Wonfurt
Infrastruktur

Im Wonfurter Untergrund tut sich etwas

Der Wonfurter Bauausschuss schaute sich in Dampfach und im Wonfurter Gewerbegebiet um.
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Der Bauausschuss Wonfurt informierte sich in Dampfach über den Fortschritt der Arbeiten an der Wasserleitung in der Seestraße.  Foto: Ulrike Langer
Der Bauausschuss Wonfurt informierte sich in Dampfach über den Fortschritt der Arbeiten an der Wasserleitung in der Seestraße. Foto: Ulrike Langer
Bei seiner Sitzung informierte sich der Bauausschuss des Gemeinderates Wonfurt in der Seestraße in Dampfach über den Fortschritt der Arbeiten an der Wasserleitung, am Kanal und am Breitbandausbau.

Wie Bürgermeister Holger Baunacher (JL) mitteilte, ist die neue Wasserleitung bereits verlegt und gespült worden. Die entnommenen Proben würden derzeit noch geprüft. Solange die neue Leitung noch nicht angeschlossen sei, werde die alte Wasserleitung genutzt. In der Folge würden dann die Hausanschlüsse umgebunden. "Ich habe angewiesen, dass der Übergang vom neuen Rohr zu den Häusern soweit wie möglich auf privatem Grund erfolgt", erklärte Baunacher. "Außerdem wird bei der Verschraubung der Rohre ein Messingstück eingesetzt, um die Standfestigkeit zu erhöhen."

Danach werden der Schmutzwasser- und der Oberflächenwasserkanal neu verlegt und begradigt sowie neue Hausanschlüsse gesetzt. Zeitgleich erfolgt der Breitbandausbau mit Glasfaserkabel. "Wir werden gezielt auch Fehlanschlüsse suchen", so der Bürgermeister.

Er teilte mit, dass im unteren Teil der Seestraße entlang des Sees schließlich noch die Sanierung des Schmutzwasser- und des Oberflächenwasserkanals anstehe. Zudem werde das Mönchbauwerk am See saniert und ein Überlauf geschaffen.


Im Gewerbegebiet

Bei der Besichtigung im Gewerbegebiet in Wonfurt wies der Bürgermeister daraufhin, dass dort der Breitbandausbau erfolgt und abgenommen sei. Beim Asphalt müsse noch einmal nachgearbeitet werden. Die Frage, wann die schadhaften Flächen in der Industriestraße saniert werden sollen, beantwortete der Ausschuss relativ schnell: Sobald das Gewerbegebiet erweitert wird.

Im Rathaus in Wonfurt gab Bürgermeister Holger Baunacher bekannt, dass man nun ein Elektrofahrzeug für den Bauhof gefunden habe. Bereits am heutigen Freitag soll der Nissan-Kastenwagen MV 200E ausgeliefert werden. Der Jahreswagen hat 25 900 Euro gekostet und erst 5000 Kilometer auf dem Tacho, erfuhr der Bauausschuss. Weiter sagte Holger Baunacher, dass ein Rohr am Schlammabzug in der Kläranlage für rund 7000 Euro erneuert werden müsse. Außerdem würden gleichzeitig die Heizung und die Isolierung der Verrohrung für 1000 bis etwa 1500 Euro erneuert.
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