Trossenfurt
Sanierung

Kreisstraße bei Trossenfurt wird komplett erneuert

Bis zum Jahresende wird die Kreisstraße HAS 24 zwischen Trossenfurt und Hummelmarter auf einer Länge von 2,1 Kilometern ausgebaut.
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Ab hier geht nichts mehr: Die Straße von Trossenfurt Richtung Hummelmarter wegen des begonnenen Ausbaus total gesperrt. Foto: Sabine Weinbeer
Ab hier geht nichts mehr: Die Straße von Trossenfurt Richtung Hummelmarter wegen des begonnenen Ausbaus total gesperrt. Foto: Sabine Weinbeer
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"Wenn es bei Sanierungen immer nur um die Verkehrsbelastung ginge, würden manche Straßen ganz verfallen. Bei günstiger Finanzierung muss man dann eben zugreifen", sagte Landrat Wilhelm Schneider gestern beim Spatenstich.


Schmal und kurvenreich


Immer wieder war die schmale und kurvige Straße im Ausbauplan des Kreises nach hinten verschoben worden. Zuletzt war sie für 2017 eingetaktet - "und dann wurde sie sogar vorgezogen", freute sich Bürgermeister Thomas Sechser.

Die Unterhaltskosten waren zuletzt immer mehr gestiegen. Die Fahrbahnschäden wurden über die Jahre immer massiver. Um die Verkehrssicherheit dennoch zu gewährleisten, mussten regelmäßig Schlaglöcher geschlossen, Absenkungen ausgeglichen, Bankette aufgefüllt und Risse vergossen werden.


Außerdem war die 4,3 Meter breite Straße nicht mehr in der Lage, "den Verkehr schadlos aufzunehmen", wie es im Fachjargon heißt. Autos, Laster und landwirtschaftliche Fahrzeuge mussten im Begegnungsverkehr auf die Bankette ausweichen, was ebenfalls immer wieder Schäden nach sich zog. Gefährlich waren außerdem die unübersichtlichen Kuppen und die engen Kurven.


Begegnungsverkehr bald gefahrlos möglich


Nun erhält die Straße eine auf weiten Strecken neue Trasse, die den heutigen Anforderungen entspricht. Die neue Straße wird 5,50 Meter breit, so dass ein gefahrloser Begegnungsverkehr auch mit einem Lastwagen oder Bus möglich ist. Durch ein Regenüberlaufbecken wird das Oberflächenwasser trotz der etwas breiteren Fahrbahn sogar noch reduziert. Die Baukosten belaufen sich auf rund 1,32 Millionen Euro, davon muss der Kreis rund 400 000 Euro finanzieren, den Rest steuert der Freistaat bei.

Die Planungen erfolgten durch das Büro SRP aus Zeil, den Auftrag für die Bauarbeiten erhielt die Firma Rädlinger aus Selbitz erteilt. Das Projekt werde zuverlässig bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, versicherte Michael Russ.

Der Landrat dankte ausdrücklich dafür, dass der Baubeginn in die Sommerferien gelegt werden konnte, um die Behinderungen und Unannehmlichkeiten besonders im Blick auf die noch anhaltende Sperrung zwischen Kirchaich und Dankenfeld so gering wie möglich zu halten.

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