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Ebern
Kasernenfest

Kasernen-Gewerbepark verliert Neugier-Effekt

Die Besucherzahlen beim Tag der offenen Tür im Gewerbepark "Alte Kaserne" waren am Sonntag deutlich geringer als in den Vorjahren.
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: Auch für den Garten gab es Deko-Artikel.Foto: Becht
: Auch für den Garten gab es Deko-Artikel.Foto: Becht
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Die Gewerbetreibenden erklären es sich mit zweierlei Fakten oder Beobachtungen. Zum einen ist der Neuigkeitswert des Kasernengeländes nicht mehr gegeben. 2012, als diese Tradition begann, war noch jede Veränderung neu. Alles war interessant.

Was wurde aus diesem, was aus jenem Gebäude, welche Firmen haben sich angesiedelt. Mittlerweile ist das Gewerbegebiet fest im Alltag der Bevölkerung verankert, so dass diese Art von Neugier nicht mehr gestillt werden muss.

Zudem war das Datum ein wenig ungünstig gewählt. Direkt vor dem 1. Mai, Kommunionen und Konfirmationen sowie offene Türen auch in anderen Städten der Umgebung konkurrierten mit dem Angebot im Kasernengelände.

Dennoch zeigten sich die Gewerbetreibenden zufrieden. Zwar waren weniger Leute da, aber die die da waren, hatten mehr Interesse. Positiv auch für die Gewerbetreibenden: Sie konnten sich Zeit nehmen für die (potenziellen) Kunden.

Aber auch die Besucher genossen diesen entspannten Tag mehr. Das wurde deutlich, wenn man die Menschen beim Bummel durch das Gelände beobachtet. Natürlich hat am Sonntag auch das Wetter hervorragend mitgespielt.

Sehr gut besucht war auch der kleine, aber feine, Hobbykünstlermarkt in und vor der Frauengrundhalle. Dies bemerkte auch Gabi Rögner, Vorsitzende der CSU, als sie dieses Jahr den Hobbykünstlermarkt erstmals offiziell eröffnete. Sie bedankte sich bei den Ausstellenden, die ihr Hobby mit viel Herzblut ausüben, was man den ausgestellten Dingen ansieht. "Und das was ihr tut, gehört auch zu unserer Kultur. Ihr schafft Kunst und Kultur. Danke dafür."

Positiv überrascht vom Besucheransturm war Bianca Schad, die die Tagespflege Sonnenschein leitet und heuer zum ersten Mal dabei war. "Die Besucher heute sind alle ganz überrascht" schmunzelt sie und freut sich. Sie hat mit Absicht keine "Alte-Leute und Altenheimatmosphäre" geschaffen in ihrem kleinen Reich. Alles ist hell und modern. Dass hier die fidelen Senioren gerne her kommen um nicht alleine zu Hause zu sein, das wurde jedem Besucher schnell klar.

Wieder vertreten war auch das Rote Kreuz. Die Sozialstation informierte über ihr Leistungsspektrum, bot die Messung des Blutdrucks und des Blutzuckerwertes an und hielt für die Kinder Zuckerwatte und Popcorn bereit.

Die BRK-Bereitschaft Ebern stellte einen Rettungswagen und den im Katastrophenschutz eingesetzten 4-Tragen-Krankentransportwagen aus, ebenso einen Krankentransportwagen.

Die Mitarbeiter der Rettungswache boten kurze Führungen durch das Rotkreuzhaus an, in dem neben der Rettungswache auch die Sozialstation, die BRK-Bereitschaft und die Wasserwacht untergebracht sind. Im Obergeschoss befindet sich das BRK-Jugendhaus, in dem in der Nacht zuvor kurzfristig noch Wallfahrer aus Grafenrheinfeld übernachtet hatten, bevor sie am frühen Morgen ihren Weg nach Vierzehnheiligen fortsetzten.

Belagert war am Nachmittag vor dem Rotkreuzhaus vor allem die Hüpfburg, die einem Rettungswagen mit Blaulichtern nachempfunden

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