Eyrichshof
Interview

Kabarettabend im Schloss Eyrichshof: Die Opfer für Gags stehen schon fest

Das Fürther Komiker-Duo Heißmann & Rassau, alias Waltraud und Mariechen, kommt am Freitag, 17. Juli, zu einem Gastspiel ins Schloss Eyrichshof. Für den Open-Air-Auftritt wurden die Opfer schon ausgeschaut.
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Waltraud und Mariechen, alias Heißmann und Rassau - das Komiker-Duo aus Fürth gastiert am Freitag, 17. Juli, auf der Bühne im Hof von Schloss Eyrichshof. Foto: pr
Waltraud und Mariechen, alias Heißmann und Rassau - das Komiker-Duo aus Fürth gastiert am Freitag, 17. Juli, auf der Bühne im Hof von Schloss Eyrichshof. Foto: pr
Sie fühlen sich schon als fränkische Lokalpatrioten im Veranstaltungsreigen des Musikfestes im Schlosshof beim vielfältigen Angebot vom 15. bis 19. Juli: Martin Rassau und Volker Rassau. Vor dem Auftritt am Freitag, 17. Juli, gab es im Gespräch mit unserer Zeitung als Medienpartner schon einen Ausblick.
Unser Tipp für diesen sicherlich amüsanten Abend mit dem Duo, das über die Fürther Comödie oder der Fastnacht aus Franken Kultstatus erreicht hat: Bloß nicht auffällig benehmen!

Sagt Ihnen der Name Schloss Eyrichshof bzw. Ebern irgendetwas?
Volker Rassau: Klar haben wir uns vorinformiert. Das wird wohl die schönste Location in diesem Jahr, und das in unserer fränkischen Heimat. Jaja, wir kommen schon auch raus aus unserer Heimatstadt Fürth und freuen uns schon darauf. Auch auf die Zusammenarbeit mit dem Veranstaltungsservice aus Bamberg, mit dem wir seit Jahrzehnten kooperieren.

Was erwartet die Besucher Ihres Gastspiels?
Ein lustiger Unterhaltungsabend. Wir stehen zu zweit auf der Bühne, ohne Bigband, aber der Kollege Heißmann wird schon etwas singen. Das Programm steht seit November, verändert sich aber an jedem Abend. Es geht um Themen des Alltags und des sonst normalen Wahnsinns. So um Männer, die keine Frau abkriegen und sich professionell beraten lassen wollen.

Was macht für Sie den Unterschied von Open-Air-Auftritten im Vergleich zu Gastspielen in der Halle aus?
Das gibt's oft so Viecherzeugs, das da kreucht und fleucht. Wir hatten schon Schnaken und Hornissen. Das kann schon mal zum running-gag werden. Freiluft-Gastspiele sind klar auch vom Wetter abhängig.
Meist sind die Zuschauerräume größer, da wird man stärker abgelenkt, aber es tut sich auch mehr, weil man die Zuschauer besser im Blickfeld hat.
Und wenn einer etwas macht, was nicht reinpasst, wird dies aber sofort ins Programm eingebaut. Zu spät kommt immer einer oder holt sich etwas zum Trinken, und pinkeln müssen auch immer welche.
Das sind dann unsere Opfer. Wir machen so zehn bis 20 Open-Air-Auftritte im Jahr und auch wir haben unseren Spaß daran.

Inwieweit ist ihr Programm einstudiert, welche Anteile sind improvisiert?
Zu 78,65 Prozent ist der Auftritt vollkommen durchgeplant, der Rest spontan. Das Programm steht sei November und stammt komplett aus unserer Feder. Gastautoren, die gut genug sind, um uns dabei zu helfen, haben wir noch keine gefunden. Wir setzen uns unter vier Augen zusammen, besprechen unsere Ideen, weil irgendetwas fällt uns immer ein. Dann gehen wir damit auf die Bühne und probieren's aus.

Ihr Wunsch für den Eyrichshof-Auftritt?
Schönes Wetter für das Gastspiel in der schönsten Location in diesem Sommer und eine Radiodurchsage, wie bei einem unserer Gastspiele vor einigen Jahren auf Antenne Bayern: Bitte umfahren Sie Wassermumenum großräumig. So oder ähnlich hieß das Dorf, an dem wir zwei Auftritte an einem Tag hatten.

Das Gespräch führte Ralf Kestel
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