Für dieses Schuljahr hatte man sich an der Schule in der Georg-Nadler-Straße auf das Thema "Schulgelände als Lebensraum" geeinigt und versuchte dies durch einen Steingarten umzusetzen. Eine Art Tribüne dient den Schülern als Sitzgelegenheit während der Pausen. Die Lehrerinnen Barbara Friedrich und Claudia Fries entwarfen mit den Schülern und Guntram Ulsamer, dem Fachberater vom Landratsamt in Haßfurt, ein Konzept samt Finanzierungsplan. Beides reichten sie beim Energiekonzern Eon für die "Schlaugärtner" ein, ein Förderprogramm, das Schulen bei der Neugestaltung des Schulgeländes finanziell unterstützen soll. Mit Erfolg!
"Bei der Auswahl unserer Gewinner achten wir darauf, dass sich die Schüler an der Konzeption und Umsetzung aktiv beteiligen", erläuterte Burkhard Butz, der Kommunalbetreuer bei Eon, weil es hierbei keineswegs nur um die Förderung großer Projekte, sondern um den Beistand bei eigenen, raffinierten Ideen gehe.
So halfen die Schüler engagiert bei der Verschönerung ihres Schulgeländes mit und schufen sich zudem einen gemütlichen Entspannungsort. "Wir finden es toll, dass unsere Schule immer ansehnlicher wird", erklärten Lorena und Julia, und freuen sich über die neuen Sitzgelegenheiten. Sonst sei in den Pausen oft schon alles besetzt gewesen. Auch Christopher und Uwe begeistert das neue Schulprojekt, da ihnen das "Löcher buddeln, Beete hacken und Pflanzen" sehr viel Spaß gemacht habe.
Für die nächsten Jahre hat die Schule schon weitere Pläne: "Wir haben noch einige ungenutzte Flächen, die noch besser integriert werden könnten", sagte Claudia Fries, denn "die Schüler können schließlich mit einer selbst gebauten Holzbank mehr anfangen, als mit einem leeren Stück Wiese."