LKR Haßberge
Partnerschaftsbesuch

Lindesberg begeistert Haßberg-Gastfreundschaft

"Ich wusste, dass es hier sehr schön ist", erklärte Birgt Anderbert, "aber von der Herzlichkeit und der Gastfreundschaft der Menschen aus den Haßbergen bin ich überwältigt. Und ich werde das auch allen Lindesbergern sagen, denen ich begegne." Na, wenn das nicht die richtige Botschaft nach einem Besuch ist. Eine Gruppe aus der schwedischen Partnerstadt Lindesberg schaute sich den Landkreis Haßberge an, und die meisten zogen ein ähnliches Resümee wie Birgt Anderbert.
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Das gefiel den Schweden: Mittelalterlich gewandet führte Türmer Armin Dominka (vorne) die Besucher durch die Stadt Ebern. Foto: p
Das gefiel den Schweden: Mittelalterlich gewandet führte Türmer Armin Dominka (vorne) die Besucher durch die Stadt Ebern. Foto: p
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Der schwedische Pavillon-Club unter Leitung von Sören Ryden, ehemaliger Vorsitzender des Stadtrats Lindesberg, hatte eine ansehnliche Gruppe ins Frankenland gelotst. Sören Ryden ist ein guter Freund des früheren Berufschulchefs Manfred Mergl aus Zeil. Mergl begleitet die Partnerschaft des Landkreises Haßberge mit der schwedischen Stadt Lindesberg seit Beginn. Und er hatte für seine Schweden mit Liebe ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Dicht gepacktes Programm

In den Tagen, in denen die Freunde aus dem Norden den Landkreis und die Region besuchten, gab es wirklich einiges zu sehen. Besichtigungen in den schönen Kleinstädten im Kreis, wie Königsberg und Ebern, Ausflüge nach Bamberg und Coburg.

Schwerpunkt war einmal mehr das Gespräch zwischen den schwedischen und den fränkischen Partnern.
Stellvertretender Bürgermeister Arnold Bengtsson war als offizieller Beauftragter von Lindesberg mitgekommen war. In den kommenden Jahren wollen die Franken und die Schweden ihren Austausch mit weiteren Projekten und Begegnungen ausweiten.


Jugend soll sich kennen lernen

So soll es nach Möglichkeit Jugendfreizeiten im Sommer geben. Zudem sollen die Kontakte um den Austausch junger Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen ausgeweitet werden. Nach wie vor gut läuft ein Projekt zur Förderung gastronomischer Berufsfelder mit der Haßfurter Mittelschule und der Heinrich-Thein-Schule.

Obwohl die meisten Schweden recht gut Englisch sprechen und in der Regel Deutsch verstehen, war man ganz glücklich, auf die Dienste mehrerer sprachkundiger Einheimischer zurückgreifen zu können. Dabei haben sich die Übersetzerinnen Barbara Büttner aus Haßfurt, Ulrike Aumüller aus Karbach und Julia Henfling aus Untersteinbach als unverzichtbare Helfer erwiesen.
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