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Krum
Tradition

Krümler verjagten den Winter

Die Walpurgisnacht wurde wieder zu einem Höhepunkt im Zeiler Stadtteil. Das bunte Spektakel zog viele Gäste an.
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Die Hexen entfachten ein mords Spektakel auf dem Krümler Dorfplatz, um den Winter zu vertreiben.  Fotos: Christian Licha
Die Hexen entfachten ein mords Spektakel auf dem Krümler Dorfplatz, um den Winter zu vertreiben. Fotos: Christian Licha
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Schön schaurig war es bei der Walpurgisnacht im Zeiler Stadtteil Krum. Zahlreiche Hexen, Waldgeister und andere knorrige Gestalten zogen in der Nacht auf Montag vom Schlossberg herab ins Dorf, um dem Winter endgültig den Garaus zu machen. Mit ihren Besen tanzten die Hexen um das Lagerfeuer, so dass es ihnen spätestens da schön warm wurde - in dieser doch etwas kühlen Nacht.

Der Dorfplatz war voll mit Zuschauern, die zum Teil weite Anreisen auf sich nahmen. So waren zum Beispiel Gäste aus Bamberg, Kitzingen und Würzburg da, um dieses Spektakel, das wohl einmalig in der Region Main-Rhön ist, mitzuerleben.


Neue Akteure

Florian Hetterich, der Mannschaftsführer der Feuerwehr, hat mit seiner Truppe und der Dorfgemeinschaft das Fest heuer ausgerichtet, das ohne die vielen freiwilligen Helfer nicht möglich wäre. Zum ersten Mal war in diesem Jahr Matthias Schuler, den Krümlern und bei den Fußballern mehr bekannt unter seinem Spitznamen "Schnitzel", als Hexenmeister aktiv und löste somit Josh Mahr ab, der das Amt mehr als 20 Jahre inne hatte.

Nach der Ansprache des Hexenmeisters und seinem Befehl "Packt ihn" waren die Hexen nicht mehr zu halten. Sie schlugen mit ihren Besen auf den "Winter" ein, sperrten ihn in einen Leiterwagen und die Waldgeister fuhren ihn zum Dorf hinaus. Danach wurde erneut rund um das Lagerfeuer fröhlich geschunkelt - mit der Hoffnung, dass nun die kalte Jahreszeit endgültig vorbei ist und der Frühling Einzug hält.


Mit Musik

Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Partyband "Dochrinna" mit ihrem Frontmann und Sänger Fabian Hollet, dem bekannten Moderator der Morgensendung bei Radio Bamberg. Zum krönenden Abschluss gab es ein brillantes Feuerwerk am Nachthimmel, das alle begeisterte. Josh Mahr, der es natürlich nicht lassen kann, weiterhin im Hintergrund organisatorisch mitzuwirken, sprach von einem Rekordjahr, was die Zuschauerzahlen anbelangt.
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