsaktion zugunsten des an Leukämie erkrankten Basketball-Nachwuchstalents Linus beteiligt.
Das Ergebnis war überwältigend: 1137 Euro hatten die fünf der sechs am Brose-Basketball-Schulprogramm teilnehmenden Schulen gesammelt. Das Geld wurde auf das Spendenkonto der DKMS überwiesen.

Um ihre Unterstützung für den achtjährigen Linus konkret fassbar zu machen, haben die spendierfreudigen Schüler aus Roth und Umgebung zusätzlich noch Hunderte von aufmunternden Briefen geschrieben und Bilder für den kleinen Patienten gemalt.


Scheck und Schatzkiste für Linus



Da zudem bekannt war, dass Linus "Star Wars"-Fan ist, bastelten die Schüler sogar einen Kalender mit Darth Vader, Yoda und anderen Weltraum-Heroen für ihn. Mit all diesen Dingen wurde für Linus eine große "Schatzkiste" gepackt und samt Scheck in der Stechertarena an Petra Haubner von der Initiativgruppe übergeben.

Andreas Dobler, Jugentrainer beim Basketballstützpunkt der Brose Baskets der SpVgg Roth, und der Nachwuchsspieler Jarle Przybille übergaben die Schatzkiste an Haubner. Übrigens hat der Junge in seine Schatzkiste auch ein gelbes Camp-Shirt vom Basketballschulprogramm der SpVgg eingepackt bekommen. Damit ist er als Ehrengast zum alljährlich stattfindenden, großen Basketballaktionstag eingeladen.


Unbekannter Großspender



Mit anderen Worten: Die Hoffnungen, dass Linus dazu wieder gesundheitlich in der Lage sein wird, begleiten ihn. Die Spendensumme, die nunmehr die 200.000-Euro-Marke geknackt hat, wovon keiner der Initiatoren zu träumen gewagt hatte, kam durch viele kleine Einzel-, aber auch einige Großspenden zusammen. Und noch immer rätseln viele der Beteiligten über eine Großspende in Höhe von 30.000 Euro.

Weil der Spender ungenannt bleiben will, halten sich alle Beteiligten bedeckt. Nur so viel konnte unsere Zeitung in Erfahrung bringen: "Diese Spende kam nicht aus dem Raum Ebern", hat ein Insider verraten.

Auch der FC Eintracht Bamberg 2010 steht in der Reihe der Helfer, die versuchen, dem achtjährigen, an Leukämie erkrankten Linus aus Rentweinsdorf zur Seite zu stehen. Versteigert wurden im Internet vier Tickets (zwei über den FCE, zwei über die HypoVereinsbank) für das Derby der Fußball-Bundesliga zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem FC Bayern München (0:1). In der Pause des Heimspiels jüngst gegen den Würzburger FV wurde ein Spendenscheck über 1400 Euro an die Initiative "Helft Linus" übergeben.
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