Haßfurt
Unglück

Main-Frachter blieb in Haßfurt am Ufer hängen

Ein technischer Defekt sorgte dafür, dass sich ein 80 Meter langes Schiff im Fluss quer stellte und im Uferbereich auf Grund lief. Ein Eisbrecher schleppte den havarierten Frachter wieder frei.
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Der havarierte Frachter wird von einem Eisbrecher (rechts) wieder in tieferes Gewässer gezogen.Foto: Schifffahrtsamt
Der havarierte Frachter wird von einem Eisbrecher (rechts) wieder in tieferes Gewässer gezogen.Foto: Schifffahrtsamt
Das festgefahrene Heck eines Main-Schiffes mit 80 Metern Länge konnte am Montag (7. Januar) erfolgreich von den Ufersteinen oberhalb des ehemaligen Naturfreundehauses Haßfurt gezogen werden. Über die Bergungsaktion informierte am Mittwoch das Wasser- und Schifffahrtsamt Schweinfurt. In den Morgenstunden des 7. Januar hatte das Schiff, beladen mit Stahlteilen, die für den Transport auf Straße und Schiene zu groß sind, den Main flussabwärts befahren. Durch einen technischen Defekt verlor es die Steuerwirkung und stellte sich im Fluss quer, wie die Behörde beschrieb. Während die Besatzung den Schiffskopf aus eigener Kraft befreien konnte, blieb das Heck auf den Ufersteinen sitzen. Da zu befürchten war, dass das Ruder abreißt, forderte der Außenbezirk Haßfurt des Wasser- und Schifffahrtsamtes zur Sicherung einen Eisbrecher an. Der Eisbrecher, der von der Schleuse Schweinfurt kam, schleppte mit einem Seil den havarierten Frachter vom Ufer weg (im Bild). Das Schifffahrtsamt ordnete eine Untersuchung des Defekts und eines eventuellen Ruderschadens vor der Weiterfahrt an.
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