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Haßfurt
Austausch

Jugend der Welt kam im Kreis Haßberge ins Gespräch

Der Lions-Club Haßberge richtete ein dreiwöchiges Youth Camp aus. Die 25 jungen Menschen lernten sich kennen und zeigten bei einem Abschlussabend in Haßfurt, wie sie sich auch musikalisch und tänzerisch betätigt haben.
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Wenn der Patient in die Krankenschwester verliebt ist: Zakaria Bekkali aus Italien und Gabriela Alexandru aus Rumänien schauspielerten mit viel Humor.
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Mit Beifall, Blümchen, Abschiedsgeschenken, vielen Umarmungen und schließlich auch mit Tränen endete das Lions-Youth-Camp "Franconia" am Wochenende nach drei Wochen und einer eindrucksvollen Abschlussvorstellung in Haßfurt. Im Laufe des Wochenendes traten 25 junge Menschen ihre Heimreise an: nach Indien, auf die Philippinen, nach Holland, Nordirland, Rumänien, Weißrussland oder nach Mexiko, nach Kanada, Taiwan, Ungarn, in die Türkei, nach Estland, Norwegen, Frankreich, Georgien, Armenien und in die USA. In drei Wochen sind sie zu einer eindrucksvollen Gemeinschaft gewachsen und eine einzige Woche in Gastfamilien genügte für die Aussage von Page: "Now we have a second family, we love you all."

Harry Riegel hat in seiner Funktion innerhalb der Lions-Organisation zum zweiten Mal ein solches Youth Camp in Franken organisiert.
Weltweit laden Lions-Clubs junge Menschen zu solchen Camps ein, um internationale Begegnungen zu ermöglichen, denn das ist ein wichtiges Anliegen von Lions International: die Begegnung von Menschen und Kulturen, das friedliche Miteinander durch Kennenlernen und Verstehen.

Um den Austausch zu fördern, beginnt jedes Jugendcamp mit einer Woche in Familien, in denen die Gäste das alltägliche Leben im jeweiligen Gastland kennen lernen. Anschließend kommen die Teilnehmer für zwei Wochen in einer Jugendherberge (hier in Königsberg) zusammen. Im Rahmen dieser zwei Wochen gibt es Workshops; die können eher sportlich oder kulturell ausgerichtet sein. Das "Youth Camp Franconia" setzte einen Schwerpunkt im Bereich Musik und Tanz.

Die Ergebnisse dieser Workshops stellten die Teilnehmer am Freitag in einem sehr unterhaltsamen Abend im Forum des Regiomontanus-Gymnasiums in Haßfurt vor. In einem kleinen Theaterstück hatten sie die lustigsten Ereignisse ihrer gemeinsamen Zeit zusammengestellt.

Es begann mit dem ersten Zusammentreffen, bei dem zunächst ein babylonisches Sprachengewirr auftrat. Doch schnell war Englisch als gemeinsame Sprache gefunden.

Viele Ausflüge standen auf dem Programm der ersten Woche, dann ging es in die Phase der Workshops, organisiert von Alexandra Weber, die außerdem den Bereich Musik und Rhythmik übernahm. Oliver Kunkel lud ein zum gemeinsamen Gesang und Leo Leonhardt coachte die Tanz- und die Theatergruppe. "Ohne die Kollegen hätte ich das nicht schaffen können", dankte Harald Riegel auch Paul Schamberger, der das Camp unterstützte. Seine eigene Rolle in der zweiten Woche habe sich auf zwei Aufgaben beschränkt, grinste er: "Bring them food and water, water, water". "Wir haben das alle sehr genossen", erklärte Leo Leonhardt.

Welche Freude die Arbeit gemacht hat, zeigten Präsentationen von den Proben und natürlich die Ergebnisse von Solo-Sängern und des Gemeinschaftschores, von Tanz- und Rhythmik-Gruppen mit irischem Steptanz über Körper-Percussion und vierhändigem Klavierspiel bis zum "Cup-Song".

Viel Beifall bekamen die jungen Darsteller von Gasteltern, Besuchern aus verschiedenen Lions-Clubs und Haßfurter Gästen. Als "Crash Kurs in International Relationship" bezeichnete der Governor des Lions-Distrikts Bayern Nord, Josef Ahmann, das Youth Camp. Gemeinsam mit der Präsidentin des Lions-Clubs Haßberge, Sabine Weinbeer, dankte er allen, die als Gasteltern, Organisatoren und Betreuer diese Zusammenkunft ermöglichten, und natürlich Max Bauer, der als Schulleiter die Räumlichkeiten des Gymnasiums zur Verfügung stellte für Proben und Schluss-Aufführung.

Nach einem donnernden Schluss-Applaus lagen sich die Teilnehmer lange in den Armen, schossen Erinnerungsbilder, die Adressen waren längst ausgetauscht. Dank moderner Kommunikationstechnik können sie über die längsten Entfernungen zumindest virtuellen Kontakt halten, doch auch Besuche der Teilnehmer untereinander und von Gastfamilien waren bereits vereinbart, als am Samstag und Sonntag die Züge und Flugzeuge in die Heimat starteten.










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