Rudolf Theiler, der katholische Pfarrer von Ebern, der auch Unterpreppach und Jesserndorf betreut, ist immer für eine Überraschung gut. Mal macht er im Fasching mit büttenreifen Predigten von sich reden, mal taucht er als Werbe-Ikone für die heimische Presse auf Plakatwänden auf.
Zur Kirchweih in Unterpreppach verwettete er jetzt seinen Bart. Anlass war die Tatsache, dass die Kirche zur Kirchweih nicht bis auf den letzten Platz besetzt war.
Die Rasur steht an, wenn beim nächsten Kirchweih-Gottesdienst die Pfarrkirche bis auf den letzten Platz gefüllt sein sollte. Dafür wollen die Unterpreppacher entsprechend sorgen. Ob der Pfarrer sich von seiner gepflegten Gesichtsbehaarung trennen muss, wird sich allerdings erst in zwölf Monaten entscheiden.Die amüsante Idee des geistlichen passte zu einer Kirchweih, die mit etlichen neuen Ideen aufwartete.

Viel geboten


Unter Mithilfe aller Ortsvereine war zum "Fest des Jahres" mit dem Einholen und Aufstellen des Kirchweihbaumes, einem Kinderwaren-Basars, und einem Tanzabend mit "Günthers Musikexpress" viel geboten. Außerdem gab's einen tollen Heimatabend mit den "Original Preppachern", den traditionellen Hahnenschlag und ein Wettrennen von 500 Plastikenten auf der Preppach. Die Organisation hatte Elmar Barth übernommen.