Königsberg in Bayern

In Königsberg wird in Bauvorhaben investiert

Die Stadt Königsberg kann ihren Schuldenstand reduzieren und dennoch einige wichtige Maßnahmen angehen.
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Eine rege Bautätigkeit herrscht im Baugebiet "Obere Mühle" in Königsberg, wo bereits etliche ausgewiesene Bauplätze einen neuen Besitzer gefunden haben. Dort investiert die Stadt, wie auch der verabschiedete Haushalt für 2017 deutlich macht.  Foto: Gerold Snater
Eine rege Bautätigkeit herrscht im Baugebiet "Obere Mühle" in Königsberg, wo bereits etliche ausgewiesene Bauplätze einen neuen Besitzer gefunden haben. Dort investiert die Stadt, wie auch der verabschiedete Haushalt für 2017 deutlich macht. Foto: Gerold Snater
Ohne lange Diskussion stimmten alle Mitglieder des Königsberger Stadtrates dem Haushalt der Stadt für 2017 zu. Nun muss noch die Rechtsaufsichtsbehörde am Landratsamt Haßberge ihr Einverständnis erkläre, dann gilt der Etat.
Der Grund für die rasche Behandlung liegt wohl darin, dass der Haushalt der Stadt auch für dieses Jahr sehr ordentlich aussieht und in nichtöffentlicher Sitzung schon ausführlich vorberaten wurde. Die Verwaltung mit Johannes Mücke an der Spitze und vor allem Stadtkämmerin Gabriele Blank-Henk haben hier gute Arbeit geleistet, meinte dazu Bürgermeister Claus Bittenbrünn.
Dass man in der Stadt Königsberg auf einem guten Weg ist, aus dem Finanztief früherer Jahre herauszukommen, das zeigen die vielen Zahlen, die an diesem Abend durch Gabriele Blank-Henk dargelegt wurden. Der Verwaltungshaushalt von Königsberg sieht an Einnahmen insgesamt 7 607 987 Euro vor. Dem gegenüber stehen Ausgaben von 7 216 937, so dass 391 050 Euro dem Vermögenshaushalt zugeführt werden können. Als die drei größten Einnahmen im Verwaltungshaushalt wurden der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer mit 1 793 000 Euro, die Gewerbesteuer mit 1 550 000 Euro und die Wasserverbrauchsgebühren mit 590 000 Euro angesetzt. Als die drei größten Ausgabenbrocken im Verwaltungshaushalt stehen diesen Einnahmen die Kreisumlage mit 1 720 500 Euro, die Betriebskostenförderung nach dem BayKiBiG (Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz) mit 486 000 Euro und das Zuführung zum Vermögenshaushalt (ohne Sonderrücklagen) mit 391 050 Euro gegenüber.
Die größten Ausgaben sind in diesem Jahr für Baumaßnahmen angesetzt. Für die Abwassermaßnahme Anschluss Junkersdorf sind es 625 000 Euro, für die Kläranlage Altershausen 570 000 Euro, für sonstige Tiefbaumaßnahmen 290 000 Euro (Breitband) und für das Baugebiet "Obere Mühle" in Königsberg als Sicherheitsleistung 260 000 Euro. Die Höhe des Gesamthaushaltes 2017 der Stadt Königsberg beträgt 10 704 787 Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung von Königsberg liegt zum 31. Dezember 2017 bei 540 Euro und damit deutlich unter dem Landesdurchschnitt vergleichbarer Gemeinden (644 Euro). Erfreulich am Haushalt für das Jahr 2017 sei, dass sich der Schuldenstand der Stadt von 2 147 000 Euro zum Ende des Jahres 2016 auf 1 943 000 Euro zum Jahresende 2017 reduzieren wird.
Nicht verändert wurden die Hebesätze für Grundsteuer, die sowohl für land- und forstwirtschaftliche Betriebe (Grundsteuer A) als auch für Grundstücke (Grundsteuer B) bei 350 v. H. Liegt. Die Gewerbesteuerhöhe beträgt weiterhin 350 v. H.


Finanzplan angenommen

Ohne Gegenstimme wurde der Finanzplan 2017-2020 angenommen, der unter anderem die Dorferneuerungen in Kottenbrunn, Altershausen und Holzhausen, den Ausbau des Ortskanals in Junkersdorf, die Ortsdurchfahrt Hellingen, Maßnahmen an verschiedenen Friedhöfen im Stadtgebiet und den Umbau am Sportgelände in Königsberg beinhaltet.

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