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OGV Ebern: Insektenhotel für neue Mitglieder

Wenig Veränderungen gibt es in der Vorstandschaft des Obst- und Gartenbauverein Ebern. Bei der Jahreshauptversammlung überlegten sich die Gartenfreunde außerdem, wie man neue Vereinsmitglieder gewinnen könnte.
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Das Bild zeigt die Vorstandsmitglieder (von links Bärbel Dreßel, Irmgard Ruhhammer, Renate Weidner, Martina Müller, Oskar-Franz Weis und vorne Birgit Baier)am vom Verein neu gepflanzten Holunder. Jedes neue Mitglied des Obst- und Gartenbauverein Ebern erhält als Willkommensgeschenk ein Insektenhotel (wie im Bild).
Das Bild zeigt die Vorstandsmitglieder (von links Bärbel Dreßel, Irmgard Ruhhammer, Renate Weidner, Martina Müller, Oskar-Franz Weis und vorne Birgit Baier)am vom Verein neu gepflanzten Holunder. Jedes neue Mitglied des Obst- und Gartenbauverein Ebern erhält als Willkommensgeschenk ein Insektenhotel (wie im Bild).
Keine großen Veränderungen haben die Wahlen bei der Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauverein Ebern ergeben. Der Vorstand wurde bis auf die Beisitzer Michael Einwag und Christa Meißner wiedergewählt.
Erste Vorsitzende bleibt Birgit Baier, ebenso die Zweite Vorsitzende Gertraud Vierbücher. Werner Scharpf übernimmt neu die Aufgabe des Schriftführers und Ella Garreis weiterhin die des Kassiers. Als Beisitzer wurden gewählt: Oskar-Franz Weis, Angelika Baiersdorfer, Bärbel Dreßel, Renate Weidner, Irmgard Ruhhammer und neu Martina Müller. Die Kassenprüfer Hans Schott und Henry Binder behalten ebenso ihre Ämter. Eine Vorstandschaft über Generationen weg, so soll es sein.

Die Vorsitzende bedankte sich im Namen der Vorstandschaft für das entgegengebrachte Vertrauen und bat um rege Unterstützung der Mitglieder bei den geplanten Aktionen des Vereins.
Denn: Ein Verein könne nur gut sein, wenn sich viele Mitglieder aktiv einbringen würden.

Vor der Wahl ging es nach einem kurzen Jahresrückblick auf das Jahr 2014 und auf die bereits stattgefundenen Aktionen in diesem Jahr zum Kassenbericht über.
Der Kassiererin Ella Garreis wurde eine ordentliche Kassenführung bestätigt. Die Versammlung konnte der Vorstandschaft ihr Vertrauen aussprechen und sie entlasten.

Für das Gartenjahr gab die Vorsitzende noch folgende Termine bekannt: Am Samstag,13. Juni, wird vom Kreisverband Haßberge ein Veredlungskurs angeboten, am Sonntag, 28. Juni, öffnen die Gartenbesitzer aus Unterpreppach ihre Gartentüren, am Sonntag, 11. Oktober, gibt es wieder Apfelpunsch beim Apfelfest in Ebern. Der Aufsichtsdienst an der Weihnachtskrippe vom Zweiten Advent bis Heilige-Drei-Könige beschließt das Jahr.
Zwei auswärtige Termine sind geplant: Der Besuch des Klein-Eden-Tropenhauses am Rennsteig in Klein-Tettau und der Gartenschau in Schmalkalden. Die Mitglieder werden durch die Presse vom jeweiligen Termin informiert.

Als Jahresgabe gab es ein gelbes Kapkörbchen und eine Samen-Mischung essbarer Blüten. Die Vorsitzende hofft, dass die Mitglieder mit dieser Auswahl das ganze Jahr Freude haben und an diese Versammlung erinnert werden.

Dem Obst- und Gartenbauverein Ebern geht es wie vielen Vereinen: Die Mitgliederzahl schwindet, immer weniger junge Mitglieder kommen dazu. Deshalb hat die Vorstandschaft beschlossen, neuen Mitgliedern ein Geschenk zu überreichen, das einen Bezug zum Garten - zur Natur - hat und zur Freude beiträgt.

Die Wahl fiel auf ein Insektenhotel als Willkommensgeschenk für Neumitglieder. Die Aktion läuft nicht unter dem Motto "Alles muss raus" sondern alle sollen rein - in den Eberner Gartenbauverein.

Als Referent konnte Kreisfachberater Guntram Ulsamer vom Kreisverband Haßberge gewonnen werden. Naturnahes Gärtnern war das Thema seines interessanten Vortrages: Von der Bodenbearbeitung (Umgraben oder nur auflockern?), der Düngung/Gabe von Kompost (Bodenprobe/Düngepass vom Landratsamt?), Pflanzbeetbearbeitung (Mulchen?), richtiges Gießen und der Fruchtwechsel/die Fruchtfolge waren einige Aspekte, die Ulsamer gekonnt in Wort und Bild der Versammlung näher brachte.

Die universelle Empfehlung für den Gärtner gibt es selbst für den Landkreis Haßberge nicht: Die Empfehlung für den Bereich Haßfurt (Maintal) lautet ganz anders als für Ebern mit seinen schweren Lehmböden. Aber für jedes Gartenproblem gibt eine individuelle Lösung. Am Ende eines informativen Abends wünschte die Vorsitzende allen ein erfolgreiches Gartenjahr 2015.
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