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Rentweinsdorf
Typisierung

Linus-Aktion in Ebern half drei weiteren Kranken

Fast 236.000 Euro sind mittlerweile auf dem Spendenkonto der Aktion "Helft Linus und anderen" eingegangen. Und noch immer gehen Überweisungen ein. Doch der Erfolg der Aktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) und des Initiativkreises "Helft Linus und anderen" lässt sich auch an ganz anderen Fakten ablesen.
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Unter den fast 6500 Teilnehmern  an der Typisierungsaktion Anfang März in Ebern befanden sich drei Knochenmarkspender, die anderen Leukämiekranken helfen konnten. Archivfoto: Ronald Rinklef
Unter den fast 6500 Teilnehmern an der Typisierungsaktion Anfang März in Ebern befanden sich drei Knochenmarkspender, die anderen Leukämiekranken helfen konnten. Archivfoto: Ronald Rinklef
Vorneweg: Der Grundschüler aus Rentweinsdorf hat zwischenzeitlich eine Knochenmarkspende eines Kanadiers erhalten und es geht ihm "den Umständen entsprechend gut", wie es aus dem Umfeld der Familie heißt. Obgleich er immer wieder in die Klinik nach Erlangen muss, besuchte er dieser Tage erstmals wieder die Schule in seinem Heimatort. Von Normalität könne aber bei weitem nicht die Rede sein, so eine Vertraute der Familie.

Zweitgrößte Aktion überhaupt


Auf Rettung hoffen auch drei weitere Leukämiekranke durch die Aktion in Ebern, bei der sich fast 6500 Menschen typisieren ließen. Die genetischen Merkmale von drei Typisierten eigneten sich für eine Knochenmarkübertragung bei anderen Erkrankten, die mittlerweile auch erfolgt ist.
Diese Knochenmarkspender stammen aus Untersteinbach, Bamberg und Nürnberg.

Großspender bleibt anonym


Für die DKMS war die Eberner die zweitgrößte Aktion bislang bundesweit. "Die Finanzierung ist noch nicht komplett abgeschlossen, es geht noch die eine oder andere Spende ein", teilte DKMS-Sprecherin Maria Kostoglou unserer Zeitung auf Anfrage mit. Über die Anzahl der Einzelspenden bzw. den Großspender mit einer Summe über 30.000 Euro, die "nicht aus dem Raum Ebern überwiesen wurde", wie ein Insider unserer Zeitung steckte, konnte sie keine Angaben machen.