Haßfurt
Inthronisation

Nun ist Elisabeth die neue Weinprinzessin

Für das Abt-Degen-Weintal wirbt nach Johanna Berninger nun die aus Sand stammende Elisabeth Goger.
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Johanna Berninger (links) legt nach zwei abwechslungsreichen Jahren als Weinprinzessin im Abt-Degen-Weintal ihre Krone ab und übergibt sie an ihre Nachfolgerin Elisabeth Goger. Foto: Christiane Reuther
Johanna Berninger (links) legt nach zwei abwechslungsreichen Jahren als Weinprinzessin im Abt-Degen-Weintal ihre Krone ab und übergibt sie an ihre Nachfolgerin Elisabeth Goger. Foto: Christiane Reuther
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"Die Sander Wieberla, die Sander Gänsla" stimmten " Die Albertos" in der Stadthalle in Haßfurt nach der Inthronisation der neuen Weinprinzessin im Abt-Degen-Weintal an: Schließlich ist Elisabeth Goger, wenn man es so sagen darf, ein echtes Sander Wieberla, aber eben vor allem die neue Weinprinzessin, die das Abt-Degen-Weintal in den kommenden zwei Jahren repräsentiert. Den feierlichen Abend in der Stadthalle in Haßfurt moderierte die fränkische Weinkönigin 2016, Kristin Langmann. Johanna Berninger, die vor zwei Jahren als erste Weinprinzessin im Abt-Degen-Weintal gekrönt wurde, übergab ihre Krone an ihre Nachfolgerin.


Bisher Sander Weinprinzessin

Als aktuelle Sander Weinprinzessin kann Elisabeth Goger auf hoheitliche Erfahrungen zurückgreifen, die sie bei mehr als 100 Terminen seit dem vergangenen Jahr sammeln konnte. "Es ist ein Wunsch, der in Erfüllung gegangen ist", zeigte sich die neue Repräsentantin des Abt-Degen-Weintals bei ihrer Krönung hoch erfreut. Mit 22 Jahren ist Elisabeth Goger jung, hübsch und erfahren. "Sie ist die ideale Werbeträgerin" lobte Zeils Bürgermeister Thomas Stadelmann, Vorsitzender des Werbekonstrukts "Abt-Degen-Weintal".

"Ich liebe den Wein und die Art der Winzer, wie sie ihren Wein nach vorne bringen", umschreibt Elisabeth Goger ihre Leidenschaft. Den Wunsch, einmal Weinprinzessin zu sein, hat in ihr die fränkische Weinkönigin Marion Wunderlich geweckt. Die weilte nämlich bei einer Geburtstagsfeier ihres Vaters 2013 zu Besuch in Sand. War es bisher eine Ehre, die Heimatgemeinde, deren Weine und Winzer zu repräsentieren, wird Elisabeth Goger dies nun mit Hingabe für die 36 Weinbaubetriebe im Abt-Degen-Weintal.

Durch ihr Wirtschaftsinformatikstudium liegt ein anstrengendes Jahr hinter der Sander Winzer- und Gastwirtstochter. Trotzdem ist die Liebe zum Wein geblieben. "Wein und ich sind eins", resümierte die neue Weinprinzessin, die sich auf ihre neue Herausforderung freut. Nach dem Motto: "Wein verbindet Menschen" stellte Elisabeth Goger einen eigens kreierten Krönungswein, einen Grauburgunder aus dem Jahr 2015, vor.


Ein eigener Krönungswein

Nicht nur der Krönungswein, sondern ein großes Angebot an Weinen und Seccos, die von zehn Winzern aus dem Abt-Degen-Weintal dargeboten wurden, verkosteten die Besucher dieses Festabends.

Jetzt wird Elisabeth Goger bald mit einem eigenen Prinzessinnen-Auto, einer adretten Krone und dem passenden Outfit bei vielen Weinfesten und Veranstaltungen gefragt sein. Dass dies auch nach außen hin stimmig ist, dafür sorgen Sponsoren, die von Auto über Krone bis hin zum Haarstyling aktiv sind - das lobte Thomas Stadelmann.

Dass es viel Spaß macht, Weinprinzessin zu sein, verdeutlichte die scheidende Hoheit Johanna Berninger: "Ich war auf sehr vielen unterschiedlichen Veranstaltungen in ganz Franken unterwegs." Aus den zwei abwechslungsreichen Jahre zeigte die 26-Jährige viele Bilder. Etwa vom Abend der Wahl zur ersten Weinprinzessin im Abt-Degen-Weintal vor zwei Jahren im Rudolf-Winkler-Haus in Zeil. Damals standen neben Johanna Berninger Theresa Pfister, Repräsentantin der Oberschwappacher Weine, und Elisabeth Goger zur Wahl.


762 Tage im Amt

Aufgeregt und bekannt zu sein gehörten zu den Aufgaben einer Weinprinzessin genauso dazu wie das Redenschwingen. Obwohl es schon Arbeit gewesen sei, versicherte Johanna Berninger: "Überarbeitet habe ich mich bei meinem Ehrenamt nicht." Denn nach dem Motto: "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen", habe sie in den 762 Tagen viel Spaß gehabt und lernte viele Menschen kennen.

Der Ab- und Neukrönung wohnten neben Sebastian Gocker, Bierprinz aus dem Landkreis Haßberge, zahlreiche regionale, aber auch überregionale Weinhoheiten bei. Sie alle dankten der scheidenden Prinzessin und gratulierten ihrer Nachfolgerin Elisabeth Goger.
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