Ebern

Meisterschüler kreieren neue Marktbuden

Die Marktbuden der Stadt Ebern sind die Jahre gekommenund entsprechen nicht mehr heutigen Anforderungen. Jetzt schaltet die Stadt die Meisterschule ein.
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Eine Marktbude, die den aktuellen Ansprüchen nicht mehr gerecht wird: Bauhofleiter Christian Raehse (Mitte) erklärt den Schülern vom Kurs 64 der Meisterschule für das Schreinerhandwerk, auf was es bei einem Neuentwurf der Marktbuden ankommt. Ende September wollen die Schüler die ersten Entwürfe präsentieren. Foto: Johanna Eckert
Eine Marktbude, die den aktuellen Ansprüchen nicht mehr gerecht wird: Bauhofleiter Christian Raehse (Mitte) erklärt den Schülern vom Kurs 64 der Meisterschule für das Schreinerhandwerk, auf was es bei einem Neuentwurf der Marktbuden ankommt. Ende September wollen die Schüler die ersten Entwürfe präsentieren. Foto: Johanna Eckert
Wer kennt sich in Ebern aus, wenn es ums Holz geht? Da haben wohl die Schüler der Meisterschule für das Schreinerhandwerk die Nase vorne. Immer wieder schon wurde das Knowhow der Fachleute von der Stadt Ebern gefragt. Jetzt geht es um die Marktstände, die regelmäßig für den Bauernmarkt verwendet werden.

"Die Marktstände sind alt, unpraktisch und unhandlich. Zudem entsprechen sie nicht mehr den aktuellen Lebensmittelhygienevorschriften", erklärte Bauhofleiter Christian Raehse den zwei Frauen und 19 Männern aus dem Meister-Kurs 64. Raehse wünscht sich neue Buden, die sowohl den Ansprüchen der Nutzer als auch seinen Leuten beim Aufbau entsprechen. Nicht nur am Bauernmarkt, sondern auch am Weihnachts- und Mittelaltermarkt kommen die Stände zum Einsatz. Auch Vereine leihen sich die Buden für Festivitäten aus.


Bis Ende September wird sich der Kurs Gedanken machen, wie die neuen Buden aussehen könnten. "Das ist fächerübergreifender handlungsorientierter Unterricht", beschreibt Fachlehrer Stefan Andritschke diese Zusammenarbeit mit dem Bauhof. Die Schüler intensivieren dabei ihr Wissen in der Freihandzeichnung, konstruieren mittels einem CAD-Programm und bauen maßstabsgetreue Modelle. Auch die Kalkulation des Produktes soll dabei eine Rolle spielen. "Denn das wird bei dem Meisterstück dann auch wichtig sein", so Andritschke.

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