Knetzgau
Literatur

Pastoralreferent gibt Buch heraus

Pastoralreferent Johannes Simon hat die Inhalte der Sinnzeit-Messen zusammengefasst und auf 120 Seiten zum Nachlesen herausgegeben.
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Johannes Simon stellte sein Sinnzeit-Buch vor. Ausführlich ging der Diplom-Theologe auf die Themen "Was macht mich happy?", "Achten statt ächten" und "Neuland entdecken" ein. Das, so ist er überzeugt, beschäftige die Menschen "auch heute im Jahr 2014". Foto: Ralf Naumann
Johannes Simon stellte sein Sinnzeit-Buch vor. Ausführlich ging der Diplom-Theologe auf die Themen "Was macht mich happy?", "Achten statt ächten" und "Neuland entdecken" ein. Das, so ist er überzeugt, beschäftige die Menschen "auch heute im Jahr 2014". Foto: Ralf Naumann
"Es ist ja so, glaube ich, dass sich Menschen immer wieder fragen ‚Wofür wache ich morgens auf?', ‚Was freut mich?'. ‚Woran halte ich mich fest?'. Auf diese und andere Fragen gehe ich in diesem Buch ein." Johannes Simon, seit 23 Jahren als Pastoralreferent in Knetzgau lebend, entschied sich nach einem Gespräch mit einem Freund vor zwei Jahren, seine Idee in die Tat umzusetzen. Die Inhalte des außergewöhnlichen Gottesdienstes "Sinnzeit", den er vor zwölf Jahren ins Leben rief, werden damit in einer außergewöhnlichen Buchform zugänglich.

Im Wonfurter Pfarrzentrum stellte der 54-Jährige am Montagabend sein 120-Seiten-Werk vor, ausführlich die Kapitel "Was macht mich happy?", "Achten statt ächten" und "Neuland entdecken". Hiltrud Meisner aus Hainert, seit einigen Jahren regelmäßige Besucherin der Sinnzeit-Gottesdienste, war sehr angetan von der Buchpräsentation. "Das ist eine ganz tolle Idee. Man kann das Buch zuhause noch einmal zur Hand nehmen und in einer ruhigen Minute die Inhalte des Gottesdienstes nachlesen und sich damit auseinandersetzen." Grundsätzlich ist sie der Meinung, die Sinnzeit-Gottesdienst "auf jeden Fall" beizubehalten. "Das ist einfach etwas ganz anderes und besonderes. Es spricht gerade in der heutigen Zeit bestimmt auch ein anderes Publikum an."

Von der Idee bis zum fertigen Buch dauerte es etwa eineinhalb Jahre "Von Anfang an war es mir wichtig, dass nicht nur der Inhalt, sondern auch die Aufmachung des Buches zueinander passen", machte Johannes Simon am Rande der Buchpräsentation deutlich. Mit Birgit Seuffert von der Agentur "factum-adp" aus Sand fand er "eine leidenschaftliche Gestalterin der Texte und der dazugehörigen Grafiken".

Jedes der insgesamt 21 Themen, die den über 70 Sinnzeiten entnommen sind, die der Diplom-Theologe erarbeitete, habe sie individuell und ungewöhnlich gestaltet. "Das passt für mich hervorragend zu den ungewöhnlichen Themen, die im Buch zu finden sind." Auswahlkriterium war dabei, dass es Themen sind, die die Menschen interessieren und beschäftigen, "auch heute im Jahr 2014", betont er. Simon beschäftigt sich auch mit "Helden des Alltags", "Die Macht der Worte" oder "Bruttosozialglück". "Man kann es immer wieder einmal in die Hand nehmen, sich ein Thema auswählen und sich in die Gedanken und das beigefügte Gebet vertiefen."

Gibt es nun weitere Sinnzeit-Bücher? "Die Frage kommt mir zu früh für eine Antwort", will sich Johannes Simon, der auch zuständig ist für die Öffentlichkeitsarbeit in der Pfarrgemeinde der Diözese und Leiter des Portals www.pfarrbriefservice.de, nicht festlegen. Er setzt zunächst darauf, dass die Menschen "gerne zu dem Buch greifen" und es kaufen. Als Geschenk für sich selbst oder für andere liebe Menschen.

Eine der ersten Empfängerinnen habe ihm geschrieben "und dann lag das Glück in meinem Briefkasten."
Solche Worte rühren den Knetzgauer und ermutigen ihn, weiter am Projekt "Sinnzeit" dranzubleiben und für dieses Buch zu werben. "Wenn das Glück tausendfach verkauft ist, vielleicht lege ich dann nach", lacht er. Der gesamte Erlös fließt komplett in das Sinnzeitprojekt. Eine weitere Vorstellung des Buches findet am kommenden Montag, 6. Oktober, um 19 Uhr in der Stadtbücherei (Ossarium) in Ebern (Kirchplatz 2) statt.


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