Knetzgau

Knetzgau zieht die Gesellschaft an

Der Wohltätigkeitsball der Caritas in der Franz-Hofmann-Halle in Knetzgau hat sich einmal mehr als Besuchermagnet für gut 600 Tanzfreunde aus der fernen und näheren Region erwiesen. "Der Ball ist klasse", brachte es Andrea Zehner aus Zeil auf den Punkt.
Artikel drucken Artikel einbetten
Mit der Polonaise wird traditionell der Caritasball in Knetzgau eröffnet: Vornweg marschierte Kreiscaritasvorsitzender Johannes Simon mit Ehefrau Annerose (rechts).
Mit der Polonaise wird traditionell der Caritasball in Knetzgau eröffnet: Vornweg marschierte Kreiscaritasvorsitzender Johannes Simon mit Ehefrau Annerose (rechts).
+3 Bilder
Denn auch für diejenigen, die nicht selbst das Tanzbein schwingen konnten, war dank Showeinlagen, Tombola und nicht zuletzt wegen der kulinarischen Leckerbissen viel geboten. Als Höhepunkt heizte das Turnier-Tanzpaar Sarah und Tim aus Stuttgart den Gästen ein. Dabei durfte als Zugabe der klassische Wiener Walzer nicht fehlen. Als Turnier erprobtes Tanzpaar hatten beide im Jahr 2012 die bayerische Meisterschaft errungen.

Ein Augenschmaus

Aber auch die "Meefischli", die Tanzgarde des Knetzgauer Carnevalsverein (KCV), sorgten in ihren adretten Kostümen als besonderer Augenschmaus für reichlich Stimmung, wofür sich die Gäste mit kräftigem Applaus bedankten.


"Schön, dass es dieses Tanzevent gibt", freute sich Andrea Zehner (Zeil). Gemeinsam mit Ehemann Willy sowie Bruder Günther und Schwägerin Angelika Strätz (Bamberg) besucht das Quartett seit gut 20 Jahren den Caritasball. Dabei zeigten sie sich froh, dass sie die gelernten Tänze aus der Tanzschule bei der Tanzveranstaltung am Samstagabend in der Franz-Hofmann-Halle anwenden konnten. "Die musikalische Mischung ist perfekt", ergänzte Ehemann Willy.

Für den passenden Rhythmus und die Auswahl an Tänzen von Samba, Salsa, Slow-Fox über Rumba und Walzer zeichnete sich die "Party-Dana-Band" aus Suhl verantwortlich. "Es ist rundherum ein tänzerisch anspruchsvoller Ball an Standard- und Lateintänzern, die von der musikalischen Umrahmung optimal geführt werden", lobte Bruder Günther Strätz und legte eine kesse Sohle aufs Parkett. Nicht nur sich selbst etwas Gutes tun, sondern auch anderen, dies stellte Johannes Simon, ehrenamtlicher Vorsitzender des Kreiscaritasverbandes Haßberge in den Vordergrund.

Es ist wohl getan

So sei der Caritasball ein Wohltätigkeitsball im doppelten Sinn, wie sich Johannes Simon an die zahlreichen Gäste wandte: "Er soll ihnen allen wohl tun und sie sind wohltätig, denn der Reinerlös kommt Menschen hier in der Region zugute, die auch hier bei uns Rat und Unterstützung brauchen, weil sie auf verschiedenste Weise in Not sind". Ein ganz besonderer Dank des Vorsitzenden galt all den zahlreichen Helfern, die rund um den Ball freiwillig tätig sind.
Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren