Forstdirektor Hans Stark und Franz Götz vom Universitätsforstamt Sailershausen führten durch die Abteilungen "Knöttach" und "Neuwiese". Laut Stark herrscht im Gemeindewald bei Ahorn, Eiche und Douglasie ausschließlich Naturverjüngung. Indem die Forstleute das, was von sich auf aufgeht, stehen lässt, erreichen sie die kostengünstige Verjüngung. Würde man die Bäumchen pflanzen, so müsste man bis zu 20.000 Euro pro Hektar ausgeben. "Zudem sind die so gezogenen Bäume widerstandsfähiger da sie besser verwurzelt sind", meinte Stark.
Die Gruppe erfuhr ferner, dass 2011 ein "Mastjahr" für die Eichen war. "Es kommt nicht oft vor, dass die Eichen so viele Eicheln tragen wie in diesem Jahr", sagte Götz.

Im Gemeindewald Theres gehören 60,8 Hektar zum Fauna-Flora-Habitat-Gebiet. Hier wird besonders auf den Erhalt wilder Pflanzen und Tierarten und deren natürlichen Lebensraum geachtet. Das sind vor allem Neuwiese, Zirkelwiese und Buchenschlag laut Stark. In diesen Laubwaldbeständen darf sich ihm zufolge der Nadelholzanteil nicht erhöhen. Der Jahresbetriebsplan der Gemeinde Theres weist zur Bewirtschaftung 266 Hektar Wald aus. Deutlich wurde, dass die Hiebsätze nicht über-, sondern weit unterschritten werden. Bis 2010 wurden von geplanten 4800 Festmetern nur 2808 Festmeter Holz eingeschlagen, berichtete Stark.