"Tri-Tra-trullala, in Ebern ist es wunderbar!" Mit lockeren Sprüchen und Losen für den Faschingszug zogen Kasperl Eberhard Wohl und sein Team von der Spitze des Kulturrings am "unsinnigen Freitag" durch die Stadt. Bei den Geschäftsleuten klopften sie an, um Sachpreise für die Tombola beim Faschingszug am Sonntag (14 Uhr) zu sammeln. Jeder Besitzer einer Eintrittskarte nimmt an der Verlosung teil. Die Preise, unter anderem ein Einkaufsgutschein über 100 Euro, können ab Montag bei der Raiffeisen-Volksbank Ebern abgeholt werden.
Kurz vor Ausklang der Narrensaison wollen die Vereine und Gruppen aus der Stadt und ihrer Umgebung mit Ideenreichtum und Ironie zum Lachen und Nachdenken anregen. Sie werden lustige Motivwagen und hintersinnige Sprüche aus der "Eberner Puppenkiste" - so das Motto - zaubern. Allein sieben Kapellen werden den Narren den Marsch blasen. Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer dürfen nicht fehlen, vielleicht wagt sich aber auch das Urmel aus dem Eis? Politiker jedenfalls sollten sich, ungeachtet der Temperaturen, warm anziehen. Denn Fasenachter treiben nicht nur den Winter aus, sondern mit Vorliebe auch Spott.