Haßfurt
Arbeitsplätze

Landkreis setzt auf das "Projekt Zukunftscoach"

Der Kreis Haßberge will an seinem Zukunftscoach festhalten und das Projekt weitere drei Jahre fortführen. Darauf verständigte sich der Kreistag-Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und regionale Entwicklung in seiner Sitzung am Montagnachmittag im Haßfurter Landratsamt. "Wir müssen das unbedingt machen", betonte Landrat Wilhelm Schneider (CSU), und das sehen die Kreisräte auch so.
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Julia Grimmer ist der neue Zukunftscoach im Kreis Haßberge. Mit im Bild der VHS-Kreisgeschäftsführer Holger Weininger.   Foto: Klaus Schmitt
Julia Grimmer ist der neue Zukunftscoach im Kreis Haßberge. Mit im Bild der VHS-Kreisgeschäftsführer Holger Weininger. Foto: Klaus Schmitt
Im Dezember 2012 hat der Landkreis wie viele andere Kreise auch das "Projekt Zukunftscoach" gestartet. Es läuft unter dem Dach der Volkshochschule und ist mit eineinhalb Stellen ausgestattet. Erster Zukunftscoach war Tina Büdel. Sie ist mittlerweile im Mutterschutz; als ihre Nachfolgerin, die seit 10. September tätig ist, stellte sich die 25-jährige Julia Grimmer jetzt dem Ausschuss vor.

Das "Projekt Zukunftscoach" hat vor allem ein Ziel: Der regionale Arbeitsmarkt soll auf die demografisch bedingten Veränderungen vorbereitet und angepasst werden. Das heißt, vor allem die Schulen und die Wirtschaft werden angesprochen.

Es gibt mehrere Angebote, die der Zukunftscoach entwickelt hat. Das Wichtigste ist der Newsletter "Hast scho g'hörd?" mit derzeit 170 Abonnenten.
Das sind vor allem ehemalige Realschüler sowie Abiturienten aus dem Landkreis, die Wissenswertes über ihre Heimat und vor allem über berufliche Möglichkeiten erfahren. Die Absicht: Die jungen Leute sollen sich für den Landkreis interessieren, hier beruflich tätig sein und wohnen. "Wir müssen unsere Realschüler und Abiturienten an den Landkreis binden", forderte der Landrat.

Das Zukunftscoach-Projekt, das Mitte 2015 ausläuft, soll daher um weitere drei Jahre verlängert werden. Die Kosten gab Holger Weininger, Geschäftsführer der Volkshochschule im Kreis, mit 225 000 Euro an. Bisher wurde es zu 70 Prozent gefördert. In der neuen Periode erwartet er 50 Prozent Förderung, eventuell sogar 60 Prozent.
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