Der Kauf des rund 20 Jahre alten Güßbacher-Hauses in der Pfarrgasse ist nach monatelangen Verhandlungen perfekt und wird noch in dieser Woche bei einem Notarstermin besiegelt. Als Kaufpreis werden 300.000 Euro genannt. Damit wurde eine Ersatzlösung zum bisher genutzten Pfarrzentrum gefunden, das von der Stadt für 150.000 Euro zurückgekauft wurde, um auf dem Gelände des kirchlichen Kindergartens neue Räume für eine Kinderkrippe zu schaffen.

Auch wenn noch keine Detailplanungen stehen, so gibt es doch Überlegungen, in der seit Jahren leer stehenden Werkstatt des einstigen Heizungs- und Spenglerbetriebes im Erdgeschoss einen Pfarrsaal unterzubringen. Auch die Räume im ersten Stock sollen durch Gruppen der Pfarrgemeinde genutzt werden. Für die zwei Mietsparteien sowie die Krankengymastik-Praxis bleibt somit kein Platz mehr. Der Physiotherapeut ist jedenfalls schon auf der Suche nach Ersatz.

Angedacht sind nach Informationen unserer Zeitung auch Verbindungsbauten vom neuen Pfarrzentrum zum nahen Pfarrgarten bzw. zum Sängerheim im Pfarrhof.