Eschenau bei Haßfurt
Vernissage

Kunst mit "Herzblut" in Eschenau

"Different - Identical" nennt sich eine Kooperation zwischen der "Galerie im Saal" in Eschenau und dem "Forum für Botanische Kunst" in Thüngersheim.
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Werke von fünf Künstlern, die sich allesamt intensiv mit der Natur beschäftigen, sind noch bis Sonntag, 3. Mai, in der Galerie im Saal in Eschenau zu sehen. Unser Bild entstand bei der Eröffnung der Schau.  Foto: privat
Werke von fünf Künstlern, die sich allesamt intensiv mit der Natur beschäftigen, sind noch bis Sonntag, 3. Mai, in der Galerie im Saal in Eschenau zu sehen. Unser Bild entstand bei der Eröffnung der Schau. Foto: privat
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Eine Idee, fünf Künstler in zwei Ausstellungen an zwei verschiedenen Orten. Das ist der Ansatz für die Ausstellung, "Different - Identical", die jetzt im Forum für Botanische Kunst in Thüngersheim und in der "Galerie im Saal" im Knetzgauer Gemeindeteil Eschenau eröffnet wurde . In beiden Ausstellungen vertreten sind, wie Galerieleiter Egon Stumpf mitteilt, die Künstler Sylvia Peter aus Thüngersheim und herman de vries aus Eschenau.

In Thüngersheim ergänzt der englische Künstler Martin J. Allen die Ausstellung, in der Galerie im Saal sind Romana Menze-Kuhn aus Eschborn bei Frankfurt und Werner Henkel aus Bremen mit neuen Werken beteiligt.
Alle Künstler haben sich durch ihre Auseinandersetzung mit der Natur, mit Pflanzen, mit Erden, die sie jeweils auf sehr individuelle Art den Besuchern präsentieren, einen Namen gemacht.
Es geht ihnen um den Umgang des Menschen mit der Natur und seine Verantwortung im Umgang mit ihr. "Das alles geschieht ohne erhobenen Zeigefinger, sondern durch die Faszination überraschender Kunstwerke", führte Egon Stumpf bei der Vernissage in Eschenau aus.

Fruchtbarer Schulterschluss

Die Galeristinnen Sylvia Peter und Eleonore Schmidts-Stumpf zeigten sich begeistert vom fruchtbaren Schulterschluss. Beide Galerien begreifen sich als "Herzblutgalerien, die sich ganz der Förderung der Kunst und der Präsentation beeindruckender Kunstwerke widmen".

Der Bürgermeister der Gemeinde Knetzgau, Stefan Paulus (CWG/SPD), betonte, wie wichtig Kunst heute sei, indem sie sich immer mehr mit den brennenden Fragen der Menschheit auseinandersetzt, seien es Umweltprobleme, die Flüchtlingsproblematik oder die Erhaltung einer sozialen Lebensgemeinschaft. Er sei über den "Leuchtturm Galerie im Saal" in seiner Gemeinde sehr stolz. Er vermerkte, dass Künstler aus ganz Deutschland in dieser Ausstellung vertreten seien und ihr so überregionale Bedeutung verliehen.

Von der Natur inspiriert

Im Gespräch verdeutlichten Werner Henkel, Romana Menze-Kuhn und Sylvia Peter namens der Künstler, dass sich der Bogen ihrer Werke von der unmittelbaren Präsentation der Natur, so wie sie ist, ohne Veränderungen durch den Künstler (herman de vries), über die abstrakt-expressionistische Malweise als Mittel der Auseinandersetzung mit den Erfahrungen im mexikanischen Urwald (Romana Menze-Kuhn), weiter mit der künstlerisch bearbeiteten Sammlung von Pflanzenteilen zu aussagekräftigen Pflanzenskulpturen mit konkreter Ausstrahlung (Werner Henkel) bis hin zu "superrealistisch" gemalten Pflanzen und Pflanzenteilen in Acryl und Aquarellmalerei (Sylvia Peter) spanne. Es sind immer wieder poetische Momente, die die Künstler fesseln und die Inspirationen für immer neue Werke liefern. red

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